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Kundenrezension

am 3. Dezember 2002
Dorothy hat Probleme, denn obwohl ihr Schoßhündchen Toto alles andere als ein Kampfhund ist, will diese Hexe von Nachbarin den kleinen Kläffer einschläfern lassen. Klar, daß man sich solidarisch erklärt und mit den Hündchen stiften geht. Das Problem zieht in Form eines Wirbelsturmes auf - Spielbergs "Twister" inklusive fliegender Kuh läßt schon grüßen - und prompt findet sich die kleine Dorothy "Irgendwo hinter dem Regenbogen" wieder. Das mitgereiste Haus hat auch gleich die zwergentyrannisierende Hexe des Ostens erschlagen, worauf die Munschkins zwar sehr fröhlich sind, die West-Hexen-Schwester aber eher auf Rache sinnt. Verständlich, daß Dorothy wie E.T. eigentlich nur schnell wieder nach Hause will, obwohl hinter dem Regenbogen alles sehr bunt in Technicolor ist und ihr bisheriges Schwarz-Weiß-Dasein eigentlich nicht mithalten kann. Helfen kann Dorothy dabei aber wohl nur der Zauberer von Oz. Also geht es auf der gelben Ziegelsteinsraße gen Smaragdstadt. Unterwegs gabelt die Kleine noch die hirnlose Vogelscheuche, den herzlosen Zinnförster und den ängstlichen Löwen auf. Diese phantastischen Vier treffen dann endlich auf den Zaubere von Oz, aber seine Hilfe sieht doch ganz anders aus, wie man sie von dem allmächtigen Herrscher über das Märchenland erwartet hätte...
Der Musicalklassiker von 1939 verfolgt mich bereits seit meiner Jugend. Immer wieder zu Weihnachten gab es "Das zauberhafte Land" mit der unvergleichlichen Judy Garland im Fernsehen zu sehen und immer wieder fieberte ich mit, wenn Dorothy und Toto vor dieser ekelig grünen Hexe und ihren fliegenden Affen die Flucht ergriff. Vielleicht war "Somewhere Over The Rainbow" auch der erste Song aus einem Musical, der sich in mein Gehirn einnistete und dort bis ans Ende meiner Tage einen Stammplatz hat.
Dieser Film ist vielleicht schon deshalb etwas so besonderes, weil in den letzten 61 Jahren bereits drei Generationen mit dem Zauberer von Oz aufgewachsen sind. Das verblüffende daran ist, daß dieser Film auch für Erwachsene nie die Faszination verliert und auch heute immer noch aktuell zu sein scheint.
Die nun vorliegende DVD wird diesem Kultfilm wirklich gerecht, erstrahlt er doch hier in einer digital generalüberholten Farbenpracht ohne den geringsten Kratzer, daß man fast meinen könnte, der Film sei gerade mal 6 statt 61 Jahre alt. Der englische Originalton wurde ebenfalls mit Dolby Digital 5.1 auf den neusten Stand der Technik gebracht, daß es eine Freude ist, die Mutter von Liza Minelli mit dem vielleicht berühmtesten Song der Filmgeschichte (Oscar für beste Musik, besten Titelsong und Ehren-Oscar für die jugendliche Hauptdarstellerin) immer wieder zu hören (aber Finger weg vom deutschen Mono-Ton!).
Die Filmsequenz im Realleben wurde übrigens in wärmeres Sepia getaucht, statt des kalten Schwarz-Weiß der Originalfassung, trotzdem ist der Effekt, wenn Dorothy erstmals einen Blick aus der Haustür ins bunte Munschkin-Land wirft, überwältigend.
In Huldigung an diesen Musicalklassiker ergeht sich dann auch das reichlich vorhandene Bonusmaterial: wer denkt, er könnte mal kurz einen Blick in die Zusatzoptionen werfen, wird wie ich wohl auch fasziniert weit über weitere zwei Stunden vor dem Fernseher verbringen.
Angela Lansbury zelebriert in einem gelungenen Making-Of von 1989 das 50 jährige Oz-Jubiläum, Interviews mit ehemaligen Darstellern oder deren Kindern ergänzen mit viel interessantem Hintergrundwissen den Hauptfilm, spannende "Deleted Scenes" und original Tonaufnahmen vermitteln einen Eindruck, was alles noch zusätzlich produziert wurde, Kinotrailer und Teaser beschreiben Oz im Wandel der Jahrzehnte, Szenen der Premiere und der Oscarverleihung zeigen, daß der Zauberer von Oz 1939 gegen "Vom Winde verweht" einen wirklich schweren Stand hatte und Ausschnitte aus anderen Oz-Verfilmungen, vom Stummfilm bis zum Zeichentrick, verdeutlichen das Phänomen von Oz.
Fazit: Dieser Film versetzt jeden in seine Kindheit zurück und ist dabei immer noch eines der faszinierendsten Musicals aus Hollywood - ein Muß für jeden Fan!
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