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Kundenrezension

am 2. November 2009
Pro Evolution Soccer - das ist die Serie, die nach ihrem Erscheinen auf dem PC Fifa schlagartig den Rang ablief und für Begeisterungsstürme sorgte. Nach anfänglicher Apathie hat man sich im Hause Electronic Arts dem ungewohnten Konkurrenzkampf gestellt und befindet sich nun bei den Konsolen wieder auf Augenhöhe mit dem japanischen Konkurrenten. Auf dem PC, so viel darf verraten werden, ist Pro Evolution Soccer nach wie vor die erste Wahl - trotz vieler Mängel, die in ihrer Summe ganz schön den Spielspaß drücken.

Doch zuerst das Positive: PES 2010 spielt sich realistischer als der Vorgänger, das Mittelfeld ist nicht mehr so einfach und schnell zu überbrücken. Die Taktik spielt eine noch größere Rolle und der Schwierigkeitsgrad hat sich angenehmerweise angehoben. Die KI bestraft eigene Fehler und Unkonzentriertheiten deutlich gnadenloser. Bei Pässen und vor allem beim Versuch des Flügelspielers nach innen zu ziehen - beim Vorgänger noch ein Kinderspiel - kommt es jetzt auf das optimale Timing an. Allgemein ist das Spiel unberechenbarer geworden; bei PES 2009 hatte man einfach ein gewisses Repertoire an Aktionen, das zuverlässig zum Erfolg führte. PES 2010 ist in dieser Hinsicht deutlich weniger vorhersehbar. Doch diese neue Unberechenbarkeit ist nicht nur Segen, sondern auch Fluch: Man kann dadurch als Spieler auch weniger beeinflussen, und wenn die Spiellänge nur 10 Minuten beträgt, kann es frustrierend werden, wenn der Zufallsgenerator allzu oft zuschlägt.

Womit wir beim Negativen angekommen wären - das hauptsächlich aus eher vernachlässigbaren Kleinigkeiten besteht. Die sind allerdings in Hülle und Fülle vorhanden und damit eben doch nicht zu übersehen. Zusammenfassend kann man sagen: Allen KI-Beteiligten auf dem Rasen fehlt ein wenig die analytische Fähigkeit, die dafür sorgt, eine Situation richtig einzuschätzen. Das fängt beim Schiedsrichter an, dem in PES 2010 jegliche Möglichkeit abhanden gekommen ist, auf "Vorteil" zu erkennen, und eine vielversprechende Situation im Sinne des Gefoulten weiterlaufen zu lassen. Es setzt sich mit "Spielgestaltern", nehmen wir mal Diego von Juventus Turin, fort, die in unverhältnismäßiger Häufigkeit simple, aber entscheidende Pässe verpatzen. Und endet bei vom Computer gesteuerten Abwehrspielern, die instinktiv auf den Ballführenden stürmen und dem Gegner damit eine offensichtliche Gasse zum tödlichen Zuspiel scheunentorbreit öffnen. Die Torwart-Patzer sind geringer geworden, doch auch einem Champions-Leauge-Goalie passieren sie in PES noch - und zwar in unerklärlicher Art und Weise. Dazu kommen bei den Torhütern erstaunlich verschlechterte, teilweise geradezu peinliche Animationen, die der Ballphysik - welche allgemein ungewöhnliche Aussetzer hat - Hohn sprechen. Alle diese genannten Kleinigkeiten sind für sich genommen nicht schlimm, gab es bisher in jedem Fußballgame und wird es auch immer geben. Ihre Frequenz hat im neuen PES allerdings eher zu- als abgenommen, und das sollte nicht im Sinne der Spieldesigner sein.

Bisher haben wir nur das Gameplay betrachtet; dabei soll es aus Platzgründen auch bleiben, denn die Essenz eines Fußballspiels ist nunmal das, was auf dem Rasen geschieht. Abseits des Platz lässt sich aber festhalten, dass Konami die Möglichkeiten an Spielmodi stetig ergänzt und auf einem sehr guten Weg ist. Eine große Bitte gibt es aber noch: Ersetzt endlich die in Endlosschleife heruntergenudelten "Fangesänge" durch abwechslungsreiche Schlachtrufe, die sich auch nach einigen tausend Fan-Kehlen anhören. Wäre die Geräuschkulisse im echten Stadion so monoton und stimmungstötend wie bei Fußball-Simulationen, keiner würde mehr ein Spiel besuchen. Doch genug des Flehens: PES bleibt das beste Fußballgame für den PC und macht weiterhin verdammt viel Spaß. Trotzdem häufen sich die Mängel, insbesondere in der Spielintelligenz der KI, der Ballphysik und bei den Animationen. Hier sollte Konami in Hinblick auf zukünftige Versionen wieder mehr Perfektionismus an den Tag legen.
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