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Kundenrezension

19 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen GÃÃÃÃÃÃÃHHHHN . . . und am Ende trotzdem toll., 11. November 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: No Direction Home: Bob Dylan [2 DVDs] (DVD)
Da macht also mein Lieblingsregisseur eine Doku ueber meinen Lieblingssänger. A perfect match ... sollte man meinen.
Leider erwies sich NO DIRECTION HOME jedoch als recht zwiespältiges Vergnügen.
Gerade TEIL1 hat demjenigen, der sich ein bisschen mit Popgeschichte auskennt wenig zu bieten. Ein pausbäckiger Junge trampt nach New York, Ändert seinen Namen und schummelt sich in die Folk-Szene rein. Bald schreibt er eigene Songs, Blowing dies und Hard Rain das und alle sind geplättet.
Diese Geschichte wurde schon so oft erzaehlt, dass sie mittlerweile zur Allgemeinbildung gehoert. Und dass sich einem voellig unbeleckten Nachgeborenen in einem 5 Sekunden-Clip z.B. die Genialität eines Hank Williams erschliesst, bezweifle ich stark.
Man sieht eine Abfolge angestaubt wirkender Performer und da sticht der (ganz) junge Dylan letztendlich auch nicht besonders heraus. Am aufregendsten sind noch die Doku-Einsprengsel in denen travelling carnivals, oder ganz einfach 50er und 60er Strassenszenen zu sehen sind - real spooky.
TEIL 2 rockt dann schon eher. Hier nähert sich Dylan seinem (elektrischen) Erwachen. Und je enger sich die Reminiszenzen mit den als Leitmotiv verwendeten Konzertausschnitten der legendären 66er Tour verzahnen, desto packender wird das Ganze. (Offenbar können in die Jahre gekommene RockNRoller amüsanter erzählen, als pensionierte Folkies.)
Genau mit dem ersten, elektrischen Auftritt in Newport ist man - BOOOMMMMM - bei einem Sound angekommen, der die Luft heute noch genauso brennen lässt, wie vor 40 Jahren.
Und um das zu hören, braucht mein idealtypischer Nachgeborener absolut NICHTS von dem ganzen Quatsch vorher zu wissen. Die permanente Aktualität dieses unglaublichen Sounds ist so selbstevident, wie bei jedem grossen Kunstwerk.
(... die des ebenso unglaublichen Stylings übrigens auch.)
Wohlgemerkt: Sämtliche Ausschnitte der elektrischen Performances (ob Teil 1 oder 2) sind ABSOLUT FANTASTISCH. Aber für die ist eben - Ehre wem Ehre gebührt - nicht Scorsese, sondern D.A. Pennebaker verantwortlich. Der hat das damals gefilmt und ich frage mich, ob er den 66er-Tour-Film nicht doch lieber hätte selbst machen sollen.
Highlights sind aber auch die grosszügig über drei Stunden verteilten Intervieweinsprengsel mit dem Mr. Dylan von heute. Der gibt so unverstellt und direkt Auskunft über sich, wie man es schon nicht mehr zu hoffen wagte, und erweist sich als ebenso scharfsichtiger, wie humorvoller Kommentator seines eigenen Werdegangs. Aber auch an diesen Interviews war Scorsese nicht persönlich beteiligt. Bleibt die Frage:
Hey Marty, what did you do anyway ?
Es gibt natürlich immer wieder berührende Momente. Aber abgesehen von den oben beschriebenen, verlangt es schon einiges an Geduld und Sitzfleisch, um diese mitzubekommen. Am Ende, als ich die Bonus-Performances angsteuert habe, sind mir übrigens doch noch die Tränen gekommen.
Maria Muldaur singt dort den ziemlich obskuren Dylan Song Lord, Protect My Child. Und wenn das nicht jede/n, die/der sich glücklich genug schätzen darf ein Kind zu haben, umhaut, dann weiss ich auch nicht.
PS: Auch das Entstehungsdatums dieses Songs (1983) liegt bezeichnenderweise weit ausserhalb des von Scorcese vorgegebenen Zeitrahmens.
PPS: Selbst der Titel ist bizarr missraten. Obwohl Marty uns das mit einigem Geschick weiszumachen versucht, war Mr. Dylan in diesen Jahren auf der Suche nach Vielem. Aber sicher nicht nach dem Weg back home.
... ich glaub ich sollte mir mal wieder GOOD FELLAS rausziehen, um nicht vom Glauben abzufallen, hmm ?
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.04.2008, 15:25:13 GMT+2
tobias23 meint:
Scorsese hat das Interview geführt. Der erste Teil ist tatsächlich etwas langatmiger, für die "Spätgeborenen" aber unverzichtbar (und keinesfalls Allgemeinbildung).

Veröffentlicht am 26.05.2011, 13:02:38 GMT+2
Ascola meint:
Ganz gut geschriebene Rezension, für Amazon-Verhältnisse überdurchschnittlich. Damit meine ich den Stil und teilweise den Inhalt. Der Rezension würde ich letztlich aber auch nur die drei Sterne geben, die sie für den Film übrig hatte. Mir ist doch völlig egal, wie viel Scorsese davon selbst gefilmt oder interviewt hat. War es eben ein Gemeinschaftswerk, das tut dem blendenden Filmmaterial keinen Abbruch. Und wenn "fontanaw" gähnt bei den Folkjahren Dylans im Film und erst mit der Elektrifizierung aufwacht - na ja, die Rezensionen hier sind ja für persönliche Meinungen da, anders als in der Zeitung, wo eine gewisse Allgemeingültigkeit gegeben sein sollte. Aber dass die "Nachgeborenen" die Folk-Episode alle genauso langweilig finden sollen wie der Rezensent hier, das ist Verallgemeinerung der eigenen persönlichen Einstellung in die falsche Richtung. Woher soll man das wissen? für mich gilt es jedenfalls nicht, und 70 bin ich by far nicht, also doch wohl auch schon nachgeboren.
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