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Kundenrezension

am 6. Mai 2013
Es gibt genügend Spiele, bei denen bin ich nicht sofort Feuer und Flamme. So erging es mir bei Lego City Undercover, dass ich mir eigentlich nie kaufen wollte. Durch mehrere Empfehlungen löste ich einen Gutschein bei Amazon ein und kaufte mir dieses Spiel, bei dem es zusätzlich eine kleine Lego Figur hinzugab, die den Hauptprotagonisten darstellt. Für ca. 55Euro nicht gerade günstig, dafür aber exklusiv für die WiiU, die derzeit ja noch wenige Spiele zu bieten hat.

Gameplay:

Nach einer heiteren Sequenz, lernt ihr Chase McCain kennen, denn ihr fortan steuert. Er schaffte es vor einiger Zeit, den gefährlichsten Verbrecher aus Lego City dingfest zu machen. Doch der Verbrecher, der auf den Namen Rex Fury hört, ist die Flucht gelungen. Es wäre nur halb so tragisch, würde sich nicht Chase Geliebte im Zeugenschutzprogramm befinden. Für euch heißt es nun die Abstinenz beenden und sofort Richtung Polizei Hauptquartier marschieren. Noch vor der Einganghalle trefft ihr auf den tollpatschigen Frank, der mit purer Begeisterung versucht euch zu helfen, was ihm aber nicht immer gelingt.
Im Hauptquartier angekommen, bekommt ihr sogleich eure ersten Instruktionen. So bekleidet ihr euch erst einmal mit einer Uniform und nehmt euren Kommunikator entgegen, der zufällig so aussieht wie das WiiU GamePad. Ist alles zu eurer Zufriedenheit erfüllt, könnt ihr erst einmal die verdammt riesige Stadt erkunden, oder euch um sämtliche Aufträge kümmern. Diebe überwältigen und Verfolgungsjagden sind aber nur ein kleiner Teil, denn wie es der Titel schon sagt, seid ihr Undercover unterwegs und versucht euch in verschiedene Gangs zu schmuggeln. Und da es mit Polizei Outfit nicht ganz so einfach wird, bekommt ihr mit dem Fortschritt des Spieles neue Bekleidungen gestellt, die zudem weitere Talente freischalten.

Der Dieb kann gewisse Türen aufbrechen und einen Safe mit dem richtigen Timing knacken. Der Bergarbeiter führt seine Spitzhacke mit und darf Dynamit benutzen, um sich Wege aufzusprengen. In der Bekleidung des Astronauten kann Chase sich sogar von einem Ort zum anderen Beamen. Als Feuerwehrmann durchbrecht ist Absperrungen und könnt natürlich Feuer löschen. Und der Farmer kann per Huhn sogar durch Lego-City schweben, oder seine Gegner mit Eier bewerfen. Natürlich kann die Ausrüstung jederzeit gewechselt und auf den Bedarf abgestimmt werden. Weitere Outfits lassen sich entdecken und freischalten, was auch den Spielspaß erhört, denn da diese verschiedene Talente beherbergen, lohnt es sich jederzeit, alle Orte mehrfach zu besuchen und auch Missionen zu wiederholen.
Doch auch ohne etwas zu wiederholen, bietet Lego City Undercover einen riesigen Umfang. Die riesige offene Welt bietet so viele Möglichkeiten, die sich der Spieler im ersten Moment gar nicht ausmalen kann. Ihr könnt alles frei begehen und jegliche Fahrzeuge benutzen, die am Verkehr teilnehmen, oder nur rumstehen. Es spielt dabei auch keine Rolle ob ihr einen LKW, einen Traktor, ein Cabrio, einen Polizeiwagen, oder ein Motorrad benutzt, um durch die Straßen zu jagen. Reicht euch nicht? Na dann geht’s weiter per Helikopter, Fahrrad, Pferd oder gar einem T-Rex (ja wirklich). Selbst das Wasser kann mit einem Boot, oder gar einer Luftmatratze überquert werden, doch selbst wenn keines von all den Fortbewegungsmitteln zu Verfügung steht, ist Chase auch gut alleine zu Fuß. Jedwede Fortbewegungsmittel helfen aber nichts, wenn ihr Gebäude erklimmt, um gewisse Kontrollpunkte zu erreichen, oder Bausteine sucht.
Bausteine? Na klar, denn wie spielen doch ein waschechtes Lego-Spiel. Zum einen gibt es die Studs. Dies sind kleine runde Steinchen, die Legofans als Münzen kennen. Diese Studs gibt es überall. Sprich, auf Straßen, Zäunen, Masten und Dächern. Sie zu sammeln ist zwar nicht oberste Priorität, doch trotzdem sinnvoll, wenn ihr Fahrzeuge oder Outfits kaufen möchtet. Schnell wächst eure Sammlung heran, denn auch wenn ihr Dinge erbaut oder zerstört, fallen nicht selten die kleinen runden Steinchen ab und werden eurem Konto angerechnet.
Im Hauptquartier der Polizei steht ein großer Rechner, der euren Wunsch von neuen Fahrzeugen gegen Bezahlung erfüllen kann. Diese neuen Fortbewegungsmittel, die nun euren Fuhrpark schmücken, lassen sich an gewissen Orten aufrufen. Diese Orte die ich meine, sind noch flache leblose Flächen und müssen zu einem Rufplatz umgebaut werden. Dazu braucht ihr Bausteine, die etwas größer sind und zumeist in euren Bestand wechseln, wenn ihr Dinge zerstört. Des weiteren gibt es aber auch große farbige Steine, die einen erhöhten Wert haben. Solltet ihr ein Objekt erbauen, wie den beschriebenen Rufplatz, ein Schiff, oder eine Schrottpresse, benötigt ihr eine größere Anzahl dieser Steine. Daher heißt es, immer wachsam durch die Straßen gehen und am besten kein Stein auf dem anderen lassen, denn eure Zerstörungswut wird schnell belohnt, sodass euer Konto schnell die geforderte Menge vorweist.

