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Kundenrezension

am 29. September 2007
Halo ist ein seltenes Phänomen: Schon die ersten Bilder starteten größte Euphorie, der Kauf Bungies durch Microsoft unwahrscheinliche Empörung und der Release riesige Jubelstürme, der zweite Teil legte sowohl die gewaltigsten Vorbestellungs- als auch Erstverkäufsstarts der Geschichte hin und Halo 3 galt, bis zu seinem Release, als eines der meisterwartetsten Spiele aller Zeiten, was sich im größten Entertainment-Start aller Zeiten, egal ob Film, DVD, Buch oder Musik, entlud. Sicherlich ist der Großteil davon vor allem durch die riesige Multiplayer-Community zustande gekommen, aber trotzdem wollen auch zahlreiche Einzelspieler nach dem knallharten Ende des Vorgängers wissen, wie der Master Chief nun den Kampf beenden will. Um diesen Part kümmere ich mich nun und lasse dabei den Multiplayer-Teil außen vor; für all jene, die sich nur für den Singleplayer interessieren.

Das Spiel setzt genau dort an, wo der Vorgänger aufhörte: Der Master Chief erreicht die Erde, um die Brutes und deren Anführer, den Propheten der Wahrheit, daran zu hindern, die Halos zu aktivieren und damit die Nahrung der Flood, also uns und alle anderen denkenden Wesen der Galaxie, auszulöschen. Schon an diesem Satz und den zahlreichen fremden Begriffen scheitert der Laie, und das Spiel bietet keine Ausnahme. Ohne Vorkenntnisse der Story bzw. das Spielen der Vorgänger wird man von der Story des letzten Teiles der Halo Trilogie nicht viel verstehen, da dieser massiv auf Halo 1 und 2 aufbaut. Dies geschieht aber nicht ohne Grund, denn so ziemlich alle losen Handlungsstränge aus den Vorgängern werden wieder aufgenommen und beendet und auch, wenn sich das Ende einige Optionen offen lässt (besonders das legendäre Ende), ist die Handlung um die zerstörerischen Ringe der Blutsväter mit diesem Teil beendet. Um die Story mit all ihren Wendungen, Anspielungen und Verlusten beliebter Charaktere (oh ja, auch so was solls geben) voll genießen zu können, empfehle ich deshalb, entweder Halo 1 und 2 nochmal durchzuspielen, den beiligenden Komplettfilm in der Halo 3 Legendary Box anzusehen oder eine der vielen Zusammenfassungen im Internet durchzulesen. Sollten diese Voraussetzungen erfüllt sein, glaube ich nicht, dass irgendein Halo Fan von der Story maßlos enttäuscht sein wird.

Die Grafik gilt in den zahlreichen Communities als zweischneidiges Schwert. Eine derartige grafische Brillanz wie bei einem indizierten Epic-Shooter ist nicht zu erwarten, dafür verneige ich mich aber vor den Grafikern, dass sie das Halo Feeling so perfekt auf die 360 portiert haben. Die Steuerung ist bis auf kleine Details gleich geblieben und man kann sich nach dem Spielen des Vorgängers ohne Probleme in Halo 3 zurechtfinden. Und sobald man dann im Warthog sitzt, das brillante Halo-Thema von Marty O’Donnell in all seiner Macht anfängt und man die Brutes niedermäht, kommt das exakt gleiche Halo-Feeling rüber wie noch im ersten Teil. Damit halte ich die Halo-Trilogie dahingehend für etwas besonderes, weil sie völlig konsistent wirkt. Natürlich ist die Grafik technisch hübscher als im ersten Teil, aber trotzdem ist das Design und die Atmosphäre absolut gleich geblieben, was mir ganz wunderbar gefällt. Die Trilogie wirkt einfach wie aus einem Guss.

Leider Gottes ist das Spiel ein wenig kurz. Den einfachen Schwierigkeitsgrad sollte man, solang man kein blutiger Anfänger ist, einfach außen vor lassen und auch Normal sollte man, wenn man dann ein wenig Übung in Konsolenshootern hat, überspringen. Heroisch ist der Modus, den Bungie für den Richtigen hält. Die K.I ist fordernd und intelligent, mit Munition muss man haushalten, wenn sie einem nicht ausgehen soll und man sollte immer in Deckung/Bewegung bleiben, da die Brutes keine schlechten Schützen sind. Auf heroisch spielt man alleine ca. 10-12 Stunden, im Coop-Modus darf man noch mal ca. 2 Stunden abziehen. Legendär ist dann, wie auch in den Vorgängern, zumindest alleine wieder einmal bockschwer geworden. Allerdings lässt sich die Kampagne nun auch mit 4 Spielern über Xbox Live durchspielen, was die Arbeit auf dieser Schwierigkeitsstufe etwas erleichtert. Per Splitscreen sind aber nur 2 Spieler Partien möglich.

Durch einige neue Waffen und Fahrzeuge, große, relativ freie Umgebungen und natürlich die Handlung setzt sich Halo 3 gerade genug von Halo 2 ab, um einen Nachfolger zu rechtfertigen aber noch nicht so weit, dass es in der Trilogie fehl am Platz wirkt. Die Kino-Funktion bietet ebenfalls eine witzige Neuerung: Sie zeichnet alle Partien automatisch im Hintergrund auf und speichert sie, handlich klein, auf der Festplatte, sodass man sie sich nachher so oft man will und mit freier Kamera betrachten, editieren und an Freunde verschicken kann.

Sicher mag der Hype für viele einfach übertrieben wirken und Halo 3 ist und bleibt ein „normaler“ Egoshooter, aber dieses Spiel perfektioniert das Genre mit den abwechslungsreichen Umgebunden, der spannenden Handlung, dem brachialen Sound und der eingängigen Steuerung der Vorgänger. Das Leveldesign ist wesentlich besser geworden, selten werden alte Levels recyclet und das Backtracking, also das Besuchen alter Umgebungen, hält sich in Grenzen. Selbst die Synchronisation ist die beste der Trilogie, auch wenn sie leider wieder einmal nicht auf Augenhöhe mit dem Original steht. Eine Katastrophe wie im ersten Teil ist es aber nicht geworden. Und Elton hört man relativ selten… Für alle, die es interessieren sollte.

Abschließend lässt sich sagen, dass Halo 3 fast alle Schwächen der Vorgänger ausmerzt, die Stärken erhält und sinnvoll erweitert, während das Halo-Feeling vollständig erhalten bleibt. Halo 3 ist eindeutig der beste Halo Teil und ein würdiges Ende für eine epische SciFi-Trilogie, die uns viele Stunden Spielspaß beschert hat. Ich salutiere also vor dem Master Chief und hoffe, dass man ihn doch eines Tages in irgendeiner Art und Weise wieder sieht.

Grafik: 9/10
Sound: 9.5/10
Bedienung: 10/10
Story: 9.5/10
Spielwelt: 9/10
Umfang: 8/10
Gesamt: 9.5/10
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