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Kundenrezension

am 20. Februar 2015
Sorayas Oma hat eine ganz besondere Gabe: Durch ein altes Fenster und mithilfe eines Anhängers ist sie dazu in der Lage, in die Vergangenheit zu reisen. Eines Tages darf die junge Soraya sie begleiten; als Sorayas Tochter Samantha 25 Jahre später von den Erlebnissen ihrer Mutter erfährt, will sie sich ebenfalls in Abenteuer stürzen und landet im Magdeburg des 15. Jahrunderts. Wie Soraya merkt Samantha jedoch bald, dass dieses Abenteuer nicht ungefährlich ist.

"Hexenkinder. Das Fenster in die Vergangenheit" bietet eine Mischung, die mir generell gut gefällt: Einerseits bekommt man als Leser von historischen Romanen einiges geboten, andererseits bringt der Zeitreiseaspekt ausreichend Witz und Spannung in die Sache. Interessant fand ich außerdem, dass der Stoff laut Verlag eher auf Kinder ausgerichtet sei - wer vom Thema her ähnliche Bücher wie "Outlander" kennt, weiß, dass das wohl noch nichts für jüngere Leser ist. Nur funktioniert das denn?
Nachdem ich die letzten Kapitel in einem Rutsch gelesen habe, kann ich festhalten: Ja, und wie.
Gut, das Buch wirklich an einigen Stellen aufgrund dessen eher kindlich, die Protagonisten entkommen aus Situationen, in denen es nicht möglich sein sollte und das Leben in der damaligen Zeit gestaltet sich generell doch recht einfach für Soraya und Samantha. So kann man sich beim Lesen zum Beispiel fragen, ob die Reisenden aus der Neuzeit nicht vielleicht Probleme gehabt hätte, das Frühneuhochdeutsche richtig zu verstehen oder ob ihre komplette Verhaltsweise nicht sehr auffällig wäre. Wenn man nicht direkt über mysteriöse Funkmäste sprechen will.

Andererseits: Es ist eine Geschichte übers Zeitreisen, was an sich schwer möglich ist, also hat es mich nicht gestört, dass die Autorin sich manch erzählerische Freiheiten genommen hat. Vieles hätte sonst wahrscheinlich nur schwer funktioniert und den Witz aus der Sache genommen. Unterhalten hat mich die Handlung nämlich auf jeden Fall: Es gibt diverse, spannende Szenen, keine Längen, sympatische Charaktere und hin und wieder eine Prise Humor.
Vor allem gefiel es mir, wie Sorayas Erlebnisse und die von Samantha nach und nach miteinander verbunden wurden, bis man merkte, dass es sich keineswegs um zwei voneinander unabhängige Reisen handelt. Für die, die das Buch schon kennen: Batterine! Sehr niedlich. ;)

Insgesamt ist das hier ein kindgerechtes, aber auch für Erwachsene spannendes Abenteuer, das sich einerseits an der deutschen Geschichte bedient, andererseits auch mit sehr viel Phantasie punkten kann. Das nächste Buch soll von Piraten handeln - da bin ich wirklich gespannt.
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