Gerade die mysteriösen und seltenen bunten Steine, lassen sich oftmals nicht sofort erkennen, daher kann euer GamePad für ihre Ortung genutzt werden. Schaltet ihr den Modus ein, zieht sich eine Art Radar auf den Touchscreen des Tablett-Controllers. Per Bewegungsteuerung könnt ihr nun die Umgebung scannen, bis sich ein Objekt in eurem Radar auffindet. Damit ist aber der Aufgabenbericht des GamePads aber noch lange nicht vollendet, denn ihr könnt Audioscans vollziehen, oder Fotos der Umgebung schießen, um Verbrecher zu überführen. Parallel ist der Tablett-Controller aber auch ein Kommunikationsmittel und dient der Polizei, wie auch euren Auftraggebern aus Kontaktquelle zu euch. Her bekommt ihr weitere Instruktionen, oder lustige Kommentare von Frank, der alles falsch zu machen scheint.
Ansonsten nutzt Chase seinen nicht ganz so handlichen Kommunikator als Spurensuchgerät oder Karte, um neue Zeile besser ausfindig zu machen. Befindet ihr euch aber gerade in einem Fahrzeug, wird die Route zusätzlich mit grünen Steinchen unterlegt, da es sich als sehr unpraktisch erweisen würde, immer wieder einen Blick auf das GamePad werfen zu müssen. Natürlich müsst ihr dieser Route zum nächsten Kontrollpunkt aber nicht folgen und könnt einige Absacker machen. Wie schon erwähnt ist die Spielwelt verdammt riesig und es lässt sich massig entdecken. Ihr könnt alle Fahrzeuge nutzen, wie auch U-Bahn und normale Eisenbahn. Die Gebäude sind zwar selten begehbar, dafür kann man auf viele hinaufklettern. Lustigerweise findet sich auch ein Lego-Laden in der Stadt. Doch auch viele andere interessante Häuser und Orte warten auf eure Begehung. Und damit es noch mehr Spaß macht, lebt die gesamte Stadt. Dutzende Lego-Männchen laufen herum, grüßen euch, fluchen, oder führen Selbstgespräche. Durch den riesigen Umfang, dauert es weit über 100 Stunden, bis euer Spielstand auch nur Ansatzweise auf 100% ist. Und in all der Zeit, in der ich versuche das Spiel auf 100% zu bringen, habe ich mich nie gelangweilt, denn es gibt hinter fast jeder Ecke was zu entdecken.

Bis ihr Rex wieder vor die Flinte bekommt, müsst ihr massig Missionen in vielfältiger Art erledigen, die aber alle durch sehr lange Ladezeiten unterbrochen werden. Gerne zieht mal eine Minute ins Land, bis das Abenteuer fortgesetzt wird. Doch will ich jetzt nicht diesen kleinen Kritikpunkt ausweiten, sondern mich auf die tollen Dinge fixieren. Bekanntlich sind die Lego-Spiele ja sehr kinderfreundlich und das ist auch bei Undercover so. Chase besitzt 4 Lebens-Herzen. Sind diese abgezogen zerfällt er in seine Einzelteile. Gewalt gibt es nur in abgemildeter Form und daher kann es bedenkenlos für Kinder empfohlen werden. Doch auch wir erwachsene haben unseren Spaß mit dem Spiel, denn viele Bausteine werden uns aus vergangenen Zeiten bekannt vor kommen, denn mal ehrlich, jeder der das Spiel kauft, hat früher sicher mit Lego gespielt.
Dafür müssen die Käufer auf einen Online-Modus verzichten, was durchaus schade ist, denn wie cool wäre es, wenn alle Freunde mit demselben Spiel in Lego City herumlaufen könnten, um ihre ganz eigenen Abenteuer zu gestalten. Und wenn wir gerade bei Online sind, ihr müsst das Spiel nicht zwangsläufig im Laden kaufen, sondern könnt es aus dem eShop der WiiU laden. Doch aufgepasst, die Umfang beträgt ganze 22GB, was dem internen Speicher einer weißen Konsole mehr als nur auffrisst und die schwarze sehr belastet. Wer sich nichtsdestotrotz zum Download entschließt und auch auf die Figur im Pack verzichten mag, sollte eine SD Karte mit größerer Kapazität bereithalten.

