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Kundenrezension

TOP 1000 REZENSENTam 11. Juni 2014
Es beginnt mit einem Jungen in Kanada, der nach Monaten, die er im Haus verbracht hat, vor laufender Webcam Selbstmord begeht. In dem spanischen Endzeitthriller von David und Alex Pastor geht es um eine neue Krankheit, die man "Die Panik" nennt und von der immer mehr Menschen befallen sind. Es ist eine abstrakte Angst, die den Infizierten befällt und es für ihn unmöglich macht das Haus zu verlassen. Nach und nach greift diese unerklärliche Angst vor dem Draußen auch weltweit um sich, immer mehr Menschen aus allen Ländern verbarrikadieren sich in ihren Wohnungen oder auch im Büro. Zwingt man sie dennoch nach draußen, drohen Kollaps oder gar der Tod. Die Wissenschaft steht vor einem Rätsel. Es beginnt zuerst schleichend, so dass auch in Barcelona erst einmal die Medien von den weltweiten Phänomenen berichtet, eh man immer mehr bemerkt, dass es Arbeitskollegen oder Nachbarn trifft - man steckt damit mittendrin im Endzeitgeschehen.
Es dauert nicht lange und die Welt, wie das Paar Marc (Quim Guitterez) und Julia (Marta Etura) sie kennen, funktioniert nicht mehr. Noch gestern befand sich Programmierer Marc mit seinem neuen Boss Enrique (Jose Coronado) im Clinch, der ihm androhte den Arbeitsplatz zu verlieren, wenn Marcs Leistung sich nicht bessert. Heute ist dieser Kampf nicht mehr wichtig, denn es geht ums weitere Überleben. Marc sitzt mit seinem Boss am Arbeitsplatz fest und er hat den Plan sich unterirdisch durch Abwasserkanäle und U-Bahnschächte nach Haus zu seiner geliebten Julia zu gelangen. Er weiß allerdings nicht, ob sie sich überhaupt dort befindet. Die Stadt ist von der Außenwelt abgeschnitten, die Wasserversorgung wurde gekappt. Elektriztät gehört der Vergangenheit an.
Als er entdeckt, dass sein Vorgesetzter ein Navgationssystem in seinem Rucksack versteckt hält, kommt es dazu, dass sich die zwei Männer, die sich nicht besonders leiden können, zusammentun und den unterirdischen Weg durch Barcelona gemeinsam beginnen - Marc sucht Julia, der Boss sucht seinen Vater, der in einem Krankenhaus Patient war. Doch tief unter der Stadt herrscht inzwischen das Recht des Särkeren. Hier wartet eine Welt voller Anarchie und Gefahren. Ob man überhaupt die Familienangehörigen findet, scheint immer unwahrscheinlicher...
Der Film erinnerte mich stark an M. Night Shyalamans "The Happening" oder auch an "Die Herrschaft der Schatten"von Brad Anderson, die beide von den Kritikern als eher misslungen angesehen werden. Ich fand aber beide Endzeitthriller nicht übel und beide konnten mich trotz wenig Action doch recht gut unterhalten. "The Last Days" hat dies auch geschafft, auch wenn die Odyssee der beiden ungleichen Männer, die auf dieser Reise irgendwie zu Freunden werden, doch auch einige Längen hat. In der Szene in der Marc alleine durch das verlassene Untergeschoss eines Kaufhauses läuft, erinnert natürlich stark an George A. Romeros Klassiker "Dawn of the Dead". "Los Ultimos Dias" - so der Originaltitel des Films - trägt auch die Handschrift des Erstlings "Carriers" der Brüder Pastor, der ebenfalls eine Apokalypse in Form einer Pandemie beschreibt. Das Ende ist leider etwas zu schnulzig geraten, überhaupt hat der Film seine größten Stärken im Anfang der Geschichte, als es Marc durch einen Arbeitskollegen plötzlich klar wird, dass er sich schon mitten in der Katastrophe befindet.
In The Last Days geht es um die Gefühle der Menschen, was sie im Angesicht des Untergangs antreibt, wie sie trotz immer mehr in den Vordergrund tretende Überlebensängste doch zusammenarbeiten und sich ihr letztes bisschen Hoffnung wieder erkämpfen müssen.
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