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Kundenrezension

am 27. Februar 2009
Schon "Das Leben der kleinen Toten" gehört zu den Büchern, die man einfach nicht hergeben möchte. Und jetzt kommt ein weiteres hnzu: "Rimbaud der Sohn". Ein Dichter schreibt über einen Dichter - Michon schreibt über Rimbaud. Michon schreibt über das Wesen der Poesie und über den, der es wie kaum ein anderer verinnerlicht, umgesetzt hat in Literatur. Dies aber war letztlich auch der Widerspruch, den sein Leben aushalten musste - und nicht ausgehalten hat.

Mit 37 Jahren starb starb Rimbaud. Vaterlos war er, die Mutter konnte ihn nicht halten. Das Leben in der Provinz ist ihm höchst zuwider. Bleibt die Flucht in die Poesie. Das Leben aber gerät ihm aus den Fugen. Er säuft, versucht seinen Freund Verlaine zu erschießen, er sucht das Abenteuer, verrät die Literatur und stirbt erbärmlich.

Es gehört in das Reich der Psychologie, dass Rimbaud unbewusst auf der Suche nach dem Vater war. Hier geht es um Literatur. Und Pierre Michon hat das so seltene Kunststück geschafft, in wunderbarer Prosa von Rimbaud dem Sohn zu erzählen. Auf unnachahmliche Weise erfahren wir Geschichte um Geschichte, sind fasziniert, begeistert und neugierig, am Werk Rimbauds den Michon zu prüfen. Eine Prüfung, die er glänzend besteht.
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