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Kundenrezension

am 4. Juli 2014
Die Autobiographie "The Fry Chronicles" ist keine vollständige Autobiographie. Betrachten Sie sie mehr als eine Ergänzung zu "Moab is my Wishpot", das ebenfalls Frys Leben zum Thema hat.

Aber worum geht es dann in den "Chronicles"?
Die Zeitspanne reicht etwa von der Kindheit bis hin ins Jahr 1987, als seine Fernsehkarriere ins Rollen kam. Warum das dicke Buch gerade da schon stoppt, wird nicht erklärt. Jedenfalls gibt das am Ende dem Leser schon ein wenig ein "Der Rest ist Geschichte..."-Gefühl. Aber offenbar wollte sich Fry grundsätzlich auf die Phasen im Leben konzentrieren, die ihn zu dem werden liessen, der er heute ist.

Thematisch werden vor allem seine studentische und berufliche Laufbahn angeschnitten, also wie er seine Jahre in der Universität Cambridge verbrachte, danach kurze Zeit als Lehrer arbeitete und wie seine anschliessende Karriere für Theater, Fernsehen und sogar Musical nach und nach begann (auch wie Dreharbeiten usw. verliefen). Aber Fry wird auch mal privat: So reisst er das Thema Homosexualität an (wie er etwa die begonnene, offenere Schwulenszene in London empfand) und natürlich auch die Freundschaften zu anderen Kollegen des Showbiz, allen voran Hugh Laurie, mit dem er stets beruflich und freundschaftlich verbunden war. Andere Prominente, mit denen er zu tun hatte und zu denen er Geschichten zu erzählen weiss sind Emma Thompson, Ben Elton, Alan Bennett und Rowan Atkinson. Und natürlich berichtet hier Fry, wie sein wachsender Ruhm und Reichtum auch das Privatleben beeinflusste.

Für wen ist dieses Buch gedacht?
Freilich erst einmal an Fans von Stephen Fry. Selbst wer beim Namen Hugh Laurie aufmerksam aufhorcht, sollte lieber vom Buch lassen, wenn er sich gar nicht für Fry interessiert.
Bei dieser Autobiographie geht der Autor auch auf den Leser ein, beantwortet gutmöglichst eventuelle Fragen, die sich hier und da auftun (wie etwa "Aber bist du denn nicht schwul?", als er davon erzählt, wie er fast eine attraktive Maskenbildnerin zu einem Date ausführen wollte...diese Frau wurde später übrigens Rowan Atkinsons Ehefrau, Fry wurde Trauzeuge).

Manche Leser haben sich darüber beschwert, dass Fry quasi mit seinem Reichtum, der sich nach und nach aufbaute, unverhohlen prahlt. Es stimmt schon, dass er nicht gerade darüber schweigt. Aber mal ehrlich: Hätten wir uns nicht auch darüber gefreut? Und auch hier geht Fry auf den Leser ein, den er zu beschwichtigen versucht, er ignoriert die Tatsache halt nicht, dass der Leser nicht unbedingt mit demselben Luxus in Berührung kommt und wird gerne mal selbstkritisch.
Ich jedenfalls fand es gut beim Lesen, dass Fry hier quasi an die Leser denkt. Und interessant ist es immer noch zu lesen, wie er sich damals in den 1980er Jahren ein Faxgerät oder den neuesten Mac-Computer leisten konnte (aber seine Leidenschaften konnte er dann nur mit wenigen teilen...Macs und Faxgeräte waren zu seiner Zeit halt nicht in jedermanns Haus), was auch einen Blick in die damalige Konsumwelt erlaubt. Ich hab mich nicht sonderlich geärgert. Er arbeitete ja auch für dieses Geld (im Gegensatz zu manch anderen, äh, "VIPs"). Und ich kann mir denken, dass im umgekehrten Fall Leser sich beschwert hätten, dass Fry seine Lebensverhältnisse als neuer Star völlig verschweigt.

Der Schreibstil ist, sofern ist das beurteilen kann, eloquent und locker zugleich. Das ist gut so, so kommen selbst ziemlich detailreiche Erzählungen nicht ganz trocken rüber.

Ergänzt werden die Texte durch zahlreiche Bebilderungen, vor allem durch Fotos aus 1960er bis 1980er Jahren, aber auch Plakatmotive zu Theaterstücken zählen dazu.

Fazit: "The Fry Chronicles" sei nur den Fry-Anhängern wie mir empfohlen, aber dann lohnt sich der Besitz auch wirklich. Man erfährt eine Menge über seinen Werdegang und seine Beziehungen zu seinen KollegInnen.
Leider ist der Titel etwas irreführend, denn wie erwähnt reichen hier seine Chroniken nur bis 1987, obwohl dieses Buch erst vor wenigen Jahren erschien. Das ist schon ein wenig schade.
Einige Episoden könnten etwas zäh daherkommen, einige Geschichten sind für den einen oder anderen Leser trotz aller Euphorie vielleicht nicht so interessant, aber das ist dann schon eher Geschmackssache.
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