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Kundenrezension

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geduld zahlt sich (mal wieder) aus!, 13. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon's Dogma - Dark Arisen - [Xbox 360] (Videospiel)
Als ich 2012 das erste Mal etwas von DRAGON'S DOGMA gelesen und gesehen hatte war mir klar "Das brauchst Du." Ein Spiel von Capcom, bei dem ich gegen riesige Fabelwesen kämpfe, das dazu noch aussieht wie MONSTER HUNTER mit besserer Grafik? Als großer Fan der Monsterhatz haben meine Augen natürlich geleuchtet. Gesehen, gedacht, vorbestellt. Und das obwohl ich noch einen Berg an ungezocktem daheim hatte. Als es dann aber bei mir eintraf musste erstmal alles andere warten und ich habe mich in die Welt von Gransys begeben. Die erste halbe Stunde dachte ich auch noch, das wird was. Aber irgendwann kam ich nicht weiter, die angenommenen Quests zeigten nicht, wo ich hinsoll und wenn ich dann auf eigene Faust loszog habe ich selbst von den billigsten Banditen übel kassiert. Nach mehreren Bildschirmtoden war der Spaß jedenfalls verflogen, ich fühlte mich überfordert, ich war gestresst, ab in die Ecke damit.
Das war 2012. 2013 habe ich es nochmal probiert, gleiches Ergebnis. Letzen Monat dachte ich mir "Du hast 60 tacken für geblecht, das zockst du jetzt", aber auch dieses Mal war ich kurz vorm Aufgeben (Ich muss dazu sagen, ich bin kein Casual Gamer, aber wenn Spiele mehr Arbeit als Spaß bereiten, ist es nichts für mich). Dennoch habe ich weitergespielt und langsam, ganz langsam hat sich mir das Spiel erschlossen. Ich habe gemerkt, dass man jeden Ausflug aus der Stadt wohl planen sollte, das man auf seine Umwelt achten muss um zu erfahren, wohin man bei einer Quest zu gehen hat, dass die Wahl der richtigen Vasallen (dazu später mehr) von allergrößter Wichtigkeit ist. Den ersten Kampf mit einem Oger werde ich nicht vergessen. 20min und dutzende ausgeknockte Vasallen später, selbst mehrmals knapp vorm abnippeln, fällt die Bestie endlich. Ein unheimlich befriedigendes Siegesgefühl.

Die wichtigesten Elemente, die DRAGON'S DOGMA ausmachen sind die, die es von anderen Genrekollegen unterscheidet. Zum einen wäre da das Vasallen-System. Man erschafft zu Beginn des Spiels einen eigenen Vasallen, der einen das ganze Spiel über begleitet. Dazu kann man sich bis zu zwei weitere Vasallen entweder aus dem Spiel oder von anderen Spielern ausleihen. Der eigene Vasall, der übrigens auch von anderen Spielern ausgeliehen werden kann (man merkt davon aber nichts, er ist immer da) levelt mit, die anderen beiden nicht, was dazu führt, dass diese ständig ersetzt werden müssen. Das verleitet allerdings auch dazu, verschiedene Kombinationen von Vasallen durchzuprobieren.
Die andere Sache, die DRAGON'S DOGMA anders macht als SKYRIM, DRAGON AGE und Co. ist das Beklettern der Monster. Die Hydra hat ihre Schwachstelle am Hals und man hat keinen Bogen um draufzuschießen? Dann klettert man eben einfach an ihr hoch und rammt ihr das Schwert in die Gurgel(n). Allerdings lassen sich die meisten Biester das nicht so einfach gefallen. Wer mit einem niedrigen Level so mutig ist, einem Oger auf den Rücken zu klettern, wird sehr schnell lernen, dass man dort besser nicht lange verweilt.
Was ebenfalls sehr interessant ist bei DRAGON'S DOGMA ist das Klassensystem. In anderen Rollenspielen legt man zu Beginn des Spiels fest, was man sein möchte. Das macht man hier auch, allerdings kann man die Klasse jederzeit wechseln. Diese Laufbahnen sind zudem recht schnell auf das maximale Level gebracht. Das bedeutet allerdings nur, dass dann alle Fähigkeiten erlernbar sind. Die Klassen haben noch eine weitere Aufgabe. Pro angestiegenem Level erhält man dauerhaft mehr auf einen Statuswert bei einer bestimmten Klasse als bei allen anderen. Möchte man zum Beispiel viele Lebenspunkte haben, sollte man als Krieger spielen, möchte man dagegen einen besonders hohen Angriffswert ist der Assassine die erste Wahl. Gut gemacht von Capcom, Hut ab.

