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Kundenrezension

75 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ungewöhnlicher Weltraumheld, 12. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Planetenwanderer (Broschiert)
George R.R. Martins Epos “Das Lied von Eis und Feuer” gilt heute als Meilenstein der Fantasy-Literatur und wird in einem Atemzug mit J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe“ genannt. Ebenso wie Tolkien begeistert Martin vor allem durch die Komplexität und Detailverliebtheit seiner fiktiven Welten. Mit dem Unterschied, dass Martin Fantasy mit hartem Realismus und einer modernen Attitude vermischt, wodurch sich auch Leser (wie ich) angesprochen fühlen, die mit dem Genre sonst nicht viel am Hut haben.

Unter diesem Aspekt überrascht es auch nicht, dass „Planetenwanderer“ zumindest in meinen Augen viele Ähnlichkeiten zu „Das Lied von Eis und Feuer“ aufweist. Es sind der dialogische Witz, die vielschichtigen Charaktere und die gesellschafskritische Spitzen, die Martins Handschrift als Erzähler so unverkennbar machen. Dabei scheint es fast egal, ob er seine Stories in archaischen Mittelalterwelten oder in fernen Zukunftsgalaxien ansiedelt.

Im Mittelpunkt steht der ziemlich ungewöhnliche Weltraumheld Haviland Tuf, der mit seinen zweieinhalb Metern Körpergröße aussieht wie ein überdimensionierter Buddha inklusive Plautze und Pläte, kalkweiß und haarlos von Kopf bis Fuß. Tuf ist Veganer, Hobbygourmetkoch und Katzenliebhaber, der die Meinung vertritt: „Kein Planet kann ohne Katzen als wirklich kultiviert bezeichnet werden.“

Durch Zufall fällt Tuf, der sein Geld bis dahin als Händler verdient hat, das letzte Saatschiff der Erdimperialen in die Hände. Das imposante Raumschiff führt eine Zellbibliothek an Bord, die das Klonen und die Genmanipulation ermöglicht. Sie ist dadurch biologische Kriegswaffe und Arche zugleich. Wem das Schiff gehört, der hat die Macht Imperien zu stürzen oder zu retten. Kurz gesagt: Er kann Gott spielen. Und jetzt gehört das Schiff dem sanften Riesen Tuf, der von Planet zu Planet reist, um Völkern in Not seine Dienste käuflich anzubieten. Er löst für den an Überbevölkerung leidenden Planeten S‘uthlam das Problem der Nahrungsknappheit oder hetzt dem falschen Propheten Moses die biblischen Plagen auf den Hals. Gedankt werden ihm seine guten Taten jedoch wenig. Denn Tuf handelt häufig nicht zum Vorteil des Einzelnen, sondern für das Wohl der Allgemeinheit, was seine Kunden jedoch immer erst zu spät bemerken. Umtausch ausgeschlossen sozusagen.

„Planetenwanderer“ ist ein Frühwerk von George R.R. Martin, das der heute gehypte Bestsellerautor bereits in den Achtzigern verfasst hat. Wenn ich das nicht gewusst hätte, hätte ich es auch nicht gemerkt - so aktuell und ausgereift liest es sich. Als Leser bekommt man hier quasi sieben grandiose Mini-Romane für den Preis von einem. Dafür, dass die Kapitel einmal Kurzgeschichten einer Fortsetzungsreihe waren, lesen sie sich erstaunlich konsistent. Auf seinem Blog schreibt Martin übrigens, dass er schon Ideen für weitere Weltraumabenteuer rundum Haviland Tuf hat - und auch eine TV-Adaption würde er liebend gern realisiert werden. Das Hauptproblem, so der Autor, sei die Hauptfigur: Fernsehsender mögen ihre Weltraumkapitäne eher sexy wie Kirk und nicht fett. Also ICH würde diesen Helden sehr gerne auf der Mattscheibe sehen!
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.03.2014 00:10:51 GMT+01:00
Jan Hegenberg meint:
Schöne Rezension, aber Haviland ist imo kein Veganer, er verspeist im S'uthlamesischen Orbit mehrere Portionen Irgendwaskäse in Sahnesauce ;)

Veröffentlicht am 22.04.2015 20:50:07 GMT+02:00
ДИМ meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 19.01.2016 16:03:55 GMT+01:00
Flash Gordon meint:
Es mag sein, dass manche Leute meinen, weil der Herr Martin auch ein R. in seinem Namen hat und eine tolle Fantasybuchreihe geschrieben hat, diesen in einem Atemzug mit Tolkien zu nennen.
Angebracht ist es leider nicht. Denn Was Tolkien vollbracht hat, davon ist nach wie vor so gut wie jeder Autor bei weitem entfernt.
Immherin hat es Martin nicht einmal geschafft den Epos zu vollenden, der ihm am meisten Ruhm gebracht hat.
Solang dies nicht erfolgt ist, lässt sich dieser Epos auch nur eingeschränkt beurteilen.
Das Verramschen der Story via Serie trägt nicht dazu bei den Eidnruck zu verbessern.

Statt also meinetwegen auch erstklassige Science Fiction Romane zu schreiben wären evtl. ein par Seiten in Winds of Winter angebrachter
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