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Kundenrezension

am 1. Februar 2011
Der dritte Teil dieser Trilogie ist ziemlich anders als die beiden ersten Teile. Obwohl auch in denen schon Qual und Töten und Grauen vorkam, hatte das Ganze noch eher Hollywoodcharakter. Das ist hier nicht mehr so. Es geht um Krieg und der wird so realistisch rübergebracht, wie man es sich nur vorstellen kann. Am Ende ist man nur noch ernüchtert. Zu viele Hauptfiguren müssen sterben, die Liebe geht zugrunde, die Seelen der Menschen werden zerstört, überhaupt wird alles zerstört. Man bekommt das Gefühl, als wäre der Gegensatz zwischen Gut und Böse aufgebrochen, weil jetzt auch die ehemals Guten um des großen Zieles willen über Leichen gehen, stumpf werden und sich am Ende so verhalten, als wären sie schon immer die Bösen gewesen. Ich will das nicht an Details beispielhaft aufzeigen, um meine Rezension nicht mit zu vielen Spoilern zu füllen. Ich will nur sagen, dass Suzanne Collins hier andere Wege gegangen ist und die Gesellschaftskritik, die sie in die ersten beiden Bände eingebaut hat, hier fast ins Unermässliche gesteigert hat. Es geht nicht mehr nur darum, dass die Machthaber scheinbar alles unter Kontrolle haben, die Menschen manipulieren und sie zu Voyeuren machen, die sich am Leid anderer erfreuen. Denn da waren immer noch Menschen, die im Geheimen anderen geholfen haben und sich so gegen den Staat aufgelehnt haben. Hier aber bleibt am Ende fast nur ein Rat bestehen, den Katniss in ihrem Kampf gegen das Capitol bekommt: "Traue niemandem". Das lernt sie und es ist gut, dass sie es gelernt hat. Aber wenn das die wichtigste Lehre auch für den Leser sein soll, dann ist das ziemlich schlimm.

Mir hat diese Geschichte insgesamt nicht so gut gefallen wie die beiden ersten Bände. Das lag auch daran, dass es nicht so viele überraschende Ideen und Wendungen gab. Im Zentrum steht von Anfang an der Krieg und es folgen Zerstörungen auf Zerstörungen. Das war mir persönlich etwas zu eintönig. Auf der anderen Seite: Wenn es so ist, dann muss es wohl auch so geschrieben werden. Eine Geschichte muss nicht unbedingt ein Happy End haben. Mit der Altersempfehlung wäre ich allerdings vorsichtig. Hier geht es wirklich sehr hart zu, nicht nur was die furchtbaren Geschehnisse im Krieg angeht, sondern auch was die seelischen Verletzungen betrifft.
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