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Kundenrezension

am 12. November 2012
Seit ein paar Monaten darf ich endlich auch mit diesem Standard-Objektiv fotografieren. Diesen Brennweitenbereich benutze ich am häufigsten, so dass jenes Nikkor am Bajonett seinen Stammplatz hat. Keine Frage, in Sachen Verzeichnung sind längere Festbrennweiten besser. Schärfer sind sie auch. Allerdings liegen die Unterschiede auf einem derart hohen Niveau, dass sich das 24-70 nicht zu verstecken braucht. Es gibt allerdings ab Blende 11 eine leichte Unschärfe (wiederum auf Pixelebene - 100% Ansicht), die wohl auf Beugung zurückzuführen ist. Zwischen Blende 4 und 8 ist dieses Objektiv meiner Meinung nach am schärfsten und beliefert auch den 36MP-Sensor mit ausreichendem Material. Und soweit man vielen Unkenrufen Glauben schenken kann, schaffen das ja eigentlich nur spezielle Festbrennweiten... An den Bildrändern wird es zwar leicht unschärfer (der Effekt nimmt mit abnehmender Brennweite zu); es hält sich aber in Grenzen. Schließlich ist es ein Zoomobjektiv und somit ein Kompromiss - Bildqualität/Flexibilität. Vergleichen kann ich das Objektiv nicht wirklich, da ich die Konkurrenz nicht ausprobiert habe. Ich habe hingegen mit der Kombination D300 - Nikkor 17-55 gearbeitet und bin der Ansicht, dass sich die Ergebnisse auch in der 100% Vergrößerung auf Augenhöhe begegnen.
Der Fokusantrieb ist sehr schnell, bis auf die Anschläge praktisch nicht zu hören und kann jederzeit manuell übersteuert werden (A/M). Die Nanokristallvergütung mag Geisterbilder und Reflektionen vermindern, zaubern kann sie allerdings nicht. Bei Punktlichtquellen gibt es leichte Reflektionen und Flares. Zoom und Fokus lassen sich weich drehen und die Gummierung sitzt fest. Das Gewicht ist meiner Meinung nach völlig ok; es ist eben ein grundsolides Objektiv und ist vor allem an größeren Kameras zu finden. An einer D5100 würde es vermutlich schon ein wenig mächtig wirken; aber an den aktuellen Vollformatern macht es eine gute Figur. In Sachen Haptik liegen ohnehin Welten zwischen Nikon und anderen F-Bajonett-Anbietern. Das Nikkor macht einen unverwüstlichen Eindruck, wozu auch die metallene Verriegelung der Gegenlichtblende beiträgt.
Aktuell gäbe es noch ein Tamron derselben Brennweite, welches mit einem Stabilisator beworben wird. Ich vermisse ihn nicht. Neulich habe ich ihn unfreiwillig "getestet" - ich hatte übersehen, dass er bei meinem 80-400 noch aktiviert war und habe mich gewundert, warum trotz Spiegelvorauslösung, Fernbedienung und Stativ kein scharfes Bild möglich war. Stabi aus und es klappt. Schlussfolgerung: (falls der Stabi nicht kaputt ist) Der Stabilisator verringert zwar Vibrationen, auslöschen kann er sie jedoch nicht. Und so muss ich für beste Ergebnisse eben etwas aufwendiger arbeiten. Denn selbst ein Stabi-stabilisiertes Bild ist nicht so frei von Verwacklungen, dass es wirklich scharf wird.
Fazit: wer ein Standard-Zoom sucht und eine gute Abbildungsleistung gepaart mit Top-Verarbeitung und Stabilität braucht, wird es schwer haben, etwas Besseres zu finden. Einziger Wermutstropfen ist der Preis. Aber wenn sich dieses Objektiv auf lange Zeit so benimmt, wie ich das von meinen anderen Nikkoren kenne, dann ist es den Mehrpreis wert. Während eines meiner Sigmas bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schon mal das Fokuszieren bleiben lässt, auf anderen Markenkollegen die Beschichtung Feierabend macht, haben die Nikkore bislang alle Lebens- und Wetterlagen gemeistert.
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