Das Kampfsystem gefällt mir unheimlich gut! Eigentlich ist es recht simpel, es gibt eine Taste für einen leichten Angriff, eine für einen schweren, eine Sprungtaste und je nach Klasse drei bis sechs verwendbare Fähigkeiten. Die Fähigkeiten in Dragon's Dogma sind aber zum Teil dermaßen cool, dass es einfach Spaß macht sie einzusetzen, beispielsweise seine Dolche in den Boden zu rammen und die Gegner in einer gewaltigen Explosion verbrennen zu sehen. Dazu fühlt sich das Kämpfen einfach unglaublich gut an, man kann förmlich die Wucht der Schläge spüren, gang egal ob man nun ein Schwert, einen Zweihänder oder Dolch und Bogen spielt. Das Bogenschießen hat mir persönlich hier so viel Spaß gemacht wie in noch keinem anderen Spiel, es gibt nicht viel cooleres, als einen Greifen mit einem gezielten Feuerpfeil aus dem Himmel zu holen, herrlich.

Wo Licht ist, ist aber auch Schatten. Und im Falle von DRAGON'S DOGMA sogar recht viel. In aller Kürze, da das alles schon hundertfach an anderen Stellen kritisiert wurde: Keine Schnellreise (nur mit einmalig nutzbaren, teuren Kristallen möglich und auch dann nur begrenzt), Grafik von gestern, vor allem in den Städten (allerdings hat das Spiel enorm mächtige Lichteffekte und die fließenden Übergänge von Tag und Nacht sind perfekt gelungen), keine Lippensynchronität, nur ein Speicherslot (!). Gerade die Speichermechanik hat mich hier mehr als einmal aufgeregt. Man versaut beispielsweise eine Quest und das Spiel speichert sofort automatisch. Keine Chance, die Quest zu wiederholen. Allerdings habe ich irgendwann ein Gefühl der Endgültigkeit bekommen. Jede Entscheidung hat Konsequenzen und ist nicht mehr rückgängig zu machen, nach einer gewissen Zeit konnte ich das sogar richtig gut finden.

Die Story ist auch so 'ne Sache. 9/10 der Spielzeit fragt man sich nach der Botschaft des Spiels. Dafür ist das Ende echt gut gemacht. Dann ergibt alles Sinn und man merkt erst, was SKYRIM z.B dagegen für eine lächerlich banale Geschichte hatte.

Nach dem ersten Durchgang habe ich mir dann DARK ARISEN gegönnt, ich war zum ersten Mal seit Jahren wieder richtig in einem Spiel versunken. Im Gegensatz zum Hauptspiel ist man hier in dunklen, engen Gängen unterwegs und bekommt es zum Teil mit richtig mächtigen Feinden zu tun, die alles, was man im originalen DRAGON'S DOGMA bekämpfen kann wie ein Kinderspiel erscheinen lassen. Unter Level 60 würde ich niemandem raten sich hier reinzutrauen, weit wird man aber ohnehin nicht kommen. DARK ARISEN hat mit ebenfalls jede Menge Spaß bereitet.

Abschließend kann ich nach 107 Stunden und zwei Durchgängen am Stück sagen, dass ich Dragon's Dogma jedem empfehlen kann, der ein bisschen Geduld mitbringt und auf Rollenspiele steht. Meiner Meinung nach das beste Action-Rollenspiel der letzen Konsolengeneration, trotz all der negativen Aspekte. Diese waren mir irgendwann einfach egal oder ich habe sie als gewolltes Element der Entwickler interpretieren können. Sicher ist das hier aber nicht für jeden etwas.
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Ort: Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern

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