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Kundenrezension

am 11. Juli 2013
Ausschlaggebend für den Kauf des Huawei Ascend Y300 waren für mich die Eckdaten: Dualcore Prozessor 1GHz, 4 Zoll IPS Display mit 480x800 Pixel Auflösung, GPS Empfänger, Speichererweiterung mittels Micro SD Karte auf 32GB möglich, HSPA Datenübertragung, Bluetooth (V2.1), Hotspot-Funktion, WLAN sowie die Möglichkeit des Akkutausches. Softwarestand des ausgelieferten Gerätes: Android 4.1

Über Design läßt sich bekanntermaßen schlecht diskutieren. Man mag es langweilig oder auch einfaltslos nennen, kann im nüchternen Aussehen aber genauso gut ein "form follows function" erkennen. Entgegen der Bilder im Internet wirkt das Mobiltelefon in Natura weit weniger dick als auf einigen Abbildungen im Netz. Mit 11,2mm Stärke nicht gerade flach liegt es mit der breiteren Seitenlienie gut und sicher in der Hand. Bei flachen Modellen mit verundeter Rückseite kommt eher schon ein unsicheres Griffgefühl auf. Wer dem Handy ein Schutzcover spendiert sollte darauf achten das bei der Schutzschale auf der Rückseite die dritte Öffnung für das LED Blitzlicht eingearbeitet ist. Offensichlich gibt es Ausführungen des Y300 ohne LED Blitz

Bei meinem Huawei sitzt der rückseitige Gehäusedeckel (wurde in anderen Tests bemängelt) fest und passgenau ohne Spiel. Das Gerät macht einen soliden Eindruck; nicht grade ein Leichtgewicht, aber mit seinen 137g liegt es - wie schon gesagt - gut in der Hand. Die Farbtreue des Displays bleibt aus allen Blickwinkeln bestehen, allein die Displayhelligkeit wird schwächer (für mich Bestätigung das hier tatsächlich ein IPS Panel verbaut wurde, auch wenn im Datenblatt auf der Herstellerseite kein Hinweis darauf gegeben wird). Um das glänzende Display zu entspiegeln (und vor Kratzern zu schützen) kann man für 2 Euro aufwärts im Internet entsprechend entspiegelte Folien bestellen

Die Helligkeit des Displays wurde in Internettests mit durchschnittlich 280 cd/m2 gemessen, ein eher unterdurchschnittlicher Wert, aber immerhin heller als ein Samsung Galaxy S3. Die Glasscheibe auf der Frontseite ist offensichtlich nur einige zehntel Millimeter dick ( erkennbar an der Aussparung der Schallöffnung des Lautsprechers am oberen Geräterand), darunter dient wohl Kunststoff als Trägermaterial

Beim Antutu Benchmark (v3.3.1) lagen die Werte zwischen 6150 - 6300 Punkten (gemessen mit eingesteckter 32GB SD Speicherkarte - Geschwindigkeitsklasse class 10)

Der Hauptspeicher ist 512MB groß, für normalen Gebrauch reicht das. Mehr Speicher würde (wenn ich die Philosophie von Android als Linux Abkömmling: freier Speicher = "Verschwendung" richtig verstanden habe) nur dazu führen, das noch mehr aktive Anwendungen in den Speicher gepackt werden. Das Betriebssystem stopft den Arbeitsspeicher immer voll, egal wie groß der bemessen ist. Somit verbleibt auch bei einem Gerät mit 1GB Arbeitsspeicher nicht mehr "freier" Speicher; allerdings können mehr Anwendungen im Hintergrund aktiv gehalten werden was zeitraubendes Neustarten verhindert

Offensichtlich stellt Android der jeweils aktiven Anwendung immer den benötigten Speicherplatz zur Verfügung und schließt hierzu gegebenenfalls ältere Tasks, die im Bedarfsfall dann neu gestartet werden müssen. Durch langes drücken auf die Home Taste (mittlere Taste am unteren Gehäuserand) können nicht mehr benötigte Tasks geschlossen werden.

Beim Y300 kann man die Parameter der vordefinierten Betriebsprofile (Normal, Outdoor, Meeting, Nachtmodus) frei anpassen, sowie eigene Profile erstellen. Damit lassen sich beispielsweise im Nachtmodus ankommende Rufe blockieren und Datendienste samt E-mail Synchronisation komplett abschalten. Das schafft Ruhe, spart Strom und erhöht auch noch die Akkulaufzeit - clever gemacht

Der Vollständigkeit halber (weil offensichtlich nicht selbstverständlich) noch aufgeführt. Das Huawei hat einen Helligkeitssensor, einen Näherungssensor (der Displayabschaltung unterbindet solange das Gerät in der Hand gehalten wird) sowie einen Neigungssensor, ein Kompass fehlt. Eine Benachrichtigungs-LED zeigt den Empfang neuer SMS, E-Mails bzw. entgangener Anrufe auch bei abgeschaltetem Display mittels blinkender Leuchtdiode an. Die Weckfunktion ist auch bei ausgeschaltetem Gerät aktiv; kurz vor Beginn der Weckzeit startet das Mobiltelefon selbsttätig

