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Kundenrezension

am 3. April 2014
Robert A. Heinlein wird zusammen mit Isaac Asimov und Arthur C. Clarke zu den "Großen Drei" der Science Fiction gezählt und "Stranger In A Strange Land" gilt gemeinhin als sein Meisterwerk sowie als Meilenstein der SF. Grund genug für mich, dieses Werk zu lesen, doch mir ist auf den über 600 Seiten des Buches nicht klar geworden, was diesen Status rechtfertigt. Ich kann mich einigen Kritikern nur anschließen: Auch ich hätte lieber die gekürzte Version gelesen, denn über weite Strecken habe ich mich wirklich durchquälen müssen.

Die Story kommt nicht richtig in Gang, es fehlt an Spannung, es wimmelt von chauvinistischen Menschenbildern, die Figuren sind zum Teil nervtötend platt. Jubal Harshaw, der im Roman fast mehr Raum einnimmt als die Hauptfigur Michael (zumindest was den Wortanteil angeht), ist eines der größten Ärgernisse des Buches: Es ist ziemlich deutlich, dass aus diesem Lustgreis Heinlein selbst spricht, und er die Figur hauptsächlich dazu benutzt, einen nicht enden wollenden Schwall an kruden Philosophien zu verbreiten, die an nicht mal konsequent zu Ende gedacht werden und zur Story selbst oft nicht das Geringste beitragen.

Mag sein, dass die ausgebreiteten Theorien von freier Liebe und neuen Bewusstseinszuständen damals revolutionär waren (vor allem in den USA, wo man mit solchen Konzepten viel mehr schockieren konnte) aber aus heutiger Sicht ist das Buch dermaßen durchsetzt vom Zeitgeist der 50er, dass man eher das Gefühl hat, einen historischen Roman anstatt SF zu lesen - das Buch atmet aus heutiger Perspektive keinerlei visionäre Kraft und ist einfach extrem schlecht gealtert.

Ich habe Heinleins andere Werke nicht gelesen, aber zumindest was "Stranger In A Strange Land" angeht, kann ich nicht nachvollziehen, wie man ihn mit Asimov und Clarke auf eine Stufe stellen kann: Heinlein hat weder die übersprudelnde Phantasie und das handwerkliche Geschick von Asimov noch Clarkes philosophischen Weitblick. Die Werke dieser beiden Autoren lassen sich auch heute noch mit Genuß und intelektuellem Gewinn lesen - "Stranger In A Strange Land" höchstens aus historischen Gründen.
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