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Kundenrezension

am 8. April 2008
Diese im Juli 1963 herausgekommene Platte, war der Durchbruch von Dylan, nachdem seine erste LP gefloppt war."Blowing in the wind" war zuvor in der Version von Peter Paul & Mary an die Spitze der Popcharts gelangt, was natürlich mithalf, diese Platte zu einem Erfolg werden zu lassen. Fünf Lieder mit mehr oder weniger gesellschaftkritischem Inhalt, dazwischen Liebeslieder und Nonsens geben die Stimmung der damaligen Zeit wider. Die Platte enthält nur Eigenkompositionen und gründete bzw. festigte Dylans Ruf als Nachfolger Guthries und es war vorauszusehen, daß er diesen übertreffen würde. Er bewies, daß er durchaus ein Dichter war und er hatte seinen charakteristischen Gesangsstil gefunden und den Folksong auf einen neue Stufe gehoben. Über die Klassiker wie "Dont think twice" " etc. braucht man wohl nichts mehr zu sagen. Als unterschätzter Song erscheint mir "Bob Dylans Dream", in dem er sich wehmütig alter Zeiten und Freunde erinnert. (Dabei war er erst 22). Leider sind nicht alle Songs wirklich erstklassig, "Down the highway" und "Bob Dylans Blues" sind Folksongs im traditionellen Stil und hätten besser auf seine erste Platte gepasst. Die beiden Abschlußsongs sollen wohl der doch eher ernsten Grundstimmung eine heitere Aufhellung geben. Sie sind jedoch nur schwacher Nonsens. Im Ganzen gesehen ist die Mischung dennoch in Ordnung und es ist wohl die Beste von Dylans Folk-Platten. Allein das Cover, wie er mit Suze Rotolo die West 4th Street langschlurft, bringt die damalige Stimmung im Village gut rüber. Als früher Höhepunkt seiner Songlyrik ist natürlich "A Hard Rain's A Gonna Fall" zu nennen. Symbolgeladene großartige Bilder einer Reise durch ein aus den Fugen geratenes entmenschlichtes Land, das der Regen überschwemmen wird. Das ist konkreter Symbolismus, der wirklich Sinn ergibt. Eines seiner besten Lieder bis heute. "Masters Of War" ist sein beißenster Protestsong, auch wenn er heute etwas vereinfachend und eindimensional klingt. Hier der brave Sänger, dort die bösen Geschäftemacher und Verursacher der Kriege. Natürlich geht es bei Kriegen immer auch um Bereicherung und Macht, dennoch glaube ich, daß die wahren Verursacher nicht Industrielle und Mächtige sind, auch keine Ideologien oder Religionen, - die wahren Verursacher sind wir selber.
Nicht ganz verständlich ist, warum Dylan die oben erwähnten belanglosen Songs mit reingenommen hat, wo er doch damals schon viel bessere auf Lager gehabt hätte. Etwa
"Let me die in my footsteps" oder "John Brown" oder "Tomorrow is a long time". Inzwischen sind diese Songs zwar auch offiziell veröffentlicht, aber es gibt immer noch einige, die es nur auf Bootlegs gibt.
"Freewheelin'" ist dennoch ein Meisterwerk und nun gings erst richtig los.
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