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Kundenrezension

am 16. Oktober 2010
Als damals bekannt wurde das für "Iron Man" ausgerechnet Robert Downey Jr. besetzt werden sollte galt dies noch als Wagnis. Sein Talent steht außer Frage, doch fiel er immer wieder durch Alkohol und Drogenprobleme auf, weshalb seine Kariere ins Stocken geriet. Doch gerade bei einem großen Mainstreamfilm auf einen fähigen Schauspieler zu setzen lohnte sich. Neben dem großen finanziellen Erfolg zählt der erste Teil neben "The Dark Knight" zu den besten Beiträgen unter den zahllosen Comic-Verfilmungen. Dazu trägt Robert Downey Jr. maßgeblich selbst bei indem er ähnlich wie Johnny Depp dem Film seinen Stempel aufdrückt. Bei der Fluch-der-Karibik-Reihe hat man daraufhin die Fortsetzungen hauptsächlich auf Johnny Depp zurechtgestutzt. Zwar besaß sein Charakter weiterhin Unterhaltungswert büßte aber einiges im Vergleich zum Original ein. In Erinnerung an das starke aufspielen Downeys aus dem ersten Teil stand Marvel vor genau demselben Problem. Glücklicherweise verlässt sich Marvel nicht nur auf seinen Star und löst das Problem geschickter.

Der erste Teil war immer dann stark wenn Downey als Waffennarr oder Playboy arrogant und selbstzerstörerisch auf der Bildfläche erschien. Befürchtungen das sich dies nach seinem "Outing" ändert bleiben unbegründet. Auch wenn nun alle wissen wer "Iron Man" ist ein Vorzeige-Superheld ist aus ihm nicht geworden. Auch die Fortsetzung bezieht ihren Witz vorallem aus den Eskapaden Downeys. Dieser spielt wieder herrlich exzentrisch und ist das Zugpferd des Films. Dagegen gleichwertig anzukommen wäre für einen Bösewicht schwierig geworden, daher entschied man sich für zwei. Sam Rockwell spielt dabei Justin Hammer welcher auf den Spuren Starks wandelt. Drehbuchbedingt fällt es ihm am schwersten mit Downey mitzuhalten. Besser gelingt es Mickey Rourke der seinen Charakter trotz Klischees (Akzent, Hintergrund etc.) glaubhaft sogar mit Tragik füllen kann.

Für viele Fortsetzungen gilt der Grundsatz höher weiter lauter. Auch wenn die Zahl der Bösewichte verdoppelt wurde verkommt der Film in keiner hirnlosen Materialschlacht. Angenehm bietet der Film neben einer "kleineren Rauferei" mit seinem Kumpel Rhodey ( nach Unstimmigkeiten im Vertragspoker wurde Terrence Howard durch Don Cheadle ersetzt) nur zwei Actionsequenzen. Mir hat die Einbindung von Scarlett Johansson sehr gut gefallen. Neben unbestrittenen Schauwerten ermöglicht sie auch einen abwechslungsreicheren Kampfverlauf im Finale. Die mit Umsicht eingesetzten Effekte sind qualitativ überzeugend und überlagen die Geschichte nicht. So bleibt dem Film Zeit auch andere Bereiche zu beleuchten. Etwa seine Vergiftung die ihn mit der Zeit umbringen wird. Neben reichlich Humor und einer locker-flockigen Art entstehen so ernsthaftere Zwischentöne. So sieht man Iron Man" jetzt auch in Szenen in denen er niedergeschlagen und nachdenklich ist. Marvel hat seine Titelfigur weiterentwickelt und ihr neue Fasetten hinzugefügt.

Merklich ist Marvel im Moment mit seinem Großprojekt "The Avenger" für 2012 beschäftigt. Denn mit "Iron Man2" halten die Vorboten mehr als in allen anderen Marvel-Filmen Einzug. Etwa Samuel L. Jackson der als Nick Fury und Scarlett Johansson als Natasha Romanoff (Black Widow) den Bogen zu "The Avengers" spannen sollen. Als Insidergag wird noch der Schild von Captain America als Heimwerkerutensil missbraucht. Auch ist die Marvel typische Abspann-Sequenz , welche wieder eine Leinwand-Niederkunft eines weiteren Superhelden ankündigt vorhanden. Leider ist es Regisseur Jon Favreau nicht ganz gelungen einen ebenso fulminanten Film wie beim ersten Mal zu präsentieren. Dennoch kommt die Fortsetzung in ihrer Qualität seinem Original deutlich näher als viele andere Genrevertreter.

Die Blu-ray
Vorallem die Blu-ray wird dem Actionspektakel gerecht. Die sehr satten und brillant leuchtenden Farben ergeben zusammen mit guten Kontrasten und einer hohen Tiefenschärfe eine optimale Bildqualität. Der basslastige und sehr dynamische Sound erzeugt eine atmosphärisch dichte Raumkulisse, bei der die Effekte aus allen Ecken knallen. Die DVD ist im Vergleich merklich schwächer, sodass diese Blu-ray Umsetzung empfehlenswert ist. Das besondere Plus stellt der gehaltvolle Soundtrack da. Dieser ist zwar mehr oder weniger ein Best-of-Album der Altrocker von AC/DC passt aber sehr gut zum Film. Das bei beiden Disc-Varianten vollgepackte Zusatzmaterial rundet die Heimkino-Unterhaltung ab.
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