Das Handy hat eine 0,3MB Frontkamera für Videoverbindungen und rückseitig eine 5MB Kamera mit Autofocus + LED Blitz. Der läßt sich auch als Taschenlampe nutzen - sehr schön.
Den scharf abzubildenden Bereich kann man (statt voreingestellter Mittenmessung) auch manuell durch Fingertipp auf dem Display festlegen. Bei aktiviertem GPS Empfänger lassen sich die GPS Daten im jpg. Bild mitspeichern (kostet allerdings Batteriekapazität). Neben den üblichen Motivprogrammen gibt es auch noch einen Panoramamodus

Die Filmempfindlickeit ist in Schritten ( ISO 100/200/400/800/Automatik) einstellbar. Bei guten Lichtverhältnissen gelingen mit der Kamera durchaus vernünftige Aufnahmen ohne nennenswerte Farbverfälschung oder übertriebene Kantenschärfung. Eine Kompaktkamera macht hier auch keine um Klassen bessere Fotos. Wer die Bilder nur auf einem Standardmonitor ansieht oder mit Papierabzügen in Postkartengröße auskommt für den reicht die Auflösung der 5MP Kamera mit 2592x1944 pixel völlig aus

Unterstellt man einen Fotochip mit Bayer Filteraufbau für die Grundfarben rot, grün, blau bleiben von den nominell 2592x1944 pixel maximal 80% übrig, real also 2048x1536 pixel. Das sind mehr Bildpunkte als ein 24 Zoll Monitor in der Auflösung 1920x1200 überhaupt darzustellen in der Lage ist ...

Solange man die Finger vom digitalen Zoom läßt (was bei einem 5MP Fotochip Sinn macht, weil zusätzliche Bildpunkte nur interpoliert werden) bleiben die Aufnahmen auch scharf

Bei Innenaufnahmen mit Blitz kommt die Kamera allerdings schnell an ihre Grenzen, die LED kann einen echten Blitz nicht ersetzen. Für Partygeknipse sollte es wohl reichen und das gilt auch für die Videoaufnahmen (Auflösung 640x480 möglich)

Zusatzinfo: Warum 6M Pixel bei Kompaktkameras für gute Fotos genügen
siehe hier: [...]

Das eingebaute Stereo Radio (Kopfhörer dient als Antenne) läßt sich auch über den rückseitigen Mono Lautsprecher betreiben. Das Radio hat Sendersuchlauf und ein "virtuelles" Daumenrad zur manuellen Frequenzwahl. Wunschsender können abgespeichert werden

In dem Handy wurde ein Adreno 203 als GPU verbaut
Spiele wie "Real Racing3" laufen ruckelfrei - vorausgesetzt man hat Installation der fast 1GB großen Installationsdatei hinter sich gebracht. Hier macht der Einsatz einer Speichererweiterung mittels Micro SD Karte Sinn, denn das Handy ist von Haus aus nur mit 4 GB Speicherplatz bestückt

SD-Karte rein und über Einstellungen den Standardspeicherort von Telefon auf SD-Karte abändern, dann im zweiten Schritt über "Apps verwalten" die Option "auf SD-Karte" verschieben wählen, so lassen sich viele Anwendungen auf Karte verschieben und der Speicherengpass ist behoben

Die Betriebszeit des Gerätes hängt stark vom Nutzerverhalten ab
Hier ein paar Eckwerte mit 1950mAh Akku:

Standby, WLAN aus, Bluetooth aus, GPS aus, keine Datendienste aktiviert, keine ankommenden SMS oder Anrufe (nur im Mobilfunknetz eingeloggt) -> rund 14 Tage (340 Stunden; bei 10% Restkapazität Akku)

Nutzt man die Rechenleistung des Mobiltelefons voll aus, genehmigen sich Dual Core Prozessor samt Adreno 203 Grafikchip bei einem anspruchsvolleren Spiel gerne mal 18% Batteriekapazität in 20 min Spielzeit (gemessen mit Real Racing 3 bei 50% Bildschirmhelligkeit)
Das heißt: In gut anderthalb Stunden (100min) ist der Akku auf 10% leergesaugt !

Video abspielen von SD Karte mit nachinstalliertem MX Player (50% Bildschirmhelligkeit eingestellt)
-> 9 Std. 30min; 10% Restkapazität Akku

Zusammenfassung:
Im Bereich der 150 Euro Klasse eines der besten Handys die man zurzeit kaufen kann.
In der Preisklasse bis 200 Euro durchaus konkurrenzfähig (Stand 2.Quartal 2013)
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