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Kundenrezension

am 1. Oktober 2005
Was an "Reproduction" bis heute auffällt, das ist neben dem überragenden Songwriting von Martyn Ware und Ian Craig Marsh (beide heute bei Heaven 17) sowie der klaren und prägnanten Tenorstimme von Philip Oakey vor allem die gekonnte Produktion. Der Produzent kann ein schlechtes Album nicht zu einem guten machen (Siehe Dave Balls (Soft Cell) Versuche mit der Band "Sense"), aber er kann ein gutes Album versauen oder ein gutes Album zu einem herausragenden machen. Hier war mit Colin Thurston ein wirklicher Könner am Werk. Colin Thurston hat unter anderem Stücke bzw. Alben von Duran Duran, Talk Talk, Iggy Pop und Kajagoogoo produziert. "Reproduction" klingt heute noch frisch und innovativ, wenn man auch hört, dass die Synthesizer-Technik heute viel weiter fortgeschritten ist. Bis zu "Reproduction" war Synthesizer-Musik etwas, das mit Pop wenig zu tun hatte. Gut, es gab Kraftwerk, aber Kraftwerk hatten keinen richtigen Gesang. Ansonsten gab es Instrumental-Musik wie von Tangerine Dream, Klaus Schulze oder Klaus Doldinger. Frank Tovey machte 1979 mit Fad Gadget seine ersten Gehversuche auf der musikalischen Bühne (Erste Single "Ricky's Hand"), aber das hörte sich noch deutlich archaischer und weniger geschliffen an als The Human League mit ihrem ersten Album. Die besten Stücke sind für mich neben den Bonus-Versionen von "Circus Of Death" (Wunderbar: Das gesprochene Intro) und "Being Boiled" das schnelle und treibende "Empire State Human" (Immer noch disco-geeignet), das vertrackte "Blind Youth" und insbesondere das wunderschöne "Morale... You've Lost That Loving Feeling" (Der Höhepunkt des Albums). Die Mischung aus kalten Synthesizer-Klängen und dem anklagenden Gesang von Phil Oakey lässt mir heute noch Schauer über den Rücken laufen. Von dieser Gefühls-Intensität können sich viele der heutigen sogenannten "Dark Wave"- oder "Gothic"-Bands eine Scheibe abschneiden. Es gibt nicht viele gelungene Cover-Versionen, aber diese Interpretation eines "Righteous Brothers"-Stücks ist unerreicht. Wer behauptet (Und davon soll es noch einige geben), dass Synthesizer-Musik kalt sei, der kann sich beim Hören von "Reproduction" vom Gegenteil überzeugen. Ein wirkliches Meisterwerk, das mit Heaven 17 und den Human League ab "Dare!" nichts zu tun hat.
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