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Kundenrezension

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wir haben es schon immer gewusst, hier wird es klar ausgesprochen, 11. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Ökofimmel: Wie wir versuchen, die Welt zu retten - und was wir damit anrichten - Ein SPIEGEL-Buch (Gebundene Ausgabe)
Das vorliegende Buch ist ein Gewinn. Es spricht klar und nachvollziehbar, sowie gut dokumentiert aus, was wir alle in irgendeiner Form wissen und fühlen.
Es besteht kein Zweifel daran, dass wir alle in Bezug auf unsere Umwelt und unseren Planeten sorgfältiger werden müssen. Jeder weiß das. Die meisten Menschen sind auch bereit, dafür Opfer zu bringen und sich zu bemühen. Auch der Autor ist durchaus grün angehaucht, trennt den Müll und bevorzugt beim Einkauf biologisch wertvolle Produkte, möglichst aus der Region.
Aber dieser ganze Öko- und Biobetrieb steckt voller Widersprüche und Ungereimtheiten. Neben Sinnvollem gibt es eine Menge absoluten Unsinns. Die von den Experten und Fanatikern aufgezeigten Wege haben sich zu oft als falsch erwiesen. Die Prognosen sind zu oft nicht so eingetreten, wie von den so genannten Experten vorhergesagt. Zu oft lag man völlig daneben. Inzwischen glaubt der bemühte Laie diesen Prognosen nicht mehr so richtig.
Oft wird in dem Bemühen, die Welt zu retten das Gegenteil von dem Gewollten erreicht. Das Buch ist voller Beispiele dafür. Man denke nur an die grundsätzliche Veränderung der Landwirtschaft in der ganzen Welt, nur um Treibstoff für unsere Autos zu produzieren. Die Nahrungsmittelindustrie und der für die CO2-Elimination so wichtige Wald bleiben auf der Strecke. Auch Herrn Trittins Dosenpfand hat das Gegenteil von dem erreicht, was er erreichen sollte. Die normale, alte und bekannte Pfandflasche aus Glas, die wir jahrzehntelang in der Kiste klappernd zum Händler trugen, verschwindet nach und nach. Bei dem ganzen Plastik-Flaschen weiß niemand genau, ob sie nun Einweg oder Mehrweg sind. Auf jeden Fall, Plastik verdrängt die Pfandflasche.Der Dosenpfand hat diese Verdrängung begünstigt statt sie aufzuhalten.

Selbst eine Reihe der unsere Regierenden beratenden Experten und Wissenschaftlern haben Fehlentwicklungen erkannt und auch korrigiert, die Politik hat jedoch nicht die Kraft, einmal gefasste Beschlüsse rückgängig zu machen oder nur zu ändern.

Vorhersagen über Entwicklungen auf unserem Planeten sind schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen, wie ein witziger Mensch einmal sagte. Wie viele Katastrophen- Prognosen, die uns die Medien in unzähligen Sondersendungen genüsslich immer wieder verkündet haben, erwiesen sich einfach als falsch. Dinge ändern sich und verlaufen anders. Was ist aus dem Waldsterben geworden, zum Glück nichts. Großbritannien müsste heute ausgestorben sein, wenn es nach der damaligen Berichterstattung über den Rinderwahn ginge.
Einige erinnert sich vielleicht an Herrn Bednarz, der mit zerknirschtem Gesicht der Nation verkündete, dass Fisch grundsätzlich voller Würmer und damit ungenießbar sei. Er habe diesen Skandal aufgedeckt und verkündete dies der erschreckten Nation. Damit hat er seinerzeit die halbe Fischindustrie arbeitslos gemacht, wenigstens vorübergehend. Bis man erkannte, dass diese ganze Meldung einfach Unsinn war, die beschriebenen Parasiten sind schon seit tausenden von Jahren im Fisch und den Menschen bisher in den letzten 2000 Jahren gut bekommen.
Noch heute werden unsere Regierenden von einem Mann beraten, der vor 3 Jahrzehnten den Untergang der Welt infolge der Bevölkerungsexplosionen vorhersagte. Er schrieb damals ein viel beachtetes und millionenfach verkauftes Buch, welches die ganze Welt schockte. Nach 30 Jahren ist dies alles nicht eingetreten. Das stört niemanden. Er prognostiziert weiter

Insgesamt ein vernünftiges Buch. Es ist gut lesbar, trotz des ernsten Themas kurzweilig und witzig geschrieben und bestätigte uns im Grunde das, was wir als umweltbewusste und bemühte Bürger schon immer wussten.
Wir alle wollen etwas für unseren Planeten tun. Man schütze uns jedoch vor ökologisch-biologischen Fanatikern und Pseudo-Wissenschaftlern, die ihre eigenen Prognosen überschätzen.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.11.2013, 11:00:47 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 28.11.2013, 11:29:34 GMT+1
Ice meint:
Es mag ja richtig sein, dass die Nutzung der klassischen Mehrwegflaschen abnimmt. Das Dosenpfand war aber bereits eine Reaktion auf diesen Prozess hin zu Einwegverpackungen. Die großen Supermarkt-Discounter verkauften überhaupt keine Mehrwegpfandflaschen mehr. Und sie machen es auch heute noch nicht, weil das wirtschaftlich betrachtet damals schon zu aufwändig war und auch heute noch ist. Und das Dosenpfand war ein politischer Kompromiss. Politisch war ein Verbot der Einwegverpackungen (zu diesem Zeitpunkt) nicht durchsetzbar. Ein solches Verbot würde Wirkung zeigen, ist aber nicht gerade als liberal zu bezeichnen.

