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Kundenrezension

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Platte ohne große Schönheitsfehler, 23. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Rock the Rebel/Metal the Devil (Audio CD)
"Rock The Rebel/Metal The Devil" markiert meinen ersten Kontakt zur dänischen Band Volbeat. Angesichts des großen Hypes um die Truppe, der in den einschlägigen Medien bereits mit dem Debüt "The Strength/The Sound/The Songs" einsetzte, gebe ich zu, dass ich zunächst ein wenig enttäuscht war. Meine (unrealistischen) Erwartungen waren, dass jeder Song sofort beim ersten Hören zünden würde. Dem ist bei weitem nicht so - glücklicherweise, denn so ist die Halbwertszeit des Albums aus meiner Sicht wesentlich höher. Im Nachhinein scheint mir der Großteil der Lobeshymnen aber durchaus gerechtfertigt zu sein. Volbeat schaffen es tatsächlich, so unterschiedliche Zutaten wie Heavy Metal (und "Heavy" ist hier wahrlich keine Untertreibung), Rockabilly-Rhythmen, Punk- und Country-Anleihen und eine charismatische, ein wenig an eine Mischung aus Elvis Presley und James Hetfield erinnernde Stimme, zu einem ganz eigenen, interessanten Sound zu kombinieren. Nebenbei schimmern auch die Death-Metal-Wurzeln von Bandgründer Michael Poulsen ab und an ein wenig durch. Natürlich ist das alles Geschmacksache, aber der Erfolg gibt der Band recht und es gelingt ihnen tatsächlich, Fans aus den unterschiedlichsten Genres zu rekrutieren.

Dabei fallen in meinen Ohren lediglich drei der elf Stücke in die Kategorie "einmal gehört, sofort im Kopf festgesetzt": Die zweite Single-Auskoppelung "The Gardens Tale" bietet einen schönen, balladesken Beginn, nach dem sich das Tempo aber erhöht. Ein eingängiges Lied, bei dem vor allem das starke Duett zwischen Michael Poulsen und Gastsänger Johan Olsen beeindruckt. Auch der teilweise in Dänisch vorgetragene Text gefällt. In eine ähnliche Kategorie fällt auch "Radio Girl", eine Art Seventies-Rocker, der einfach gute Laune macht und den man nur schwer wieder los wird. Der Überhit auf dieser Platte ist aber das Johnny-Cash-affine "Sad Mans Tongue". Hier machen Volbeat deutlich, wie eine tiefe Verneigung vor einem Idol perfekt umgesetzt werden kann, ohne das Original zu kopieren. Ein Intro mit Westerngitarren steht vor einem Übergang mit Double-Bass, harten Gitarren und einem sofort mitsingbaren Refrain, dazu das charismatische Organ von Poulsen, der sich in diesem Stück schön an der Phrasierung von Johnny Cash orientiert.

Aber auch die restlichen Tracks sind sehr gut gelungen. Beispielsweise beginnt der Opener "The Human Instrument" mit sanften Klängen, bevor es mit Pantera-mäßigem Riffing ordentlich zur Sache geht. Zur Auflockerung sind Country-Einlagen eingestreut, insgesamt ist das Stück aber extrem heavy und eine gut gewählte Eröffnung. Wesentlich düsterer geht es bei "Mr & Mrs Ness" zur Sache - der Song ist eher im Midtempo-Bereich mit gelegentlichen Ausbrüchen angesiedelt. Ebenfalls eher dunkel: "Devil Or The Blue Cat's Song", das aber auch durch Eingängigkeit besticht. Ein weiteres durchwegs überzeugendes Lied ist "Soulweeper #2", bei dem die punkige Seite der Band sehr gut zur Geltung kommt.

Auch die restlichen vier Stücke beinhalten keinen Ausfall, lediglich "A Moment Forever" gefällt mir nicht allzu gut, auch bei mehrmaligem Hören bleibt nichts davon hängen. Wirklicher Beinbruch ist das aber keiner; dennoch ist nicht alles Gold, was glänzt. Größtes Problem scheint mir zu sein, dass sich nach einiger Zeit ein gewisser Abnutzungseffekt einstellt, was den Volbeat-Sound betrifft. Der Songaufbau ist zwar durchwegs gut gelungen, jedoch unterscheidet sich die Art, wie Michael Poulsen singt, bei den meisten Tracks nicht allzu sehr. Seine Stimme ist durchaus variabel, aber die Gesangslinien scheinen gefühlsmäßig immer sehr ähnlich angelegt zu sein. Hier müssen die Dänen ein wenig Vorsicht walten lassen, damit es zu keinen Ermüdungserscheinungen kommt.

Insgesamt ist die Platte mit dem Titel, der zwar nicht gerade elegant klingt, aber dennoch zutrifft, jedenfalls ausgesprochen stark. Vor allem der Mix der Genres macht den Reiz bei Volbeat aus; jeder der ein wenig offen für verschiedene Einflüsse ist, kann hier bedenkenlos zugreifen.
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