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Kundenrezension

am 21. September 2012
Der Ausnahmegitarrist AXEL RUDI PELL und seine gleichnamige Band sind aus dem deutschen Rockhimmel nicht mehr wegzudenken. Seit bald 30 Jahren prägt er das Genre mit seinem unverkennbaren Stil, liefert in regelmäßigen Abständen überdurchschnittliche Alben, Kompilationen und Live-Mittschnitte. Mit seinen talentierten Mitmusikern Ferdy Doenberg (ROUGH SILK), Volker Krawczak, mit dem er Mitte der 80er schon bei STEELER musizierte und den amerikanischen Ausnahmetalenten Mike Terrana (Ex-RAGE, MASTERPLAN, SAVAGE CIRCUS) und Johnny Gioeli (HARDLINE, CRUSH 40) kann ihn sowieso nichts aufhalten.

Nachdem man im letzten Jahr erfolgreich die neueste Balladen-Zusammenstellung „The Ballads IV“ veröffentlichte, liefert man keine zwei Jahre nach dem letzten Studio-Album „The Crest“ einen passenden Nachfolger. „Circle Of The Oath“ fügt sich rein optisch nahtlos in die Diskografie von ARP ein und zeigt wie gewohnt ein stimmiges Artwork ganz im Stile der vorhergehenden. Auch musikalisch fühlt man sich bei „Circle Of The Oath“ sofort heimisch, denn nach dem Intro „The Guillotine Suite“, welches etwas an einen Kriegsmarsch im amerikanischen Bürgerkrieg erinnern mag, legt man mit „Ghost In The Black“ in alter AXEL RUDI PELL Tradition mit einem schnelleren Heavy Rocker á la „Riding An Arrow“ oder „Tear Down The Walls“ los. Das Riffing ist unverkennbar, die Keyboards atmosphärisch, die Rhythmik treibend und Johnny in Bestform. Ein Song, so wie man ihn von ARP erwartet und liebt. „Run With The Wind“ ist eine Spur melodischer und gediegener ausgefallen. Der hymnische Chorus lässt sich nach wenigen Durchläufen mitsingen und auch hier sind alle bekannten Trademarks vorhanden.

Wer ein ARP Album kauft, weiß immer, was ihn erwartet, denn Axel und seine Mannen sind sich in den letzten 20 Jahren immer sehr treu geblieben und experimentieren nur wenig. Große Überraschungen sucht man auch hier somit vergebens. Anstatt großartig das Rad neu zu erfinden spielt die Truppe auch hier einfach alle Trümpfe aus und schaffte ein starkes Heavy Metal Album mit viel Rock, treibenden Rhythmen, starken Riffs, virtuosen, aber nicht übertriebenen Soli und viel Gefühl. Nach der wieder recht typischen, aber doch mit ein paar Experimenten versehenen Nummer „Before I Die“, bietet Axel mit dem akustischen Intro zum Titeltrack etwas Abwechslung. Nach guten zwei Minuten steigt Johnny mit ein und es verdichtet sich eine leichte Country Atmosphäre, bis dann heavy Riffs einsetzen und man den Song immer weiter steigert. Die Keyboards bringen etwas Bombast mitein und man versucht zwischen zwei verschiedenen Stimmungen hin und her zu schwenken. Eine willkommene Abwechslung. „Fortunes Of War“ ist als traditioneller Live-Kracher konzipiert, der leicht mit dem Opener mithalten kann, während „Bridges To Nowhere“ als zweite überlange Nummer wieder epischer ausgefallen ist und viele balladekse Elemente zum Tragen bringt. Apropos Ballade; „Lived Our Lives“ sollte live mühelos für Gänsehaut unter den Fans sorgen. Getragene Riffs, stimmige Keyboards und die grandiose Gesangsarbeit von Johnny sollten keine Mühe haben die Fans in den Bann zu ziehen.

Mit „Hold On To Your Dreams“ geht man nochmals zurück in die bekannten MidTempo-Gefilde, während AXEL RUDI PELL mit dem letzten Song des Albums “World Of Confusion“ versucht an das Überepos „The Masquerade Ball“ aus dem Jahr 2000 anzuschließen. Wie der Untertitel „The Masquerade Ball Pt.II“ verrät, möchte man sowohl textlich, als auch musikalisch an den Klassiker anschließen und schafft dies auch. Das Thema des Songs wird hier erneut aufgegriffen und in überarbeiteter Form präsentiert. Die Tracks können mühelos nacheinander gehört werden, doch „Part II“ schafft es wie so oft nicht, mit dem Original mitzuhalten. Gelungen ist der Versuch aber allemal.

Wer AXEL RUDI PELL mag und kennt, wird auch von diesem Werk nicht enttäuscht sein. Man muss aber festhalten, dass man auch hier nicht viel wagt und konsequent an seinem Stil festhält. Experimente, Überraschungen oder große Neuereungen braucht man auf „Circle To The Oath“ nicht erwarten, ein überdurchschnittliches Heavy Metal Album mit allen ARP Trademarks ist es aber auf jeden Fall.
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