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Kundenrezension

VINE-PRODUKTTESTERam 28. Juli 2013
Einige Fernsehserien haben sich im Laufe ihrer diversen Staffeln stark verändert. Einige, wie "Seinfeld", zum Positiven, andere haben jedoch durch den Veränderungsprozess für Unmut in der Fangemeinde gesorgt, z.B. "Fringe" oder "Lost". Die beiden letztgenannten Formate haben mir - und zwar besonders - bei ihrer Abkehr von der "Erste-Staffel-Situation" gefallen: sei es das Betreten des Paralleluniversums bei "Fringe" oder die Konkretisierung der Macht, die von der Insel ausgeht ("Lost").

"Breaking Bad" hat sich in seinen zwei Vorgängerstaffeln bereits verändert. Der Ton ist rauer, die Charaktere durchtriebener und die Handlung rasanter geworden. Liest man sich jedoch durch einschlägige Foren oder liest die hier veröffentlichten Rezensionen erhält man den Eindruck, dass die Fangemeinde diese Veränderungen mit Kusshand annimmt. Dieser Eindruck trügt keineswegs...

In Staffel 3 treiben Walt und Jesse mehr und mehr in den Sumpf aus Gewalt und Verbrechen, kassieren aber erstmals richtig viel Kohle. In Kombination mit dem Drogenboss Gustavo Fring produzieren die beiden Protagonisten in gewaltigem Maße Crystal Meth und müssen sich mit den Auswirkungen früherer Handlungen konfrontiert sehen - und diese sind tödlich...

Der Zuschauer darf sich bei "Breaking Bad" keineswegs auf dem Bekannten ausruhen. Die Serie ist staffelin- wie extern einem stetigen Wechsel unterworfen, sodass Ihnen zu keinem Zeitpunkt die Möglichkeit des Verschnaufens bleibt oder sich Routine einstellt. Auch die Gewaltspirale erreicht in Staffel 3 neue Intensität. Durch die Einführung von zwei ungesprächigen Profikillern in der Handlung entstehen einige bestialische Szenen, die aber nie konkret gezeigt, sondern im inneren Augen des Zuschauers ablaufen - und dadurch umso schlimmer sind. In Episode 7 ("Eine Minute") läuft die Spannung in ungeahnte Bahnen, wodurch ein Cliffhanger entsteht, der es definitiv in sich hat. Generell besteht die dritte Staffel aus vielen genialen Einzelfolgen. Die bereits genannte siebte Folge besticht durch tierisch viel Suspense, die zehnte Episode ("Die Fliege") brilliert durch die wahnsinnige Schauspielkunst der beiden Hauptakteure und für die letzten beiden Folgen ("Halbe Sachen" und "Nägel mit Köpfen") sollten Sie sich definitiv 1 1/2 Stunden am Stück Zeit nehmen: Wenn Sie nach dem Cliffhanger der zwölften Folge wirklich guten Gewissens und ohne den unergiebigen Drang weiterschauen zu wollen, den DVD-Player ausmachen können, bewundere ich Sie wirklich!

Auch in dieser Season besticht die Serie durch ihren bitterbösen Humor, der die teilweise drastischen Sequenzen und Konfrontationen ad absurdum führt. Dennoch ist erkennbar, dass sich Walt und Jesse unaufhörlich in den Abgrund manövrieren – und Sie werden es verfolgen wollen; komme, was wolle!

Wer bei Staffel 3 angekommen ist, weiß ob der tollen Leistungen der Schauspieler - allen voran Bryan Cranston, der die Verwandlung von Walter White zu Heisenberg kongenial verkörpert. Aber auch sämtliche Nebendarsteller agieren, als würden sie die Rolle förmlich leben: Aaron Paul (Jesse), Anna Gunn (Skyler), Dean Norris (Hank) oder Bob Odenkirk (Saul Goodman). Besonders hervorzuheben ist jedoch Giancarlo Esposito in seiner Rolle als Gustavo Fring, der mit wenigen Worten und zusammen mit seiner Mimik mehr aussagen kann, als viele Schauspielkollegen mit fünf Minuten Screentime.

"Breaking Bad" bietet auch in der dritten Staffel 3 Qualitätsfernsehen auf höchstem Niveau und überzeugt auch in der DVD-Variante. Zwar muss der Zuschauer nach wie vor auf ein schmuckes Booklet verzichten, aber dafür werden Ihnen über drei Stunden Bonusmaterial wie entfallene Szenen, vier "Hinter-die-Kulissen"-Dokus oder Kommentare zu fünf Folgen geboten. Auch die Sound- und Tonqualität ist sehr zufriedenstellend.

Diese Serie ist großartig. Punkt.
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