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Kundenrezension

am 20. August 2012
Nachdem ich vom 7. Teil der Artemis Fowl Serie (Der Atlantis Komplex) enttäuscht wurde, habe ich dennoch gespannt auf den Nachfolger gewartet. Da dies nun der letzte Band der Serie, die ich seit dem ersten Buch mitverfolgt habe, sein sollte, waren meine Erwartungen dem entsprechend hoch. Andererseits hatte ich die Befürchtung, dass sich der meiner Meinung nach absteigende Trend der Serie seit Band 5 weiterführen würde.

Nun aber zum Buch (Achtung, Spoiler):
Das Buch startet auf einem sehr hohen Niveau. Die Szene, in der Dr. Argon Artemis untersucht ist wirklich gut gelungen. Hier merkt man den teilweise bösen Humor der Serie wieder.
Doch kurz darauf hat meine Begeisterung einen kleinen Dämpfer bekommen. Opal Koboi (seit Teil 4 eigenlich meine Lieblingsfigur) kehrt zurück - auf die unglaubwürdigste Weise, die ich je gesehen habe. Zugegeben, Colfers Interpretation des Zeitparadoxons hat etwas, wie so oft bricht er mit den klassischen Versionen und bringt neue Ideen ein, allerdings kommt diese etwas wirr rüber und wirkt alles in allem konstruiert um den Fluchtversuch glücken zu lassen. Wo bei der ganzen Sache die schwarze Magie ins Spiel kommt ist mir immernoch schleierhaft. Das dabei die junge Koboi ums Leben kommen muss, finde ich mehr als schade, ich hatte mich wirklich auf zwei Kobois gleichzeitig als Gegner gefreut, was für Artemis wirklich eine Herausforderung gewesen wäre. Mir sei außerdem die Bemerkung gestattet, dass bei Umwandlung von Materie in Energie sehr schnell Energien im Megatonnen TNT Bereich entstehen, bei der Vernichtung sämtlicher Koboi Technologie wäre der Schaden also sehr viel größer anzunehmen... Davon soll man sich jedoch nicht stören lassen.
Von diesem seltsamen Anfang geht es in einen sehr starken Mittelteil, der bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr schön zu lesen ist und viel Spaß bereitet. Der Kampf in Fowl Manor gestaltet sich actionreich und humorvoll, wobei ersteres letzterem deutlich überwiegt. Dennoch hat mir dieser Teil am besten gefallen.
(Achtung, massive Spoiler)
Auch das Ende hat vielversprechend angefangen. Der Plan von Artemis war wie immer genial, als Artemis sich am Ende des vorletzten Kapitels geopfert hat, dachte ich "WOW! Eoin Colfer hat tatsächlich den Mut, seine Hauptfigur sterben zu lassen." Obwohl dieses Ende einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen hätte, hätte ich es dem tatsächlichen Ende vorgezogen. Artemis gibt Holly vor seinem Ableben noch verschlüsselt den Auftrag ihn von Foaly klonen zu lassen. Durch seine Willenskraft und die Tatsache, dass er nur ein kleines Bisschen Elf ist, gelingt es Artemis' Geist in Fowl Manor zu verharren, um schließlich den bekanntermaßen seelenlosen Klon mit Leben zu erfüllen. Dieses Ende hat für mich einen weitaus bittereren Nachgeschmack als der Tod des Protagonisten, vorallem da Artemis im Verlauf der sechs Monate von seinem Tod bis zu seiner Wiedererweckung sein Gedächtnis verliert und Colfer das Buch enden lässt, indem er Holly, als sie Artemis erzählen möchte wie sie sich kennengelernt und angefreundet haben, die ersten Sätze aus Artemis Fowl 1 zitieren lässt.

Eoin Colfer hat es wieder geschafft ein wirklich unterhaltsames Buch zu schreiben, an dem viele ihre Freude haben werden, doch schafft er es wieder nicht auf das Niveau der ersten vier Teile. Angefangen mit interdimensionalen Reisen in Teil 5, über die Extraktion magischer Fähigkeiten und Zeitreisen in Teil 6, Robotern und Runenmagie in Teil 7 bis hin zu Geistern, schwarzer Magie und Wiederauferstehungen im aktuellen Band übertreibt es Colfer etwas mit neuen Ideen. Er hat vier Bände lang mit der Technik und der Magie der Unterirdischen grandiose Geschichten erzählt, die immernoch ihresgleichen suchen. Er hat uns gezeigt, dass er es besser kann.

Abschließend kann man sagen, dass das Buch über weite Teile hinweg wirklich sehr gut gelungen ist, am Ende jedoch stark nachlässt. Als Abschluss einer großartigen Reihe wie Artemis Fowl enttäscht es jedoch. Auch wenn in meiner obigen Beschreibung mehr negatives als positives steht würde ich das Buch als ganzes immernoch als "gut" bezeichnen. Müsste es sich nicht mit seinen Vorgängern messen, wäre die Rezension wahrscheinlich viel besser ausgefallen.
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