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Kundenrezension

am 26. Oktober 2003
"Evanescence" bedeutet auf deutsch so etwas wie "Dahinschwinden". Die Band selbst wird in absehbarer Zeit kein solches Schicksal erleiden, wovon ich mich jüngst auf ihrem grandiosen Konzert in München überzeugen durfte. Hier also eine Kritik des Albums:
Evanescence lässt sich nicht einfach in eine Schublade einordnen. Ansatzweise treffen Begriffe wie "Nu Metal" oder "Gothic Rock" zu, ich würde die Band jedoch als genreübergreifend ("transzendent" passt da auch ganz gut) bezeichnen. Auf jeden Fall ist in den Texten und Klängen eine düstere Grundstimmung festzumachen. Das Markenzeichen der Band ist zweifellos Lead-Sängerin Amy Lee, die (ganz old-school-mäßig) im Kirchenchor begann und sich "damals, im Ferienlager" mit Ben Moody (heute der Junge mit der E-Gitarre) zusammentat. Ein paar Jahre später hieß das Projekt Evanescence, es kamen zwei weitere feste Mitglieder dazu und schließlich erschien das Debüt-Album "Fallen", welches sich schon Millionen mal verkauft hat.
Beinahe atemberaubend wirkt die Einstiegsnummer "Going Under", in der Amy die unteren Grenzen ihrer Stimme auslotet, bevor der Rest des Ensembles die Instrumente sprechen lässt. Doch es sind Amys Vocals, die immer wieder in mehreren Schichten (Stichwort "multi-vocal") angelegt sind und für Gänsehaut sorgen. Lediglich bei der weltweit erfolgreichen Hit-Single "Bring Me to Life" erhält sie gesangliche Unterstützung durch Paul McCoy (von den 12 Stones), die orchestrale Begleitung des Tracks ist einfach fantastisch. Die anderen Titel wie "Haunted" (eingeleitet von einer Folge unheimlicher Töne), "Tourniquet" (in dessen Text wohl mehr Verzweiflung steckt als in jedem der anderen Stücke) oder "Everybody's Fool" sind zwar nur begrenzt zum Mitsingen (noch weniger Mitgröhlen) geeignet, dafür aber ausnahmslos atmosphärisch dicht und von beständig hoher Qualität.
Den Großteil des Albums stellen also die rockigen Nummern, mit harten Gitarren-Riffs, Schlagzeug und synthetischer Streicher-Begleitung. Umso gefühlvoller und schöner wirken da plötzlich die Balladen "Hello" oder ganz besonders "My Immortal", welches auch im Konzert - dank Amy - einen unvergesslichen Höhepunkt darstellte.
Lohnt es sich also das Album zu kaufen? Da fragen Sie noch? Am besten man hört mal in eine der rockigeren Nummern rein. Wenn diese Gefallen findet ist man ganz kurz davor, sich eines der wahren Album-Highlights 2003 zuzulegen. Ich kann es nur empfehlen!
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