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Kundenrezension

am 22. Februar 2010
Mit "Star Wars: The Force Unleashed II" wurde Ende 2009 eines der am Meisten erwarteten Games diesen Jahres angekündigt, um die Zeit bis dahin etwas zu verkürzen, wurde vor Kurzem der erste Teil noch mal neu aufpoliert und als die "Ultimate Sith Edition" re-releast. Da steht natürlich die Frage im Raum: lohnt sich das überhaupt für diejenigen, die sich bereits 2008 das Spiel geholt haben, oder ist es nur Neueinsteigern zu empfehlen?

Die dunkle Seite der Macht

Wer unbefangen in das Spiel geht und noch nicht weiß, was einen erwartet, dem wird schon ab der ersten kleinen Übungsmission klar: ihr arbeitet für das Böse. Als Darth Vader persönlich macht ihr Jagd auf einen der letzten lebenden Jedi, nach dessen Tod nimmt der dunkle Lord dessen Sohn Galen Marek, den späteren Hauptcharakter des Games, in seine Obhut und bildet in zu seinem Attentäter aus. Eure Aufgabe ist nun, die Befehle Vaders zu befolgen und den Rest der Jedi auszulöschen. Genau diese Thematik soll die Lücke zwischen den Filmen "Episode III" und "Episode IV" schließen, denn sicher viele haben sich beim Ansehen schon einmal gefragt, wie der doch eigentlich so mächtige Jedi-Orden einfach von der Bildfläche verschwinden konnte.

Starkiller

Eigentlich sollte Luke Skywalker einst Luke Starkiller heißen, bekanntermaßen wurde dies geändert. Ganz weggeworfen hat man den Namen jedoch nicht und so ist Galens Spitzname Starkiller. Mit ihm reist ihr von Planet zu Planet, lernt dabei die Steuerung von Grund auf kennen und bekommt im Laufe der Spielzeit immer neue Machtattacken dazu. Das Prinzip ist dabei immer das selbe, Starte von Punkt A, kämpfe dich durch die Landschaft und Horden von Gegnern und eliminiere letztendlich den Jedi, der sich hier versteckt. Obwohl das recht einfallslos klingt, macht es jedoch einen Heidenspaß. Zu verdanken ist dies in erster Linie den ganzen Fähigkeiten von Galen. Egal ob bei Attacken mit dem Laserschwert oder mit der Macht, er setzt so ziemlich genau das um, was man sich früher vielleicht einmal erträumt hat, als man selbst gern ein Jedi gewesen wäre. Die Steuerung hat dabei leider zwei Seiten. Zum einen ist positiv, dass es nicht all zu kompliziert ist, Galen zu bewegen und ihn angreifen zu lassen, schon bald hat man alle Tastenkombinationen voll ausgecheckt. Auf der anderen Seite jedoch, reagiert das Spiel oftmals viel zu spät auf eure Eingaben. Insbesondere sind davon das Blocken und der Machtgriff betroffen. Gerade bei Kämpfen ist das äußerst lästig, denn wenn man keine Chance hat die gegnerische Attacke rechtzeitig abzuwehren und eine Treffer einstecken muss, kommt des Öfteren ein Frustmoment auf. Beim Machtgriff hingegen muss man genau auf den Kontrahenten oder den Gegenstand zielen, um ihn packen zu können und selbst dann klappt es nicht immer. Zum Glück scheinen eure Feinde nicht all zu intelligent zu sein und so kann man sich trotz dieser Fehler auch gegen Massen erfolgreich zur Wehr setzen.

Gut oder Böse?

Als der Imperator entdeckt, dass Vader mit Starkiller einen heimlichen Schüler hat, befielt er Galens Tod, was Vader auch prompt ausführt, ihn jedoch an einem versteckten Ort wieder "aufpeppeln" lässt. An dieser Stelle hat man fast das Gefühl, Galen stünde am Scheidepunkt und würde sich, erbost über Vaders Verhalten und bestätigt durch die Hilfe für Prinzessin Leia und die Rebellen, der dunklen Seite der Macht abwenden, tatsächlich kommt er von seinem Meister jedoch nicht los, was besonders seine hübsche Pilotin Juno Eclipse erbost, und dient ihm unbewusst nur dazu, die Aufständigen aufzuspüren. Erneut muss Galen enttäuscht feststellen, dass er nur ein Werkzeug ist und verhilft so den durch ihn gefangen genommenen zur Flucht, was ein großes Finale für euch parat hält, denn nun müsst ihr euch entweder Vader, oder dem Imperator selbst stellen. Beide Kämpfe haben einen anderen Ausgang und damit auch einen anderen Verlauf von Galens Geschichte, für den es sich lohnt, das Game mindestens zweimal durchzuspielen.

Neu vs. alt

Zurück zur Frage zu Beginn. Was bringt einem die "Ultimate Sith Edition" eigentlich? Auf technischer Seite nicht viel Neues. Ein paar Bugs wurden entfernt, ansonsten ist alles noch beim Stand von 2008, der allerdings für heutige Verhältnisse noch sehr ordentlich ist. Gerade in Sachen Grafik kann das Spiel mit detailierten und farbenfrohen Planeten und Gebäuden, die einem das Star Wars Feeling aus den alten Filmen zurückbringt, überzeugen, besonders die zahlreichen Quicktime-Events und die Videosequenzen, die fast schon in die Kategorie Animationsfilm gehören, sind ein echter Hingucker. Wirklich neu hingegen sind drei Zusatzlevel, die allerdings nichts mehr mit der Story zu tun haben, euch dafür an bekannte Schauplätze aus den Filmen "entführen" und auf diverse Charaktere der alten Trilogie treffen lassen. Etwas schade ist, dass die "Ultimate Sith Edition" nur für PS3, Xbox 360 und PC erhältlich ist, Besitzer anderer Konsolen müssen wohl oder übel zur Sandartausgabe (erhältlich für: PSP, PS2, PS3, Xbox 360, Wii & Nintendo DS) greifen.

Fazit

"Star Wars: The Force Unleashed" ist ein wirklich gelungenes Action-Adventure, das nicht nur Fans von George Lucas' Universum gefallen sollte, sondern sicher auch dem ein oder anderen, der sich mit der Materie bisher eher weniger beschäftigt hatte. Perfekt ist das Game jedoch bei Weitem nicht. Neben den angesprochenen Mängeln hätte man die Missionen durch z.B. Fliegen eines Schiffs etwas abwechslungsreicher gestalten können, auch die geradlinigen Levels und doch recht simplen Quests wären noch ausbaufähig gewesen, doch insgesamt hinterlässt es einen positiven Eindruck. Wer die 2008er Version von "The Force Unleashed" bereits besitzt, braucht die "Ultimate Sith Edition" nicht unbedingt, dafür kann man denen, die sich dafür interessieren, die Neuauflage wärmstens empfehlen.

Möge die Macht mit dir sein'
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