Dass das Dosenpfand die Entwicklung begünstigt hätte, ist Spekulation. Wer das voreilig behauptet, schüttet das Kind mit dem Bade aus. Es wäre genauso möglich, dass dann die Einweg-Wegwerfflasche das Rennen gemacht hätte. Das Gesetz hat aber eine bereits im Gang befindliche Entwicklung nicht gestoppt.
Dosen sind übrigens gut recycelbar, wenn sie gesammelt werden und nicht im Restmüll landen. Dosenpfand ist damit sinnvoll. Die Sammelcontainer für pfandfreie Dosen, die es in Deutschland in einigen Ländern gibt, auch, nur fehlt da der finanzielle Anreiz. Die Einweg-PET-Pfandflasche macht aber nach wie vor Probleme.

Vielleicht können neue technische Verfahren Abhilfe schaffen:
http://www.welt.de/wissenschaft/article6936924/PET-Flaschen-fuer-die-Umwelt-jetzt-besser-als-Glas.html

Ansonsten sollte doch noch einmal über ein Verbot der Einweg-PET-Flasche generell nachgedacht werden. Die PET-Mehrwegflasche ist akzeptabel.

Bis auf weiteres muss jeder selbst entscheiden, ob er seine Getränke im Supermarkt-Discounter kauft. Verwirrung herrscht da keine. Die Getränke sind da in Einwegflaschen abgefüllt, mit oder ohne Pfand.

Wer das Problem mit der Bevölkerungsexplosion nicht sehen will, ist für mich nicht ernst zu nehmen. Die Legende vom Schachbrett und dem Weizenkorn sollte bekannt sein. Wir haben ein exponentielles Bevölkerungswachstum nach wie vor. Die leichte Abnahme der Geschwindigkeitssteigerung mit der die Weltbevölkerung wächst, sollte darüber nicht hinwegtäuschen. Wer solche Warnungen nicht ernst nimmt, nur weil bisher der Weltuntergang noch nicht stattgefunden hat, der schüttet auch hier das Kind mit dem Bade aus. Die Staatsgrenzen keines Staates wachsen. Die Bevölkerung vieler Staaten schon. Und vorrangig derjenigen, die ohnehin Entwicklungshilfe benötigen, also ohne fremde Hilfe bereits jetzt nehr recht als schlecht in der Lage sind, ihre Bevölkerung zu ernähren. Die Weltmeere werden auch schon überfischt. Und das was man da rausholt geschieht zwar nicht gerade nachhaltig und schonend - aber es wird auch gegessen.

Warnungen haben es so an sich, dass sie vor etwas warnen, das eintreten "könnte". Sie sind nicht dadurch falsifizierbar, dass man darauf hinweist, dass sie noch nicht eingetreten sind. Solange die Ursachen für diese Warnungen nach wie vor gegeben sind. sind auch die Warnungen nach wie vor gerechtfertigt.

Warnungen machen auch keinen richtigen Sinn, wenn sie vor etwas warnen, das ohnehin eintritt. Daher, verzeihung, sträuben sich mir die Nackenhaare, wenn ich so etwas lese:
"Noch heute werden unsere Regierenden von einem Mann beraten, der vor 3 Jahrzehnten den Untergang der Welt infolge der Bevölkerungsexplosionen vorhersagte. Er schrieb damals ein viel beachtetes und millionenfach verkauftes Buch, welches die ganze Welt schockte. Nach 30 Jahren ist dies alles nicht eingetreten. Das stört niemanden. Er prognostiziert weiter"
Zum Glück sind die Folgen der Überbevölkerung nicht ein plötzlich stattfindender Weltuntergang, sondern Armut, Hunger, Überfischung der Meere, Artenschwund, Ressourcenknappheit: Amerikaner können eben nicht Pflanzen gleichzeitig essen und als Sprit für ihre Autos nutzen ohne dass es zu einer Tortilla-Krise kommt. Es gibt für diese Probleme zwei Lösungswege, die beide parallel beschritten werden können. Stabilisierung der Weltbevölkerung und nachhaltiges Wirtschaften.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.12.2013, 00:02:28 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 03.12.2013, 23:38:28 GMT+1
Hallo Ice,

