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Kundenrezension

am 13. Oktober 2005
Wer meine bisherigen Kritiken verfolgt hat, weiß um meine Skepsis gegenüber "Business"-Novellen: Oft handelt es sich um 75-Seiten-Geschichten, die so schlicht in Diktion und Inhalt sind, dass sie sich eher für den Kindergarten als fürs Management eignen. "Der Termin" von Tom DeMarco bildet eine wohltuende Ausnahme. Erstens handelt es sich tatsächlich um einen "Roman" mit Hand und Fuß, also mit Charakteren und einer Handlung, die sich entwickeln. Zweitens spielt seine Geschichte nicht in irgendeinem Märchenland (wie zum Beispiel die aus meiner Sicht verunglückte "Mäuse-Strategie für Manager"), sondern mitten im Geschäftsleben.
Im Mittelpunkt des Romans steht Mr. Tompkins, ein Manager, auf den eine große Herausforderung wartet: Er hat eine gigantische Armee von Mitarbeitern zur Verfügung, mit ihrer Hilfe soll er sechs Softwareprodukte entwickeln. Also schickt er 18 Teams ins Rennen, jeweils drei für ein Produkt. "Der Termin" – darum der Titel – ist verdammt eng. Es kommt zu einem Wettlauf: erstens gegen die Uhr, zweitens zwischen den einzelnen Teams.
Aber wie schafft es Mr. Tompkins, dass alle Teammitglieder in die gleiche Richtung marschieren? Welche Managementmethoden setzt er ein? Wie kontrolliert er die Ergebnisse? Wie schlichtet er Konflikte in den Teams? Welche Rituale sind nötig? Und wo stößt er auf Probleme, Effektivitätsbremsen und das unvermeidliche Chaos?
Der Witz des Buches besteht darin, dass die Teams unterschiedliche Methoden einsetzen, so dass man als Leser einen Vergleich über die jeweiligen Vor- und Nachteile hat. Zumal Mr. Tompkins am Ende jedes Kapitels seine Erfahrungen in einem "Tagebuch" niederlegt, zum Beispiel steht dort: "Ein schrecklicher Verdacht: Projekte mit einem aggressiven Terminplan werden später abgeschlossen, als das mit einem vernünftigeren Terminplan der Fall gewesen wäre."
Ein lehrreiches, spannendes und streckenweise sogar komisches Buch. Als Ergänzungslektüre empfehle ich ein Sachbuch zum gleichen Thema, nämlich das vorzüglich strukturierte "Kreativität im Projekt" von Hedwig Kellner.
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