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Kundenrezension

am 21. April 2006
Isaac Asimovs berühmte "Foundation-Trilogie": Ein Hoch-Klassiker der Science-Fiction, der in Sachen Handlung, Konzeption und Dramaturgie seinesgleichen sucht. Vieles ist bereits über dieses Werk und seine Bedeutung gesagt worden, in kurzen Worten: Eine vielschichtige, durchdachte Zukunfts-Saga, basierend auf dem eigens erdachten soziologisch-mathematischem Konzept der Psychohistorik und einigen weiteren bedeutenden Einfällen zur Macht von Gedankenkräften ab dem Mittelteil, die ich hier nicht weiter spoilern möchte. Die Saga umspannt mehrere hundert Jahre einer zukünftigen Menschheitsgeschichte, verbunden durch ein fein verwobenes Hintergrundkonstrukt.

Asimovs Konzeption und sein sachlicher, detailreicher und immer handlungs-, wirkungs- und zielgesteuerte, teils kriminalistisch exakt anmutende Erzählweise sind schon recht einzigartig in der Literatur, und es macht nach wie vor einfach Laune, den verzwickten einzelnen Geschichten innerhalb der großen Rahmenstory zu folgen. Nicht unter den Tisch zu kehren sind allerdings leider einige asimov'sche Eigenarten, die manche als Schwäche auslegen mögen: Die reine Funktionalität der meisten Charaktere ohne große Persönlichkeitsentwicklungen, die sture Konzentration auf die Logik der Handlung, die stets etwas unterschwellig nach Konstruiertheit schmeckt, das Fehlen durchgehend präsenter Identifikationsfiguren, die starke Angestaubtheit der beschriebenen Technik - aber alles in allem ist dies alles bewusster Bestandteil des Schreibtalents Asimovs, und dem Klassiker-Status des Werkes tun diese Makel keinerlei Abbruch.

Eine Anmerkung zum restlichen gleichnamigen Zyklus:

Hier liegt meines Erachtens die einzige große Schwäche in Asimovs Gesamtwerk. Die frühen Erzählungen sind unterhaltsam, die Foundation-Trilogie und die Roboter-Geschichten sind eine Klasse für sich, die Spät-Romane sind gewöhnungsbedürftig (und dem Mythos der Saga wenig zuträglich); doch durchweg negativ auf den Eindruck des asimov'schen Gesamtwerkes hat sich der Wille des alternden Autors ausgewirkt, all seine bedeutenden Geschichten (z. T. durch konstruierte Füll-Romane) in ein und dieselbe chronologische Saga zu quetschen, was sehr, sehr schade ist. Die Einzelbücher werden dadurch natürlich nicht schlechter - aber alles in allem schmälert es den Gesamteindruck überflüssigerweise, was sehr schade ist.

Dennoch: Asimov ist immer eine Leserunde wert!
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