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Kundenrezension

am 29. August 2004
"Ist das Aretha Franklin?" - "Nein." - "Dann ist es bestimmt Ella Fitzgerald?" - "Auch nicht. Es ist Joss Stone. Sie ist erst 17, kommt aus England und ist weiß." - "Du lügst doch. Nie im Leben ist die erst 17 und auf gar keinen Fall ist sie weiß." - "Doch! Doch! Doch!".
So oder so ähnlich läuft ein Dialog zwischen einer Person, die bereits "The Soul Sessions" von Joss Stone angehört hat und einer anderen, die die junge Sängerin noch nicht kennt, ab.
Auch wenn viele Möchtegern-Stars von den Medien häufig (und meist zu Unrecht) mit Legenden verglichen werden, muss man sagen, dass Joss Stone tatsächlich eines der größten Soul-Talente seit Aretha Franklin ist. "The Soul Sessions" ist ein wohltuend zurückhaltendes Album, dass sich verdächtig nach dem Motown-Sound der 70er Jahre anhört. Das bedeutet, wer auf Rap-Einlagen, Samples und andere Spielereien, die bei Beyonce und Co. in Hülle und Fülle eingesetzt werden, steht, wird hier ziemlich enttäuscht sein. Sämtliche Töne auf dem Longplayer werden von Menschenhand erzeugt. Kein Drumcomputer, sondern ein echtes Schlagzeug gibt den Rhythmus an, im Hintergrund brummt die Hammond-Orgel, ein Bassist sorgt für den fetten Beat und auch Gitarrenklänge sind selbstredend zu hören. Herausragend ist aber die Stimme der Engländerin Joss Stone. Selten hat es eine so junge Sängerin geschafft, gleichzeitig so kraftvoll und dennoch sanft zu klingen. Wie eine "Alte" spult Joss Stone ihr Programm aus 10 fein ausgewählten Songs herunter. Auffällig ist dabei, dass das hohe Niveau durchgängig gehalten wird.
Highlights sind neben dem sommerlich-verspielten "Super Duper Love" und dem wütenden "Dirty Man" sicherlich der Franklin-Klassiker "All the Kings Horses" und das White-Stripes-Cover "Fell in Love With a Boy" (bei Meg und Jack heißt der Song "Fell in Love With a Girl").
Abschließend bleibt zu hoffen, dass dieses Riesentalent behutsam aufgebaut wird und nicht zu Gunsten des Kommerzes verheizt wird, indem ein massentaugliches Album nach dem anderen erscheint.
"The Soul Sessions" ist auf jeden Fall eines der besten Soul-Alben des letzten Jahrzehnts. Vor allem, weil der Soul von Joss Stone tatsächlich Seele hat und nicht ein gesichtsloses Kunstprodukt ist.
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