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Kundenrezension

am 2. November 2010
Jamies Olivers zwölftes Kochbuch ist wieder ein reines KOCHbuch.

Das war für mich erstmal etwas irritierend, denn ich war es aus den Vorgängern gewohnt, bei einem Rezept namens "Jool's Pasta" eine einleitende Erklärung zu lesen, warum dieses Gericht so heisst. Aber der neue Stil passt zum Thema des Buches.

- Thema -
Es geht einen Schritt weiter als die Vorgänger und thematisiert die Abläufe und Organisation in der Küche. Aber keine Angst, es geht nicht um dröge Ablaufschemata sondern ganz einfach um das Kochen ganzer Menüs. Man erfährt also, was man wann und in welcher Reihenfolge zu erledigen hat, damit alles nach 30 Minuten fertig ist.

Letzten Endes funktioniert das sehr gut, denn die Abläufe werden nicht nach Gerichten sortiert, sondern nach der sinnvollen Reihenfolge. Und hierin liegen die beiden einzigen Schwächen, die ich gefunden habe: Zum einen wird es dadurch schwieriger, einzelne Rezepte aus den Menüs herauszulösen. Vom neu-zusammen-stellen rät sogar Jamie für den Anfang ab. Zum anderen gibt es immer dann Probleme, wenn Garzeiten eingehalten werden müssen und man für den folgenden Schritt mehr Zeit benötigt, als eingeplant. So gelang es mir nicht auf Anhieb, beim Versuch "Orecchiette mit Brokkoli, Zucchini-Mozzarella-Salat & Salat mit Melone und Schinken" die beiden Salate innerhalb der 12 Minuten Garzeit der Nudeln hinzubekommen. Im Allgemeinen schafft man es aber, auch wenn ich natürlich noch nicht jedes Gericht ausprobiert habe.

- Fakten -
Zu den Fakten: Auf 287 Seiten versammelt sind 50 Menüs wie "Spaghetti alla Puttanesca, Fenchel-Radieschen-Salat, Knoblauchbrot und Schokoladencreme" oder "Superschnelle Hackfleischpfanne, Ofenkartoffeln, ein Traum von Salat und weisse Bohnen mit Speck". Wenigstens die blumige Sprache ist gleich geblieben :)

Die Bilder sind von gewohnt hervorragender Qualität, der Einband ist ebenfalls auf dem hohen Niveau seiner Vorgänger, Lesezeichen inklusive.

- Neues & Zielgruppe -
Neu ist, dass Mr Oliver nun erstmal die Mikrowelle mit einsetzt. Daraus ergibt sich, dass ich mir etwas einfallen lassen muss, wie ich das ohne hinbekomme, denn wir besitzen kein solches Gerät. Insgesamt setzt das Buch eine voll ausgestattete Küche voraus. Mixer, Küchenmaschine, Wasserkocher, Handrührgerät, Mikrowelle,... Nicht alles ist in einer Studentenbude vorhanden.

Allein an diesem Umstand sieht man die Zielgruppe: Es sind eher erfahrene Hobbyköche, auch wenn der Autor dies etwas abzuschwächen versucht, indem er unter [...] Videos einstellt. In diesen wird von einem seiner Mitarbeiter eine schwierige Stelle eines Gerichts genauer gezeigt. Nett. Auf das Video wird im Buch mit einem kleinen Symbol im Text dezent hingewiesen.

Ebenfalls neu ist, dass der Autor sich Gedanken über "Stilvolles Genießen" macht. Hier geht es um den sinnvollen Gebrauch von Servierplatten, Schneidbrettern und "Pfannen & Töpfen, die hübsch genug sind, um auf den Tisch zu kommen". Die eine Seite ist sicher gut investiert.

- Bewertung -
Mir als Fan hat das Buch richtig gut gefallen und ich freue mich schon auf weiteres Ausprobieren. Sicher, die 30 Minuten schaffe ich noch nicht durchgängig, aber Rom wurde ja auch nicht an einem Tag gebaut. Die knappe, präzise Sprache ist erstmal ungewohnt und stört beim Schmökern, hilft dafür aber in der Küche. Insgesamt holt mich das Buch da ab, wo ich stehe. Denn sind erstmal mehr als zwei Flammen und der Ofen in Gebrauch, werde ich hektisch. Eigentlich müsste ich - ausgehend vom persönlichen Gebrauchswert - einen Stern abziehen, da wir keine Mikrowelle haben. Aber da ich damit sicher nicht zur Mehrheit gehöre:
5 Sterne.

P.S.: Wer mitzählt und sich wundert - es ist das zwölfte Buch in England, allerdings das elfte in Deutschland. Laut Auskunft des Verlages kommt das eigentlich elfte (engl. Titel "Jamie Does") im Frühjahr 2011 in Deutschland auf den Markt.
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