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Kundenrezension

20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS nenn ich ein Debüt!, 29. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Songs of Leonard Cohen (Audio CD)
Unglaublich, aber wahr: Eigentlich nahm Cohen sein erstes Album eher verlegenheitshalber auf; seine seine Lyrik und sein Roman "Beautiful Losers" wurden zwar gelobt (zu Recht!), aber leben muss man schließlich auch von irgendwas...

Das Ergebnis dieser "Verlegenheitslösung" war eines seiner besten Platten überhaupt -- und das will schon was heißen bei Cohen. "Songs of Leonard Cohen" hält, was der Titel verspricht: Zwölf Songs sind es nun, in der Neuauflage, allesamt spartanisch instrumentiert, und fertig ist das Meisterwerk. Cohen und seine Gitarre, dazu seine damalige Band Kaleidoscope, die sich seinem zurückhaltenden Stil kongenial anpasst. Nicht, dass Cohen ein Gitarren-Zampano wäre, und sichere Intonation ist seine Sache auch nie gewesen. Aber w i e er singt, w i e treffsicher sein Gitarrenspiel rüberkommt, w i e er seine Melodien entfaltet -- das ist einfach genial. Der Mann kann nicht nur dichten, nein, er hat diesen Instinkt, was wie klingen muss. Diesen Instinkt hat man, oder man hat ihn nicht. Und Cohen hat ihn.

Nunmehr sind's sogar zwölf Songs, zehn davon Klassiker über alle Zeiten und Moden hinweg, kein einziger Durchhänger. "Suzanne", "Master Song", "Sisters of Mercy", "Stories of the Street", "Winter Lady"... wer kennt sie nicht? Die beiden Bonus-Tracks (Store Room, Blessed Is the Memory) fügen sich nahtlos ein in diese Reihe, klingen so, als seien sie schon immer auf dem Album enthalten gewesen.

Der Bass ist 1968 noch nicht so abgrundtief wie später, die Cohen-typischen Background-Sängerinnen machen sich nur selten bemerkbar, aber Cohens Stil ist dennoch fertig; die eindringliche Stimme drückt haargenau das aus, was auch seine Songtexte atmen: Sie handeln von Schmerz und Verlust, Liebe, Einsamkeit und Furcht -- ohne alles Selbstmitleid, stattdessen blitzt die für Cohen so typische Selbstironie immer wieder durch. "I told you when I came I was a stranger"... Und natürlich seine Sprache, diese schwindelfreien Metaphern, die die Alltagsszenen, die er besingt, immer wieder in unbekannte Welten mitnimmt.

Diese CD ist viel zu schade als Hintergrundmusik. Wie ein gutes Bild braucht sie eine (akustische) weiße Wand, um die ganze Wirkung zu entfalten.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 13.06.2013 22:11:33 GMT+02:00
Cohens Gitarrenspiel ist gar nicht so (technisch!) unterdurchschnittlich wie sein Gesang. Er benutzt ein Triplet Picking in beachtenswertem Tempo.
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