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Kundenrezension

am 31. März 2003
Wieder ist ein neuer Teil der "Resident Evil"-Serie auf dem Markt, und wieder wage ich in dieser Rezension den Balanceakt zwischen Fan und Kritiker...
Als Fan freue ich mich natürlich über jeden neuen Titel der Reihe (ausgenommen der Shooter), und besonders über "Zero", da hier die leicht nebulöse Chronologie etwas an Linie gewinnt. Wie der Titel bereits verrät führt uns das Spiel zurück in die Zeit kurz vor dem Klassiker (oder dessen Remake für den Cube).
Grafisch bleibt das hohe Niveau, das man bereits im Remake des GameCube's bestaunen konnte, erhalten: beinahe fotorealistische (da vorgerenderte) Settings in denen alles zueinander passt, selbst die Figuren wirken nicht importiert und sind hervorragend animiert. Das mit den fixen Kamerawinkeln (Kamera folgt nicht - bewegt man die Figur aus dem Bild, dann übernimmt eine andere feste Kameraperspektive) wird immer ein Diskussionspunkt bleiben, für mich ist es einfach ein Stilmittel der Serie (der berühmte Hitchcock hatte ja auch oft seine eigene "Sichtweise"), manchmal nervig, oft effektvoll; übrigens soll sich das, zumindest teilweise, im geplanten "Resident Evil 4" ändern.
Auch was den Sound angeht bleibt das Spiel auf bekannt hohem Niveau: die Musik würde jedem erstklassigen Gruselfilm das richtige Ambiente geben, Geräusche passen sich der Umgebung an (in einem engen Raum kracht ein Schuss eben lauter als im Freien) und tragen ebenfalls zur dichten Atmosphäre bei.
Bei der, ebenfalls häufig kritisierten, Steuerung ist mir diesmal eine "Neuerung" unangenehm aufgefallen: die Zielerfassung ist träger geworden, was vor allem gegen die lästigen Krähen zu hohem Munitionsverbrauch führen kann. Ansonsten halte ich die Steuerung weiterhin für durchaus lernbar und bei weitem nicht so abwegig, wie immer wieder behauptet wird.
Die erste wirkliche Neuerung ist das Partner-System: auf Knopfdruck (START-Taste entlockt den Figuren dabei einen Kommentar) wechselt man zwischen den beiden Figuren, wobei Billy Coen eher der Mann für's Grobe und Rebecca Chambers das Mädchen mit Köpfchen und Agilität ist. Lässt man die beiden im Team gemeinsam erkunden, so übernimmt die CPU recht clever die zweite Figur, folgt ohne hängen zu bleiben und greift mit der aktiven Waffe selbstständig Gegner an. Natürlich bringt das einige Rätsel mit sich, die nur im Wechselspiel gelöst werden können, was sich aber nie sehr schwierig gestaltet.
Von den Rätseln bin ich, ehrlich gesagt, etwas enttäuscht. Hatte man sich bei Capcom für das Remake noch bemüht neue Rätsel einzuflechten oder zumindest komplexer zu gestalten, so fallen hier doch zu häufig Parallelen zu anderen Teilen auf: Klaviere, Uhren und Stromkreise, für Veteranen eher ein Stationenabklappern als eine Herausforderung. Einzig die etwas häufiger als gewöhnlich auftretenden Countdowns, direkt oder indirekt, bringen Hektik ins Geschehen.
Die zweite Neuerung ist das Wegfallen der Kisten, jener "magischen" Checkpunkte, in denen man früher immer Gegenstände auslagern konnte, um sie an anderer Stelle aus ähnlichen Kisten wieder zu entnehmen. Jetzt kann man wo man geht und steht Gegenstände fallen lassen und findet sie dort auch wieder - für Vergessliche werden sie auch auf der Karte angezeigt. Diese Neuerung hat ihre Vor-und Nachteile. So kann man zwar rasch für neue Gegenstände Platz schaffen, muss dann aber eventuell für weggeworfene später lange Wege zurücklegen. Die Kisten hatten zwar etwas unlogisches, waren aber, vor allem beim zweiten Durchspielen ein "taktischer Checkpoint", an dem man sich orientieren und auf Kommendes vorbereiten konnte. Das neue System ist zwar etwas anders, ändert aber am Spielablauf recht wenig, wenn man etwas überlegt arbeitet.
Unterm Strich ist "Zero" ein technisch hochgradiger und würdiger Verteter der Reihe, der den guten Willen zu technischen Neuerungen zeigt, dabei allerdings auf teils zu angestaubte Rätsel zurückgreift. Die dichte Atmosphäre und die interessante Story tragen das Spiel aber gekonnt über diese Tiefen hinweg. Fans werden es sowieso schon besitzen, Horrorfreunde sollten zugreifen und Neulingen wird es besonders gut gefallen, da ihnen Rätsel weniger vertraut scheinen werden, und mit dem CPU-Partner an der Seite kommt man sich nicht ganz so allein vor...
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