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Kundenrezension

am 28. Mai 2013
Das soll sie also sein, die angeblich letzte Platte von IRON MAIDEN. Die Band selbst hatte im letzten Jahr in verschiedenen Interviews bereits darüber spekuliert, dass “The Final Frontier“ wohl den Schlussstrich unter das (Studio-) Schaffen der britischen Legende ziehen würde. Nach solchen Aussagen wurde die Gerüchteküche, ob der Ausrichtung des neuen Albums, natürlich richtig angeheizt. Die Spekulationen reichten von ‘extrem progressiv‘ bis hin zu den ‘alten Trademarks‘ des IRON MAIDEN-Sounds. Das alles ist nun völlig irrelevant. Jetzt liegt “The Final Frontier“ vor und die Band muss sich dem Erwartungsdruck der Fans, den sie selbst aufgebaut hat, endgültig stellen.

Nach dem ersten Durchlauf ist klar geworden, dass IRON MAIDEN musikalisch nicht wieder in die Achtziger eingetaucht sind. Das hätten vermutlich auch die wenigsten Fans wirklich erwartet. Auf der anderen Seite ist es bei einer Band wie IRON MAIDEN logischerweise schwer, die Klassiker außen vor zu lassen, wenn die Bewertung einer neuen Scheibe der Jungfrauen ansteht. Zudem handelt es sich bei den Musikern um Leute, die seit ca. 30 Jahren Profis sind. Von daher kann man davon ausgehen, dass man als Fan keinen Mist vorgesetzt bekommt.

Über die musikalischen Rahmenbedingungen brauchen wir uns an dieser Stelle nicht zu unterhalten. Die Platte ist sauber eingespielt und perfekt produziert worden. Springen wir also direkt zu den Songs von “The Final Frontier“. Der schon bekannte Opener und zugleich Titeltrack (hier ergänzt durch ein extrem nerviges Intro) bestätigt dann erst einmal die schlimmsten Befürchtungen. Langweilig und uninspiriert plätschert der Song an einem vorbei ohne irgendeine Form von Nachhaltigkeit zu besitzen. Da hilft es auch nicht, wenn die Band den Refrain oftmals wiederholt. Ein denkbar schlechter Einstieg in die neue Scheibe und zudem einer der schwächsten Songs seit der Reunion. Da kann das folgende “El Dorado“ schon eindeutig mehr. Hier kann man so etwas Ähnliches wie einen Spannungsbogen ausmachen. Zwar auch noch kein Hit, zumindest aber ein sicherer Platz im Mittelfeld.

Mit “Mother Of Mercy“ und “Coming Home“ kommt dann erstmals die progressive Seite der ‘neuen‘ IRON MAIDEN zum Vorschein. Beide Nummern sind verspielter und hätten auch auf “Brave New World“ eine gute Figur gemacht. Vor allem das dynamische “Coming Home“ bleibt nach zwei, drei Durchläufen im Ohr und kann vollends überzeugen, da Bruce Dickinson hier endlich mal wieder eine für IRON MAIDEN-typische Melodie singt. Dass es aber noch besser geht, zeigt das schnelle “The Alchemist“. Hier vereinen die Briten neue Facetten und alte Trademarks und liefern einen absolut stimmigen Song, von dessen Art ich gerne noch ein, zwei mehr auf der Scheibe gehört hätte. Mit “The Talisman“, das ebenfalls Reminiszenzen an die Vergangenheit birgt und dem ruhigen “When The Wild Wind Blows“ befinden sich noch zwei weitere Tracks auf “The Final Frontier“, die sich punktetechnisch in den oberen Regionen befinden.

Mit “Isle Of Avalon“ befindet sich dennoch ein zweiter Totalausfall auf “The Final Frontier“. Zwar versuchen MAIDEN hier mit Hilfe von progressiven Strukturen einen Spannungsbogen aufzubauen, zerstören diesen aber selbst mit uninspirierten Breaks. Von der Idee her nicht schlecht gedacht, aber nicht bis ins letzte Detail klug arrangiert – ähnlich langweilig wie der Opener. “Starblind“ kann ebenfalls wenig überzeugen, ist aber weniger uninspiriert als die beiden vorher genannten Nummern. Der Song findet sich auch im Mittelfeld wieder. Tut keinem weh, ist aber auch kein Knaller.

Das wären die Songs im Abriss bis hierhin. Was lässt sich nun als Fazit schreiben? “The Final Frontier“ ist keine Sternstunde in der History von IRON MAIDEN. Es ist aber meiner Meinung nach besser als deren letzte Platte und es befinden sich ja auch einige richtig starke Nummern auf der Scheibe. Leider aber auch so manch langweiliger Song, so dass die finale Grenze hier bei sechs Punkten gezogen wird. Mehr ist definitiv nicht drin, weniger allerdings auch nicht.
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