Technik:

Natürlich siedelt Lego City Undercover nicht an der Realität, trotzdem ist alles recht hübsch anzuschauen und bietet auch verschiedene Tageszeiten. Auch die Gebäude und Figuren sind toll dargestellt. Wie das richtige Spielzeug, reflektieren auch die Köpfe der Figuren die Lichtreflexe, was ich sehr gelungen finde. Doch auch wenn der Titel kein Grafikwunder ist, möchte ich doch erwähnen, wie detailverliebt die Macher waren. Denn in der gigantischen Welt bewegen sich massig Fahrzeuge und Leute auf einmal, ohne ein Ruckeln auf den Fernseher zu jagen. Auch Mimik und Gestik überzeugt. Das gesamte Szenario nimmt sich auch nicht sehr ernst, daher erwarten euch noch slapstickartigen Videosequenzen und viele Parodien auf bekannte Filme und Serien, wie beispielsweise Stasky und Hutch, Titanic sowie Dirty Harry.

Auch der Sound bietet alles, was ich von einem guten Spiel erwarte. Immer der Situation angepasst, erklingen die richtigen Töne, die mal mitreißend sind, sowie lustig daherkommen. In ländlichen Regionen hört ihr dann noch viele Tiergeräusche und Vogel zwitschern, was die Atmosphäre noch lebendiger wirken lässt. Doch hier muss ich unbedingt die Synchronisation hervorheben, denn die ist Affengeil. Nicht nur die Stimmen und Betonungen sind bestens umgesetzt worden, sondern auch die Witze. Ich muss wirklich verdammt oft aus tiefster Seele lachen und frage mich, wer nur auf solchen Unsinn kommt. Dabei blieben Sprüche hängen wie: „Du hast die Schienen repariert – Freunde für immer“. “Ich bin ein Polizist genau wie du...ähm, naja vielleicht nicht ganz genau wie du“, zum tollpatschigen Frank. Und "haaalt! ...oder... ich laufe dir weiter hinterher". Zwar klingt keiner der Sätze nun besonders spektakulär, doch in der Situation heraus ist es einfach nur trockener wie auch witziger Humor, den ich so in noch keinem Spiel erlebt habe. Dazu muss man auch sagen, dass die Lego-Spiele bisher kaum von Worten Gebrauch machten, daher ist es umso schöner, wie toll ein Titel dieses Formates mit einer Sprachausgabe abgerundet werden kann.
Der Steuerung kann ich auch nichts negatives entnehmen. Die Befehle gehen leicht von der Hand und sind übersichtlich zugeordnet. Natürlich ist es auch wichtig, denn das Spiel ist für Groß und Klein gedacht. Trotzdem wurde darauf geachtet, dass sich die Fahrzeuge unterschiedlich steuern und so bricht ein Motorrad viel schneller, als ein Polizeiwagen aus. Dies treibt den Anreiz, alles auszuprobieren, weiter nach oben. Ansonsten ist das wichtigste Steuerelement der Touchscreen des GamePads, denn hier können Orte via Bewegungsteuerung gescannt werden. Auch Routen lassen sich mit einem Fingerdruck festlegen. Im gesamten ist die Steuerung also genauso gelungen, wie die restlichen technischen Aspekte.

Fazit:

Es ist riesig, es ist durchdacht, es ist witzig und vor allem sehr Abwechslungsreich durch die vielfältigen Missionen. Lego City Undercover ist wie ein GTA für die WiiU. Mit viel Charme und tollen Sprüchen macht es jede einzelne Minute zum reinsten Vergnügen. Und Minuten werdet ihr massig bei dem Umfang und der gigantischen Welt verbringen. Zudem fesseln noch freispielbare Elemente zusätzliche Stunden an den Bildschirm. Wer dann noch immer nicht genug von Chase hat, darf ein weiteres Abenteuer auf dem 3DS erleben. Hier wird aber die Geschichte erzählt, wie Chase Rex Fury zum ersten mal dingfest machte. Doch wer die Wahl hat, sollte sich dem WiiU Abenteuer widmen, denn hier ist der Umfang einfach schier grenzenlos und ihr bekommt den heimlichen Star Frank Honey präsentiert, der hoffentlich mal seine eigene Geschichte bekommt. Die Abschließenden Worte: alle WiiU Besitzer - Kaufen!
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