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Kundenrezension

am 24. Juni 2013
Sofort vorweg: Dieses Album ist, wie schon die Band selbst verlauten ließ kein "Walking on a Dream Part 2". Trotzdem kann ich sofort beruhigen, denn Empire of the Sun sind trotz leichter Veränderung ihrem einzigartigen Stil treu geblieben.

Ice On the Dune... mein Gott, wie lange mussten wir auf dieses Album warten... Nun stellt sich die Frage: Hat sich das jahrelange Warten gelohnt? Ich bin ja erst seit 2010 Fan und musste dementsprechend "nur" 3 Jahre warten, bis die Musikgenies Luke Steele und Nick Littlemore ein weiteres Album aus dem Hut gezaubert haben. Dabei wurde es ja eigentlich nicht einfach aus dem Hut gezaubert sondern entstand in einem mehrjährigem Prozess, zwischendrin noch die Welttournee, andere Musikprojekte usw. Umso glücklicher bin ich jetzt endlich das Album in den Händen zu halten.

Das Albumcover ist mal wieder toll gestaltet, außerweltlich und abgespaced, so wie wir es von unseren Jungs kennen - und lieben. Denn da liegt der Unterschied zu vielen anderen Bands. EOTS sind nicht nur anders im Klang bzw. Genre der Musik sondern auch das visuelle steht bei ihnen immer mit im Vordergrund und nimmt einen mit auf eine musikalische, verrückte Reise in eine andere Welt. So ist es auch bei dem neuen Album. Ich bin absolut keine begabte Musikkritikerin oder so was und bei mir kommt noch dazu das ich nunmal ein Fan der Band bin und ich hoffe die Rezension ist einigermaßen gelungen.
Die Erwartungen waren groß - bei vermutlich allen. Ich habe die Lieder alle schon am 11. Juni hören können, vorher auch von einigen Liedern die Live-Version, dementsprechend waren nicht alle Songs neu für mich.

DNA: Einer der ersten Songs des Albums, welcher auch die zweite Single werden wird. Ich kannte schon die Live-Version davon und DNA ist auch einer der radiotauglicheren Songs und kommt dem Stil von Walking on a Dream noch mit am nächsten. Einer meiner Lieblingslieder und Ohrwurmgefahr! 5/5

Alive: Ja, Alive, die erste Single, kennt vermutlich schon jeder. Der Song ist gut und super zum abfeiern, leider für mich etwas zu eintönig und kurz und verglichen mit den anderen Liedern nicht überragend. Trotzdem mag ich ihn total, vor allem den Refrain. Aber verglichen mit dme Rest nicht der Burner. 3/5

Concert Pitch: Als ich von diesem Song die Live-Version gehört habe wusste ich schon das es eines meiner Lieblingslieder werden wird. Leider aber klingt die Studioversion weniger kraftvoll und fast schon etwas langweilig. Aber trotzdem ist es eben einer der besten Lieder des Albums, macht super Laune und ist perfekt fürs Autofahren und laut mitsingen ;) 5/5

Ice on the Dune: Der Titeltrack des Albums ist sehr Falsetto-lastig und gefällt mir sehr gut. Erinnert mich ein wenig an MGMT. Ebenfalls Ohrwurmgefahr. 4/5

Awakening: Ein lässiger Song, perfekt zum chillen in der Sonne. Klingt stark nach den Bee Gees. Nicht mein Favorit, aber okay. Lukes Stimme im Song ist außergewöhnlich gut. 3/5

I'll Be Around: Die "Ballade" des Albums, wunderschöner, sanfter Song, plätschert vor sich hin. Gefällt mir sehr gut. 4/5

Old Flavours: Der Song aus dem Albumtrailer. Erinnert stark an Nick Littlemores Hauptprojekt "Pnau", ein purer Dancetrack, gegen Ende hin mit Lukes Stimme untermalt, ist also nicht rein instrumental. 4/5

Celebrate: Ein eher rockiger Song, auch recht radiotauglich. Der Refrain ist auch wieder ein absoluter Ohrwurm und geht nicht mehr aus dem Kopf. 4/5

Surround Sound: Einer meiner Favoriten, etwas anders als der eher gleiche Rest und hebt sich von den anderen Liedern ab. Ein echter Sommerhit und an diesem Lied werden nochmal Lukes Steeles abwechslungsreiche Stimmfarben deutlich. 5/5

Disarm: Ein schneller 80er-Dance-Track, so würde ich ihn beschreiben. Der Refrain gefällt mir am besten. 4/5

Keep A Watch: Ebenfalls ein ruhiges, kraftvolles, schmachtiges Lied, mitgesungen vom Harlem Gospel Chor. Perfekt zum Träumen und so ;) Gefällt mir sehr gut und ist ein chilliger Abschluss des Albums. Klingt nicht nach dem typischen Stil der Band, könnte eher von Luke Steeles Band The Sleepy Jackson stammen (klingt ein wenig wie "Sunkids").

Alles in allem ist das neue Album deutlich anders als Walking on a Dream, sehr viel Falsetto und auch sehr viel mehr elektronisch, clubbig, funkig, trotzdem starker 80er-Einschlag, mir fehlen etwas die Gitarren. Eine deutliche Veränderung zum Vorgänger, was ja nicht unbedingt schlecht ist. Nicht jeder wird es mögen aber mir gefällt es. Man sollte sich auf jeden Fall die Samples der Lieder anhören bevor man es blind kauft, denn die Musik von Empire of the Sun war bekanntlich schon immer Geschmackssache. Aber mir schmeckt diese musikalische Reise in ein anderes Universum (und einer ganzen Story hinter dem Konzept) sehr gut, vor allem nach dem man so lange gewartet hat und mehr oder weniger jeden Schritt der Band verfolgt hat ;)
Auf diesem Album zeigen Empire of the Sun Mut zur Veränderung, Luke Steeles Stimme klingt nochmal abwechslungsreicher und er zeigt deutlich was er kann.
Was ich nicht so gut finde ist, das das Album deutlich mehr den Weg zum Mainstream (American Pop) einschlägt, was von der Band aber irgendwie auch so gewollt war, da sie groß in den Staaten rauskommen wollen (find ich blöd). Mir fehlen auch irgendwie kultige Lieder alá "Walking on a Dream" und "We are the People". Außerdem klingen viele Songs teils gleich (sehr viel Falsetto und clubbige Beats), aber ich denke ich muss mir das alles einfach öfter anhören und mich mit jedem Song anfreunden. Ist ja bekanntlich bei vielen Alben so.

Ich hoffe sehr das das Album nicht von den Kritikern zerrissen wird, denn so viel Mühe und Arbeit die dort hineingesteckt worden sind verdienen schon ein wenig Anerkennung.

Empire of the Sun sind zurück, verändert, doch irgendwie noch immer gleich und wie gesagt ihrem einzigartigem Stil treu geblieben. Ich freue mich schon darauf sie im August wieder live zu erleben, denn ihre Bühnenshows sind ja auf den Festivals immer das Highlight!
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