find Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More TDZ HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedFamily AmazonMusicUnlimited Fußball longss17

Kundenrezension

am 29. November 2013
... und das nicht nur hinsichtlich derer, die sich diesen Film im Kino angesehen oder die DVD/BR gekauft haben. Das war mal wieder einer dieser sogenannten Blockbuster, bei denen ich mich am Ende so richtig geärgert habe. Das Szenario an sich klang zunächst recht interessant. Führt man sich zudem das hohe Budget und die heutigen tricktechnischen Möglichkeiten Hollywoods vor Augen, hätte es durchaus etwas werden können ... doch leider, Herr Smith, haben sie's nach allen Regeln der Kunst versaut.
An die zweifelhafte Moral, weitestgehend sinnfreie Dialoge und die nur marginal vorhandenen schauspielerischen Darbietungen der Hauptakteure, ist man in derartigen Hollywood-Produktionen ja schon fast gewöhnt. Aber dieser Streifen setzt wirklich allem die Krone auf. Ich meine, schauen sie sich das Mienenspiel von Will Smith auf dem Cover der BR an. Das ist genau der Gesichtsausdruck, den man auch im Film von ihm zu sehen bekommt - und zwar nur den. Davon abgesehen ist die Story dermaßen hanebüchen, dass ich gar nicht weiß, über was man sich bei so viel Unsinn zuerst lustig machen soll: Die bösen Aliens (die man übrigens nie zu sehen bekommt) schießen nicht etwa mit Laserkanonen oder schmeißen Plasmabomben aus ihren Raumschiffen, nein sie bewerfen die Siedler mit ihren eigens gezüchteten Monsterhaustieren, die dann natürlich auch prompt losziehen, um Menschen abzumurksen. Dummerweise sind die Viecher blind und taub und können sich nur an den Ausdünstungen von Leuten orientieren, die Angst haben. Da es sich nicht grade um Kuscheltiere handelt, hat die natürlich jeder und so werden anfänglich eine Menge Leute von den Biestern gemeuchelt. Nun müsste man ja annehmen, 1000 Jahre in der Zukunft hätte die Menschheit sich auch waffentechnisch weiterentwickelt (immerhin können sie Raumschiffe bauen und künstliche Wurmlöcher öffnen etc.). Aber anstatt die Monster mit einem anständigen Disruptor oder von mir aus auch irgendwelchen Hightech-Projektilwummen über den Haufen zu ballern, kämpfen unsere Zukunftskrieger mit - und jetzt kommt's - Messern !! O.K. die Dinger sind ausgefahren eher Lanzen und können ihr Klingenform verändern aber es bleiben trotzdem nur Hieb- und Stichwaffen ohne Fernwirkung. Das muss man sich mal vorstellen. Gebt den armen Schweinen anständige Knarren, möchte man den Filmemachern in den wenigen Szenen, die den Kampf mit den Kreaturen zeigen zurufen, dann braucht auch keiner mehr Angst zu haben. Gott sei Dank, erscheint dann irgendwann der große furchtlose Zampano in Form von Will Smith und filetiert die Tierchen im Alleingang mit seinem großen "Messer" ... oh Mann, das tut beim zusehen schon fast weh. Wenn ich schon etwas züchte, um eine konkurrierende Spezies auszudünnen, dann gebe ich meinen Kreaturen doch wenigsten Augen und Ohren, sonst rennen die doch ständig vor die Wand, wenn mal gerade kein Frischfleisch in der Nähe ist. Allerdings hätte dann auch dieser ganze "Gefahr ist real, Angst ist eine Entscheidung" - Blödsinn nicht funktioniert. Diese eher zweifelhafte Erkenntnis soll dann anscheinend auch die Hauptbotschaft des Films darstellen. Ich würde sogar sagen, dass hier versucht wurde, krampfhaft eine Geschichte um diese scientologischen Pseudo-Weisheit herum zu konstruieren. Anders kann man sich die an den Haaren herbei gezogenen Zusammenhänge eigentlich gar nicht erklären. Aber auch jenseits dessen bleibt es ein ganz schwacher Plot. Dieses ewige "Sir" und die lächerlichen militärischen Ehrenbezeigungen zwischen Vater und Sohn ... einfach nur albern. Dann wird unser junger Held von einem Riesenadler (der offenbar direkt aus Mittelerde rübergedüst ist) in sein Nest verschleppt. Kurz darauf rettet das selbe Viech, das ihn zuvor als Abendbrot für seine Jungen vorgesehen hatte vor dem Erfrieren und beißt dabei selbst ins Gras ... also wirklich - da fällt einem echt nichts mehr ein! Man muss ja in einem Science-Fiction Film nicht alles erklären, aber solch himmelschreiender Unfug ist wirklich unerträglich.
Also Herr Smith, tun sich sich, ihrem Sohn und allen Nicht-Scientologen einen Gefallen und spielen sie weiterhin ihre Rollen als Spaßvogel oder was auch immer aber bitte, bitte keine Drehbücher mehr. Das was da am Ende herauskommt grenzt neben der enormen Geldverschwendung schon an geistige Körperverletzung.
11 Kommentar| 68 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden| Permalink
Was ist das?

Was sind Produktlinks?

Im Text Ihrer Bewertung können Sie mit einem Link direkt zu einem beliebigen auf Amazon.com angebotenen Produkt leiten. Befolgen Sie diese Schritte, um einen Produktlink einzufügen:
1. Das Produkt, zu dem der Link führen soll, auf Amazon.com suchen
2. Internetadresse des Produkts kopieren
3. Klicken Produktlink einfügen
4. Die Internetadresse in das Kästchen einfügen
5. Klicken Auswählen
6. Wenn Sie den angezeigten Artikel auswählen, erscheint ein Text wie dieser: [[ASIN:014312854XHamlet (The Pelican Shakespeare)]]
7. Sobald Ihre Bewertung auf Amazon.com erscheint, wird dieser Text in einen solchen Hyperlink umgewandelt:Hamlet (The Pelican Shakespeare)

Ihre Bewertung ist auf 10 Produktlinks beschränkt, und der Linktext darf maximal 256 Zeichen betragen.

Bitte geben Sie mindestens ein Wort ein
Sie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassen
Beim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.


Produktdetails

2,6 von 5 Sternen
541
2,6 von 5 Sternen
7,77 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime