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Kundenrezension

am 25. Oktober 2013
Kaum zu glauben, aber nun ist bereits über drei Jahre her, dass >Daniel Schuhmacher< sein zweites Album >Nothing To Loose< veröffentlichte. Wenn man die Zeit zurückblickt, darf man behaupten, dass in der Zwischenzeit einiges um den in Pfullendorf geborenen Sänger geschehen ist. Nicht nur das Daniel nun die Richtung seiner Karriere selber angibt und die Kontrolle seines Images übernommen hat, so schreibt er auch seine Songs selber. Die erste Kostprobe seines Könnens offenbarte er bereits 2011 mit seiner fünften Singleveröffentlichung >On A New Wave<. Auch wenn obere Chartplätze ausblieben und die Gefahr für Daniel bestand, in die Versenkung abzudriften, blieb er seinen Fans treu. So präsentierte er nicht nur die Songs aus eigener Feder auf seinen Live-Konzerten, sondern auch seine Wandlung vom DSDS-Sprössling zu einem ernstzunehmenden Sänger und Musiker. Mit neuem Management und neuer Plattenfirma im Gepäck, legte Daniel im Sommer 2013 seine sechste Single >Rolling Stone< vor. Der Song war nicht nur der Vorbote zu seinem dritten Studioalbum, sondern stieg auch in die deutschen Charts ein.

Nachdem Daniel auf seiner Facebook-Seite sehr detailliert die Ergebnisse seiner Arbeit im Tonstudio zu seinem neuen Album >Diversity< bekannt gab, kündigte er zusätzlich zur Veröffentlichung des Longplayers auch seine neuste Single >Gold< sowie eine Live-Präsentation der Albumtracks im Rahmen eines Konzertes in Berlin an.

>Diversity< liefert 13 neue Daniel Schuhmacher Songs und bedient sich an Genres von Pop, Dance, Electro, Wave und Rock. Unüberhörbar bedient er sich mit den Songs an einem Sound, der mit synthi- und elektronischen Elementen an die legendären 80er-Jahre erinnern lässt. Das Albumcover zeigt Daniel in fünf verschiedenen Silhouetten, die vermutlicherweise die Vielfältigkeit seines neusten Werkes symbolisch unterstreichen. Neben Opener >Rolling Stone< und >Gold< ist auch >On A New Wave< in neuer Version auf der Platte vertreten.

Das dunkle >Heart Of Stone< wird geprägt durch seine dumpfen Beats und Daniels Stimme im eindrucksstarken Mittelteil. >Dim All The Lights< entpuppt sich neben seinen Synthie-Effekten als tanzbare Rocknummer, wobei >Touch Me< am Musikstil früher 80er Jahre erinnern lässt. Das hitverdächtige >Why Do I Cry< beginnt gefühlvoll und glänzt mit eingehenden Sound. Auch >Propaganda< kommt dunkel daher und lässt durch seine im Refrain zu vernehmenden mönchischen Chöre vermuten, dass der Song einem Film-Soundtrack entsprungen sei. >Fluctuating Mood< ist zwar fast aus dem gleichen Holz geschnitzt wie >Rolling Stone<, kommt aber nicht ganz an dessen Flair heran. Elektronische und vibrierende Drums bestimmen >Over< und machen den Song nicht nur zu einem Tanzflächenfüller sondern auch zu einer charttauglichen Nummer. >Vertigo< wurde mit Gitarrenpassagen in einem handangelegten Gewandt gesteckt und macht an dieser Stelle nicht nur einen sehnsuchtsvollen Eindruck, sondern auch eine hörbar gute Figur. Mit >Doleful< und >Take The Silence< präsentiert Daniel zwei gefühlvolle Balladen, die akustisch und mit sanften Pianoklängen inszeniert wurden. Der iTunes-Bonus-Track >Your Revenge< darf sich hier vergleichbar und nahtlos anschließen, wobei >Shady< nicht nur Bonus-Track der Single >Gold< ist, sondern auch eine Rocknummer, die mit E-Gitarre aufwartet.

Zweifelsfrei legt Daniel Schuhmacher mit >Diversity< ein äußerst persönliches Werk vor und beweist einmal mehr, dass er sich spürbar aus den Ketten des DSDS-Zirkus und den Fängen von ehemaligen Management-Bossen befreit hat. Jeder Song des Albums wird durch seine begnadete Stimme enthusiastisch geprägt, die mit Power nur so protzt und vermuten lässt, dass er nun endlich das singt was er lebt und seinen Zuhörern mitteilen will. In jedem einzelnen Song spürt man seine Emotionen, die vermutlicherweise die Verarbeitung seiner Lebensereignisse offenbaren.

Musik und dessen Künstler objektiv zu beurteilen ist keine leichte Aufgabe, daher basiert diese Rezension auch auf meine ganz eigene und persönliche Meinung. Denn für mich legt Daniel Schuhmacher mit >Diversity< ein authentisches aber dennoch außergewöhnliches Pop-Album vor, das definitiv seine Handschrift trägt. Ich möchte zudem auch behaupten, dass Daniel mit >Diversity< und seinem neuen musikalischen Weg etwas gelungen ist, dass keinem anderen DSDS-Gewinner bisher gelungen ist und Respekt sowie Anerkennung verdient hat. Gewiss hat >Diversity< daher auch den Einstieg in die Charts verdient, denn einen besseren Meilenstein hätte Daniel Schuhmacher für seine Karriere nicht legen können.
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