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Kundenrezension

am 20. April 2011
Hallo Zusammen,
seit ca. 2 Jahren bin ich stolzer Besitzer der "Canon EOS 1000d". Mit ihr habe ich den Einstieg in die DSLR-Fotografie gemacht und auch war auch immer zufrieden. Nachdem der Mensch nach Verbesserungen strebt und das dafür nötige "Werkzeug" zu haben ist, habe ich mich damit beschäftigt eine neue Kamera für mich zu finden.
Nachdem ich mich in diversen Foren, Testberichten und Bewertungen schlau gelesen habe, bin ich auf zwei für mich infrage kommenden Modelle von Canon gestoßen.
Zum einen die EOS 550d und zum anderen die EOD 60d.

Ich möchte nicht alle, von meinen Vorrednern erwähnten Vorteile und auch Nachteile aufzählen, sondern nur die mir persönlich aufgefallenen Punkte aufführen.
Um eines klar zu stellen. Ich habe mir eine FOTOKAMERA gekauft und keinen Camcorder.(Soll heißen ich filme nicht! ergo, Video -brauch ich nicht-))

Der Vergleich (550d / 60D):
Schon als ich die 550d das erste Mal in der Hand gehalten habe, ist mir der fast 1:1 Body zur EOS 1000d aufgefallen. Natürlich sind die Bedienelemente anders, aber die Gehäusegröße und das Gewicht sind nahezu identisch. Das ist in sofern nicht so gut, da ich bei der 1000d einen Batteriegriff verwendet habe, der es mir ermöglichte, dass ich die Kamera besser in der Hand halten konnte. Das liegt wohl an meinen relativ großen Händen. Bei der 60d ist der Griffwulst auf der rechten Gehäuseseite deutlich größer und für mich griffiger. Hier benötige ich auch keinen Batteriegriff.
Bezüglich der Bedienung kann ich nur sagen......super. Alle Bedienungselemente sind gut erreichbar und nahezu alle Funktionen mit der rechten Hand bedienbar(550d & 60d). Das Display ist schon fast riesig (hallo...ich hatte ne 1000d !). Die Darstellung der Menüpunkte oder auch der Bilder zur Kontrolle ist glasklar und auch aus der seitlichen Perspektive gut abzulesen.
Was mir besonders gut gefallen hat ist der Näherungssensor bei dern 550d der das Display ausschaltet sobald man sich dem Sucher nähert. Diesen sucht man leider bei der 60d vergebens(??). Der ist vor allem gut, wenn man im etwas Dunkleren durch den Sucher nicht durch das Display geblendet wird. Im Vergleich zur 1000d ist die 550d zwar deutlich schneller was die Datenverarbeitung angeht, jedoch ist mir im Vergleich zur 60d aufgefallen, dass sie hier doch langsamer ist und die Kamera dann so 4-5 Sekunden (Reihenaufnahme RAW+JPG max. Res) einen Break einlegt der bei der 60 d nicht festzustellen war. Woran das auch immer liegen mag, unschön ist es auf jeden Fall. Bezüglich des Schwenkdisplays bei der 60d kann ich nur sagen....spitze.......aber warum erst jetzt?
Zum einen kann man das Display einklappen und hat hier einen 100% Schutz, zum Anderen ist es natürlich für die viel beschriebene Live-View-Funktion schon eine feine Sache. Dass der Näherungssensor fehlt ist für mich leider nicht so ganz nachvollziehbar, aber ich helfe mir damit, indem ich das Display zur Seite schwenke und so nicht geblendet werden kann. Außerdem sind dann nicht immer die "Nasenabdrücke" auf dem Displayglas ;-)

Natürlich habe ich auch die Bildschärfe zwischen den 3 Bodys verglichen. Unübersehbar ist hier natürlich der Megapixelvorsprung zur 1000d. 10,1 zu 18 Megapixel. Hier ist bei 100% Abbildung auf dem Monitor ganz klar das bessere Bild zu sehen. Die Bildschärfe kann ebenfalls bei der 550d und bei der 60d als deutlich besser beschrieben werden. Gegenüber der 550d hat die 60d ja 9 Kreuzsensoren was ihr bei der Fokusierung (Genauigkeit) einen Vorsprung bietet. In Sachen Fokusiergeschindigkeit nehmen sich die beiden Neuen aber nichts. Hier war ich aber auch schon mit der 1000d zufrieden.

