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Kundenrezension

TOP 1000 REZENSENTam 12. April 2014
Der Kult Klassiker Fargo der beiden Coen Brüder Joel und Ethan („Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?“, „No Country for Old Men“) hat seit seinem Ersterscheinen im Jahr 1996 etliche Fans begeistert. Nicht nur, dass der Film für 7 Oscars nominiert wurde, konnten Frances McDormand („Almost famous“) den Oscar als beste Hauptdarstellerin sowie die beiden Coen-Brüder den Oscar für das beste Originaldrehbuch einstreichen. Das Besondere an dem Film ist einfach und simpel erklärt: Er hat das besondere Etwas. Der eigenwillige Mix aus Krimi Thriller und schwarzem Humor unterhält gleich in zweierlei Hinsicht. Nicht nur wird eine Menge durchgehend hohe Spannung geboten, die darüber hinaus eine Menge Überraschungen bietet, sondern dazu noch eine Menge an Humor und absurden Ideen, die dem Zuschauer einige Lacher abverlangen.
Dazu gesellen sich noch mit Frances McDormand, William H. Macy, Steve Buscemi oder Peter Stormare („Chocolat“) durchgehend herausragend besetzt Darstellern die zwar nicht zur A-Riege gehören, aber von dem damaligen Zeitpunkt sich nicht mehr hinter den namhaften Kollegen verstecken mussten. Ebenfalls herausragend ist da beispielsweise William H. Macy („Born to be wild“, „Shameless“) als leicht trotteliger und gutgläubiger Jerry Lundegaard oder auch Steve Buscemi („Con Air“, „Kindsköpfe“), der in seiner Rolle als Carl Showalter hervorragend verkörpert. Doch auch der übrige Cast spielt sehr authentisch und natürlich, was ebenfalls eine starke Bereicherung darstellt. Dabei ist die Erzählweise ebenfalls nicht wirklich typisch und entspricht nicht dem Mainstream Kino, was aber gerade die Stärke der Coen Brüder ist. Der Film nimmt nur langsam Fahrt auf. Doch gerade dadurch baut sich die Spannung und die Dichte der Story immer mehr auf, bis sie den Zuschauer komplett vereinnahmt.
Darüber hinaus gibt es noch eine Menge an atemberaubender Landschaftsaufnahmen, die den Zuschauer visuell noch weitere Reize bieten, als es ohnehin schon durch die tolle Handlung und die besondere schauspielerische Leistung gegeben ist. Roger Deakins(„James Bond 007 – Skyfall“, „True Grit“), der schon häufig mit den Coen Brüdern zusammenarbeitete, wurde zurecht für seine Leistung, für den Oscar für die beste Kameraarbeit nominiert, musste sich aber John Seale („Der englische Patient“ geschlagen geben.

Bild
Der bisherige Blu-ray Transfer hat nicht sonderlich viele freudige Gesichter zurückgelassen. Die remasterte Version liegt nun vor und zeigt ein wesentlich besseres Bild. Dabei war das ursprüngliche Bild nicht einmal so schlecht, da die damalige Darstellung bereits eine wirklich gute Schärfe sowie einen satten Schwarzwert geboten hatte. Dafür war das Filmkorn sehr kräftig und mitunter störend wobei auch häufig noch ein deutliches Rauschen dazukam. Dazu war auch das Bild hin und wieder etwas unruhig. Diese Mankos wurden bei dieser remasterten Fassung endlich behoben, so dass ein dramatisch augenfreundlicheres Bild geboten wird. Das Filmkorn ist noch vorhanden, aber wesentlich homogener und natürlicher. Die Schärfe pendelt sich zwischen gut bis sehr gut ein. Die Farben sind stets natürlich bei gut eingestelltem Kontrast und starkem Schwarzwert. Das Upgrade von der bisherigen Blu-ray lohnt sich also alleine schon wegen des deutlich besseren Bildes.

Ton
Die zweite Entwarnung erfolgt beim Ton, denn der liegt nun in der deutschen Sprache endlich in der korrekten Tonhöhe vor, so dass die Stimmen nun korrekt sind.
Davon abgesehen ist die Abmischung nach wie vor sehr gut. Sprich einige (teils diffuse) Surroundeffekte sorgen zusammen mit dem sich konstant über sämtliche Kanäle verteilte Score von Carter Burwells für eine angenehme Räumlichkeit. Die Dynamik ist gut, wenngleich nicht ganz optimal. Die Dialoge sind stets klar verständlich. Störgeräusche sind nicht aufgefallen.

Ausstattung:
Audiokommentar des Kameramanns Roger A. Deakins
Dokumentation: Minnesota ist nett zu jedem (SD; ca. 28 min.)
Trivia Track
American Cinematographer Artikel
Fotogalerie
Kinotrailer
TV Spot

Das Bonusmaterial ist recht übersichtlich ausgefallen, bietet aber dennoch einige interessante Beiträge. Neben einem Audiokommentar mit dem Kameramann Roger A. Deakins sowie einem sehr informativen Triviatrack. Gibt es noch die starke Dokumentation „Minnesota ist nett zu jedem“, in dem Cast und crew über die Dreharbeiten und das Setting reden, einen American Cinematographer Artikel sowie eine Galerie und diverse Trailer. Ein Wendecover ist ebenfalls vorhanden.

Fazit:
Endlich erscheint „Fargo“ in einer Blu-ray Fassung, wie sie viele Fans des Films bereits bei der Erstveröffentlichung erwartet haben. Bild und Ton sind bis auf wenige einwandfrei, so dass einem Upgrade nun nichts im Wege steht.
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