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Kundenrezension

Ich erspare mir an dieser Stelle eine Inhaltsangabe und komme gleich zu meinen Eindrücken:

Ich habe früher mit großer Freude Romane, die auf 2 Zeitebenen angesiedelt sind gelesen z.B. Kearsleys "Mariana", Llewellyns "Verborgene Geschichte" oder Erskines Romane wie z.B. die Herrin von Hay".
Also dachte ich mir bei den durchweg 5* Rezis muss wohl was dran sein...
UND: am Anfang "lies" es sich auch ganz gut an, die ersten 150 Seiten fühlte mich gut unterhalten v.a. in der Vergangenheit. Die Geschichte der jungen Olivia und ihre Erlebnisse im Vorkriegs-London mit ihrer Freundin Venetia gefielen mir. Hier kam so etwas wie "atmosphärische Dichte" auf.

DANN flachte das Ganze aber sehr schnell zusehends ab. Da sind wir auch schon bei den diversen Kritikpunkten:
1. Die Liebesgeschichten beider Zeitebenen sind NICHT überzeugend und glaubhaft dargestellt. Sie sind viel eher klischeehaft und SEHR vorhersehbar (das große Familengeheimnis). Ab einem gewissen Punkt dachte ich: DAS gibts doch nicht! Es driftet dann im Verlauf vollends ab und ich fing (im letzten Drittel an) nur noch genervt querzulesen. Irgendwann gegen Ende bringt es die Protagonistin JULIA selbst TREFFEND auf den Punkt: "Wann würden die schockierenden Neuigkeiten endlich aufhören?" (489). Die Autorin reiht die Klischees nahtlos. DAS ist definitiv ZU viel. Manchmal, vor allem bei diesem Buch, ist weniger mehr!!
2. Zur Sprache: tja Syntax, sowie die Wortwahl sind schlicht, viele Dialoge sind hülsenhaft (v.a. Gegenwart) & grenzen ans Pathetische. Beispiel: GEGENWART: "Hoffentlich kann ich mich deiner als würdig erweisen & dich auf EWIG bei MIR HALTEN." (278) = GRAUENHAFT & unglaubwürdig! Weiterhin werden Wörter wie "fürwider" oder BANNEN (3mal innerhalb v. 2 Seiten verwendet (277-278): Sie musste sie BANNEN (277) ... den BANN brechen (278) ... ihre Dämonen BANNTE sie ... (278). Ich könnte fortfahren, aber das erspare ich mir.
Da sind wir auch schon bei drittens: damit verbunden sind die Charaktere in ihrer Interaktion und ihren Gefühlen unglaubwürdig, platt und blass. Sie überzeugen schlicht auf ganzer Linie ÜBERHAUPT nicht.(Ausgenommen Olivia)
4. Spannung??? Auch die ist auf der Strecke geblieben, da die Handlung, je weiter sie fortschreitet, immer vorhersehbarer wurde & umso konstruierter wirkte. Man ahnt GENAU was kommt und dem Leser wird wirklich nichts erspart. Am Schluss war ich soweit, dass ich mich quasi fürchtete, dass genau das nächste, absolut unwahrscheinliche Ereignis eintritt und man sich fragt: was müssen die armen bemitleidenswerten Protagonisten NOCH erleiden???
5. Atmosphäre??? Fehlanzeige. Auch die suchte ich vergeblich, sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit. Lediglich am Anfang wie oben bereits erwähnt & in der Beschreibung Südfrankreichs kam "atmosphärische Dichte" ins Spiel. Ansonsten wird durch den eklatant hohen Anteil wörtlicher Rede jede Beschreibung so ziemlich im Keim erstickt.

KURZ: platt, K L I S C H E E H A F T, KONSTRUIERT sowie SCHWÜLSTIG.
Beiden Geschichten mangelt es an Tiefe. Ein Schicksalsschlag JAGT den nächsten. Es bleibt nicht genügend Platz für die Protagonisten sich und ihre Gefühle füreinander zu entfalten. Am Ende war ich froh es beiseite legen zu dürfen. Da kommen weder Gefühle noch Atmosphäre noch irgendwas anders auf. Auch sprachlich SEHR PATHETISCH

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden (und das ist gut so), aber ich würde dieses Buch nicht einmal für einen 14tägigen Strandurlaub, als angenehme Lektüre empfehlen. Dann lieber Kearsleys "Mariana" zum dritten Mal lesen!
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