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Kundenrezension

am 9. September 2010
Vorab: Auf eine Beschreibung der Musik von Portishead wird nachfolgend verzichtet und lediglich die technische Qualität und die "Tagesform" der Band zum Zeitpunkt dieses Konzerts von 1997, beurteilt.

Ein schnelles Wort zum Equipment, auf dem die DVD delektiert wurde: PS3 (DVD-Player), Nubert 5.1 Lautsprecher-Set, Panasonic VSX-920 AVR und Sanyo PLV-Z700 Full-HD Beamer.

Meine Eindrücke
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Bild und Film:
Technisch gesehen ist die Bildqualität insgesamt recht übel. Zum einen komplett in 4:3, zum anderen sieht man der Bildqualität doch arg an, dass es sich um Videotechnik aus dem Jahre 1997 handelt. Da wirken die Retro-Bildeffekte (Farbreduktion, Sepia), die eigentlich gut zur Musik passend eingefügt wurden, angesichts der heute gewohnten Qualitäten fast ein wenig lächerlich, weil die Basisqualität schon als sehr retro empfunden wird. Nun kann man dem Werk schlecht seinen Entsehungszeitpunkt vorwerfen, aber auch 1997 wurden technisch deutlich bessere Bewegtbilder produziert (es handelte sich anscheinend tatsächlich um Videotechnik, nicht TV-Technik, die geinge Schärfe spricht dafür). Inhaltlich dokumentieren die Aufnahmen das Konzert vom Beginn bis zum Ende, allerdings mit einigen Schnitten zwischen den Tracks, die jedoch nicht negativ auffalen und bestimmt dem "Flow" dienlich sind. Etwa in der Mitte des Sets werden allerdings einige NY-Straßen-Impressionen und Takes aus der Aufbau- und Probenphase des Konzerts eingestreut, die vollkommen überflüssig sind und den Betrachter unnötiger Weise aus dem Live-Auftritt reißen, der gleichzeitig wenigstens tonal weiterläuft. Vielleicht wollte man die - ansonsten ganz netten - Takes noch irgendwie unterbringen und hatte eventuell auch die - völlig unbegründete! - Angst, der Zuschauer könne sich angesichts der ruhig abgefilmten Band, die sich auch nur eingeschränkt bewegt, ermüden. Das Gegenteil ist der Fall, trotz der konzentrierten Ausstahlung der Band ist es immer spannend, zuzusehen.
Bildqualität: 2,5 von 5 Sternen

Ton: (Dolby Digital 5.1) In den ersten Minuten ist der Sound durchaus gewöhnungsbedürftig, weil er sehr "stilvoll" abgemischt wurde. Im Bereich der tiefen Frequenzen zunächst wohl zu zurückhaltend, dafür bleibt dem Betrachter ein kirmes-mäßiger, überdefinierter Bassbrei erspart. Im späteren Verlauf, bei "Only You" und besonders "Numb" denkt man aber: "Aaaaah, da isser ja, der Subwoofer!", nachdem man zuvor 3 mal hingeschaut hat, ob er auch wirklich eingschaltet ist. Dafür ist der Klang über das restliche Frequenzspektrum hinweg ausgesprochen schön und feinkörnig. Gegen Ende des Konzerts hat man den sehr luftigen, natürlichen und sehr detailreichen Sound aber liebgewonnen und auch den sehr pointierten Einsatz tiefer Frequenzen verstanden und akzeptiert. Sehr schön ist auch die 5.1 - Aufbereitung gelungen, die glücklicher Weise nicht effekthascherisch ausgefallen ist, sondern nur sehr dezent die (vermutlich ursprünglich in herkömmlichem Stereo aufgenommene) Aufnahme räumlich erweitert und so dem großen Detailreichtum dient. Der Sound wurde nachträglich von Portishead selbst ausproduziert, ein Qualitätssiegel. Das hört man!
4 von 5 Sternen

Bandperformance und Set: Perfekt. Tadellos, besser geht es nicht. Gibbons singt live absolut klasse, nur ganz selten prügelt sie sich ein wenig mit den ganz hohen Tönen, vielleicht liegt dies an den geschätzten 15 Zigaretten, die sie während dieses gemütlichen Gigs konsumierte. Die Musiker performen erwartungsgemäß auf absolutem spitzenniveau, Portishead sind ja auch nicht irgendwer. Der Einsatz des kleinen Orchesters ist sehr gut gelungen, da diesem große Pausen gegönnt werden und die Herrschaften auch wirklich nur dann zum Einsatz kommen, wenn sie die Band sinnvoll ergänzen können. Die Interpretation aller dargebrachten Stücke orientiert sich sowohl musikalisch als auch klanglich sehr nah an den bekannten Studioversionen.
5 von 5 Sternen

Insgesamt wurde hier ein sehr stimmungsvoller Abend eingefangen, bei dem die Band auf der Höhe ihres Schaffens agiert. Die bescheidene Bildqualität kann den Gesamteindruck nur leicht schmälern, da es hier vor allem auf den Musikgenuss ankommt. Der Sound hingegen ist stilvoll ausgelegt und schön detailliert, trotz leicht übertriebener Unterbelichtung der tiefen Frequenzen.
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