ganz so einfach wie Sie es schreiben ist es mit der Bevölkerungsexplosion nun doch nicht. Es gibt inzwischen ernsthafte und sehr fundierte wissenschaftliche Studien, die eine Abnahme der Weltbevölkerung ab Ende des Jahrhunderts vorhersagen. In ganz Europa ist die Geburtenrate schon weit unter 2,1 gesunken(d.h. 2,1 Kinder pro Frau).Ab 2,0 abwärts geht die Bevölkerungszahl zurück.
Auch in China, Indien, Asien, Russland und auch Afrika fallen die Zahlen. In Indien ist die Fruchtbarkeitsrate pro Frau von 1960 bis 2009 von 6,0 auf 2,5 gefallen, in Mexiko von 7,3 auf 2,4, in Brasilien von 6,15 auf 1,9. Auch in Afrika ist die Fruchtbarkeitsrate fallend. Fachleute sagen, dass jetzt schon in die Hälfte der Welt die Raten unter 2,1 angelangt sind, von uns wenigen Europäern gar nicht zu reden.
Siehe Arbeiten des „Österreichischen Instituts für Systemanalyse", und Wissenschaftler wie Warren C. Sanderson, Wolfgang Lutz, Sergei Scherbow, um einige zu nennen, die u.a. im renommierten Blatt "Nature" veröffentlicht haben und auch von der WHO schon mal zur Kenntnis genommen wurden.
Somit ist die Abnahme der Weltbevölkerung und letztlich ein Aussterben der Menschen wahrscheinlicher, als die sogenannte „Bevölkerungsexplosion" des Biologen Paul Ehrlich, der die entsprechende Katastrophe für die USA für 1980 vorhersagte.
Genau werden wir es in 100 Jahren wissen.
Durch Veränderungen der Landwirtschaft können auch 10 Milliarden Menschen angemessen ernährt werden. Schon heute wird ein Großteil der landwirtschaftlichen Flächen für die Erzeugung von Energie verschwendet. Wenn diese Flächen wieder der Erzeugung von Nahrungsmitteln zugeführt werden, ist schon viel gewonnen. Auch hier gibt es wissenschaftlich fundierte Studien. Die Genmanipulationen sind nach diesen Studien zu urteilen nicht unbedingt erforderlich, da der Großteil der Ernährung ohnehin in Kleinbetrieben produziert wird, in denen diese Dinge keine so entscheidende Rolle spielen. Heute haben die Milchbauern in meiner Region erhebliche Probleme, Weiden zu pachten, da fast nur noch Pflanzen für die Energiegewinnung angebaut werden. Diese Energie ist auch anders zu beschaffen.
Fanatiker, Ideologen und Panikmacher jeder Fahrtrichtung sind überflüssig, zumal sie gelegentlich auch ihr eigenes Süppchen kochen.
Das alles schließt ein sorgsames umgehen mit der Erde und damit unserer Natur nicht aus. Wir müssen weiter umdenken und wir müssen etwas ändern. Das betrifft auch unsere ganz persönliche Lebensführung mit all dem Überfluss und der allgegenwärtigen Verschwendung. Schönreden und Beschwichtigen bringt nichts.

Nachtrag 03.12.2013
Bei einem gemeinsamen Abend mit Forstleuten und Jägern brachte ich das nach meiner Meinung rätselhafte Phänomen zur Sprache, dass bei steigender Lebenserwartung einer Population die Geburtenrate absinkt, also je älter die Population wird, desto geringer die Nachwuchsrate (siehe Europa).Von den Obengenannten wurde daraufhin bemerkt, dass diese Gesetzmäßigkeit uralt sei. Je mehr ein Wild bejagt werde, umso stärker der Nachwuchs. Das heißt, je mehr Füchse bejagt und getötet werden, umso mehr Füchse werden geboren. Je mehr Wildschweine abgeschossen werden, umso mehr Frischlinge werden geboren. Das ist offenbar ein (durchaus logisches) Naturgesetz. Es droht das Aussterben der Art. Umgekehrt wird also bei steigender Lebenserwartung und damit zunehmender Population die Geburtenrate sinken. Auch durchaus logisch, und genau das zeigen neuere Daten der Wissenschaftler. Darwin lässt grüßen.
Wiederum ein Argument, welches die sogenannte Bevölkerungsexplosion weniger wahrscheinlich macht.

MfG Asmodino

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.02.2014, 13:41:11 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 02.01.2015, 18:20:33 GMT+1
Filk Frog meint:
Zitat: Auch in China ... fallen die Zahlen...

Durch die Ein-Kind-Politik im Zusammenspiel mit der traditionellen Präferenz für männlichen Nachwuchs besteht das Risiko, dass die Bevölkerungszahl in einigen Jahrzehnten ziemlich plötzlich stark zurück geht.
Man hat das in China schon erkannt und versucht gegenzusteuern.
1. Lockerung der Ein-Kind-Politik dahingehend, dass wenn das erste Kind ein Mädchen ist, ein Ehepaar noch ein zweites Kind haben darf.
2. Entsprechende Propaganda.
Ein Beispiel dafür: Ein Plakat, das eine Menge von jungen Männern zeigt, die dicht an dicht und bis an den Horizont da stehen, davor eine kleine Gruppe von jungen Frauen. Dazu die Frage: Wen sollen sie heiraten?
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