Bei der 60d ist das Modus-Wählrad auf der linken Body-Seite angebracht. Das ist im ersten Moment ein wenig gewöhnungsbedürftig (die 1000d und die 550d haben es auf der rechten Seite) aber das ist nicht so ungünstig wie es schon meine Vorbewerter beschrieben haben. Was aber neu ist, ist die Lock-Funktion. Man kann also das Modusrad nur verstellen, wenn man in der Mitte gleichzeitig die Taste zum Entriegeln drückt. Zugegeben: bei den ersten Bedienungen hat mich das ein wenig genervt bzw. irritiert, aber das ist alles Gewohnheitssache. Das ist wohl eine Funktion die von einigen Fotografen gefordert wurde. Und mir ist es auch schon bei meiner 1000er passiert, dass ich beim Tragen der Kamera versehentlich das Rad verstellt habe und es nicht sofort bemerkt habe. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und finde es nicht so schlecht wie teilweise beschrieben.

Das Zusatzdisplay der 60d auf der rechten Gehäuseseite ist super. Hier sind die Grundeinstellfunktionen schnell ablesbar auch wenn der Monitor eingeklappt ist. Ebenso finde ich die vier Tasten zur direkten Auswahl der Funktionen AF, Drive, ISO und Belichtungsmessverfahren nur Vorteilhaft. Schneller kann man nicht auf das Setup der Kamera zugreifen. Bei Dunkelheit ist das kleine Display sogar beleuchtbar!

Was Allerdings in Sachen "Schnellbedienung" an der 60d der Hammer ist, ist das sog. Schnellwahlrad und der Multicontroler auf der Gehäuserückseite. So kann man quasi nur mit dem Daumen alles Einstellen, was es einzustellen gibt. Z.B. kann über das bekannte Hauptwahlrad (hinter dem Auslöser mit dem Zeigefinger) die Belichtungszeit und über das Schnellwahlrad (an der Rückseite mit dem Daumen) die Blendenwerte einstellen. Auch ist die Spreizung für die Belichtungsreihe hier superschnell wählbar. Das ist wirklich TOP.

Weniger schön ist meines Erachtens die Positionierung der Löschtaste bei der 60d gelungen. Diese befindet sich links vom Sucher über dem Display. Wenn man das soeben geschossene Bild gleich wieder (schnell) löschen will, muss man hier erst mit der linken Hand agieren. Das ist ein wenig umständlich. Aber vielleicht will man so das versehentliche Betätigen ausschließen(?).
Das stellt für mich aber kein NO-GO dar.
Was ich auch nicht so schön finde an der 60er ist, dass die Abblendtaste auf die rechte Seite am Bajonetsockel für das Objektiv gerutscht ist. Da fand dich die Lösung auf der linken Seite bei der 550d und der 1000d etwas glücklicher. Vielleicht gewöhne ich mich noch daran......

Die Videofunktionen habe ich zwar mitgekauft, sind für mich aber absolut unwichtig. Hierzu kann ich keine Aussage machen. Ich persönlich halte sowieso für Quatsch mit aller Gewalt eine eierlegende Wollmilchsau kreieren zu wollen. Von meiner Seite ist es wünschenswert, dass man sich bei der Entwicklung von FOTO-Kameras auf die Fotofunktion konzentriert und nicht versucht mit dem Strom zu schwimmen......ist halt Ansichtssache?!

Fazit:
Die Aspekte er 550d:
+ 18 Megapixel
+ Näherungssensor
+ großes und klares Display
+ leicht
+ schnell und leicht zu bedienen
+ Abblendtaste links leichter zugänglich
+ Löschtaste mit dem Daumen bedienbar
- kein Schwenkdisplay

Die Aspekte der 60d.
+ 18 Megapixel
+ großes und klares Display
+ leicht
+ schnell und leicht zu bedienen
+ Multicontroler
+ Schnellwahlrad
+ Zusatzdisplay
- Abblendtaste rechts nicht so leicht zugänglich
- Löschtaste nicht mit dem Daumen bedienbar
- kein Näherungssensor

Wie vielleicht schon aus dem oben Beschriebenen zu erkennen............ich habe mich für die 60d entschieden!!!

Der Einkauf bei Amazon war wie immer ein Vergnügen. Produktbeschreibung, Preis und Lieferung waren Erstklassig...wie immer eben ;-)

Für meine Tests habe ich folgende Objektive verwendet:
* Sigma DC 18-250mm 1:3.5-6,3 OS HSM
* Sigma 10-20mm 4-5,6 EX DC HSM
* Canon EF 50mm 1:1,8 II

Als ext. Blitzgerät kam ein:
* Sigma EF-530 DG Super ETTL-II zum Einsatz.

Ich hoffe meine Eindrücke und Erfahrungen die ich mit den beiden Kameras machen konnte haben euch ein wenig geholfen.
Viel Spaß beim Auswählen und Fotografieren wünscht

Martin
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