find Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Mehr dazu Hier Klicken Shop Kindle Unlimited AmazonMusicUnlimited Fußball longSSs17

Kundenrezension

Im Grant County wird eine Studentin ermordet. Der Mord soll wie ein Selbstmord aussehen und doch ist ein Detail einfach nicht stimmig. Detective Lena Adams und ihr Vorgesetzter Frank Wallace haben schnell einen Täter ausgemacht und nehmen ihn fest. Doch können sie sich sicher sein?

Nach dem Abschluß der Grant-County-Reihe habe ich eine ganze Weile nichts mehr von Karin Slaughter gelesen. Erst mit "Tote Augen" stieg ich wieder ein. Das Buch hatte mich damals aber nicht so begeistern können wie seine Vorgänger. Und sein Nachfolger "Letzte Worte" macht es auch nicht besser.

Ich habe die Figur Sara Linton in mein Herz geschlossen. Ich habe sie für ihre Kraft und ihre Auffassungsgabe bewundert. Davon ist nichts mehr übrig. Karin Slaughter lässt die Geschichte komplett von Saras Rachegelüsten gegenüber Lena Adams beherrschen. Der Mord an der Studentin und die damit verbundenen Ermittlungen geraten in den Hintergrund, werden unwichtig und nur dann ans Licht gezogen, wenn der Racheplan von Sara ins Stocken gerät. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass die Autorin zwar den roten Faden "Sara Linton vs. Lena Adams" gewissenhaft verfolgt, die Ermittlungen aber völlig aus den Augen verliert. Schade und traurig, denn das trübte mein gesamtes Lesevergnügen.

Da hilft es auch nicht, dass Will Trent, der als Ermittler aus Atlanta von Sara gerufen wurde, in diesem Band nicht mehr so tumb und schwerfällig rüberkommt wie beim Vorgänger. Auch der Stil von Karin Slaughter hat sich stark verändert. Konnte sie mich früher in den Bann ziehen und mich Nächte lang wach halten, so verstrickt sie sich jetzt in Kleinigkeiten und verliert das große Ganze aus den Augen. Die Geschichte weist kaum Geschwindigkeit auf, sie plätschert vor sich hin und ich hatte beim Lesen so manches Mal den Gedanken "Jetzt komm doch mal in die Puschen" im Kopf.

Der Schluß setzt dem Ganzen die Krone auf. Unglaubwürdig, an den Haaren herbeigezogen und für mich nicht nachvollziehbar. Hier hat sich meine Befürchtung, dass Karin Slaughter kein Konzept für den Täter hatte, bestätigt.

Fazit: "Letzte Worte" wird für mich erstmal der letzte Karin Slaughter gewesen sein. Die Autorin reicht nicht mehr an ihre alten Erfolge ran. Sehr schade.
44 Kommentare| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden| Permalink
Was ist das?

Was sind Produktlinks?

Im Text Ihrer Bewertung können Sie mit einem Link direkt zu einem beliebigen auf Amazon.com angebotenen Produkt leiten. Befolgen Sie diese Schritte, um einen Produktlink einzufügen:
1. Das Produkt, zu dem der Link führen soll, auf Amazon.com suchen
2. Internetadresse des Produkts kopieren
3. Klicken Produktlink einfügen
4. Die Internetadresse in das Kästchen einfügen
5. Klicken Auswählen
6. Wenn Sie den angezeigten Artikel auswählen, erscheint ein Text wie dieser: [[ASIN:014312854XHamlet (The Pelican Shakespeare)]]
7. Sobald Ihre Bewertung auf Amazon.com erscheint, wird dieser Text in einen solchen Hyperlink umgewandelt:Hamlet (The Pelican Shakespeare)

Ihre Bewertung ist auf 10 Produktlinks beschränkt, und der Linktext darf maximal 256 Zeichen betragen.

Bitte geben Sie mindestens ein Wort ein
Sie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassen
Beim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.