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Kundenrezension

am 11. Februar 2013
Der Autor beschreibt das Konzept des „Multiversum“ und versucht darzulegen, dass die Stringtheorie die allumfassende Theorie zur Beschreibung unserer Welt ist.

In Teil Eins, Kapitel Eins – der wohl als ein Ausblick auf das was noch kommt dienen soll (?) – wird der Leser sofort mit den Begriffen der Inflation, Multiversum, M-Theorie, etc. bombardiert, ohne in sinnvoller Art und Weise an die Themen herangeführt zu werden – das dürfte Einsteiger eher Abschrecken als Faszinieren...

Danach wird zwar versucht eine Gewisse „Story“ von den Beobachtungsdaten der kosmischen Hintergrundstrahlung zur Multiversum- und zur String-Theorie aufzubauen, das gelingt aber leider nur ansatzweise. Das in viele kleine Kapitel(chen) unterteilte Buch wirkt dabei leider immer wieder wie Flickschusterei. Es finden zu viele abrupte Themenwechsel statt, viele Dinge werden dem Leser ohne jegliche Erklärung einfach vor die Füße geworfen (wie z.B. die komplette Teichenphysik incl. Standardmodell), ohne dass diese irgendwie Erklärt werden.

Und leider kann auch dieser Autor sich die vielen überflüssigen Zitate nicht sparen, die leider eine Unsitte bei derartiger Literatur geworden sind. Hinzu kommen stellenweise auch noch Verweise auf Hollywood-Filme (!), und einige völlig abgehobene Fußnoten.

Was aber so richtig ärgerlich ist, ist die m.E. dreiste Behauptung dass die String-Theorie die EINZIGE Theorie zur Erklärung unserer Welt sei (S.262) - hier wird der Leser m.E. ganz bewusst für Dumm verkauft bzw. Irregeführt.
Es existiert z.B. mit der sog. Schleifen-Quantengravitation nämlich sehr wohl eine alternative Theorie (und vermutlich gibt es noch Weitere), welche – im Gegensatz zur Stringtheorie – sogar in absehbarer Zeit überprüfbare Vorhersagen macht. Diese wird jedoch nicht mal ansatzweise Erwähnt. Stattdessen wird die Stringtheorie als das 'einzig Wahre' dargestellt, und davon Abgeleitet dass deshalb unsere Welt auch 10/11 Dimensionen haben muss (weil nämlich sonst das mathematische Hirngespinst in sich Zusammenfällt).

Das einzig Positive in dem Buch sind m.E. die wenigen Seiten über die Inflation, welche gut gelungen sind (ab S.109), und das letzte Kapitel mit dem Ausblick auf zukünftige Zivilisationen, und deren Klassifizierung (aber das scheint wohl nicht vom Autor selbst zu sein, sondern ist wohl Übernommen).

Für Einsteiger ist das Buch m.E. nicht geeignet, und fortgeschrittene Leser sollten schon Verfechter der Stringtheorie sein, um diesem Buch etwas Abgewinnen zu können.
Die sollten sich aber eher die Bücher von Brian Greene anschauen, die wesentlich interessanter und spannender Geschrieben sind.
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