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Kundenrezension

10 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnittlich., 5. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Wake the Sleeper (Audio CD)
Uriah Heep hätten vor 30 Jahren, nach dem Rauswurf von David Byron aufhören sollen. Die Ära mit John Lawton ging teilweise noch in Ordnung, aber spätestens mit dem Weggang von U.H. Mastermind Ken Hensley hätte endgültig Schluss sein müssen!
Auf der Bühne sehen wir eine Coverband, die alte Ken Hensley Songs performt und damit Geld verdient. Viel mehr ist nicht mehr übrig.
Da mich die Vorgängeralben schon nicht gerade vom Hocker gerissen haben, habe ich mir "Wake the Sleeper" nicht gekauft, sondern bei einem Freund angehört. Gut so! Es wäre ansonsten nur ein weiterer Staubfänger in meinem Regal gewesen.
Hier der Versuch einer objektiven Bewertung, denn darum geht es: Alles in allem klingt es ziemlich rockig, aber leicht antiquiert. Die Songs sind im Einzelnen bestenfalls Durchschnitt. Es ist nicht einer dabei, bei dem ich sage: Unbedingt noch mal hören! Nichts dergleichen. Das soll nicht heißen, dass die Songs schlecht sind, aber es fehlt mir das Grandiose, der "Wow-Faktor". Vielleicht habe ich mich auf nur geändert; vielleicht hat sich mein Musikgeschmack geändert; bei Uriah Heep hat sich jedenfalls, seitdem Bernie Shaw das Mikro und Phil Lanzon die Hammond übernommen haben, nicht viel getan. Prädikat: Langweilig, belanglos.
Die Frage, die sich stellt, ist doch: Wenn es sich um eine Nachwuchsband handeln würde und nicht der Markenname Uriah Heep auf dem Cover stehen würde - wer würde sich für die Musik interessieren? Wer würde das Albm kaufen? Vermutlich niemand, oder nur sehr wenige. Und so sollte ein Album bewertet werden: Don't judge a book by its cover. Dasselbe gilt auch für ein Album, eine CD. Wo Uriah Heep draufsteht, ist nicht unbedingt Uriah Heep drin.
Natürlich kann man nicht erwarten, dass eine Band dieselbe Musik macht, wie vor 30 Jahren. Hier hat aber eine Entwicklung stattgefunden, die nicht meine ist. Eine Entwicklung, der ich nicht folgen kann, weil sie mir nicht gefällt, und der ich deshalb auch nicht folgen will.
Das Kapitel Uriah Heep ist für mich seit vielen Jahren vorbei. Es tut mir leid, das über eine Band zu schreiben, der ich, neben Deep Purple (die ein ähnliches Problm haben seit dem Weggang von Ritchie Blackmore und John Lord), meine gesamte Jugend gewidmet habe. Doch wenn ich mich in Erinnerungen schwelgen möchte, dann grabe ich lieber die alten Alben wieder aus. Die neue Coverband Uriah Heep ist für mich nur noch Fassade und sagt mir nicht viel.
Da es sich jedoch - ungeachtet dessen, welcher Name auf dem Cover steht - um brauchbare, durchschnittliche Rockmusik handelt, die nicht schlecht ist, aber auch nicht wirklich herausragend, gibt es von mir durchschnittliche 3 Sternchen.
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11-14 von 14 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.07.2008 09:00:16 GMT+02:00
Hallo!
Ich hätte nie damit gerechnet, dass meine Rezension solche Wellen schlägt, und freue mich über jeden Beitrag. Auch von mir noch ein paar Worte dazu. Grundsätzlich geht es um zwei verschiedene Themen, die man eigentlich getrennt betrachten müsste:
a) Um die Bewertung eines Albums, nämlich "Wake the Sleeper".
b) Darum, ob die Band ihren Namen zu Recht trägt, oder nicht.
Zu a): Ich habe versucht, das Album mit "neutralen" Ohren zu hören, als wenn der Name Uriah Heep nicht draufstehen würde, da ich finde, dass sich jede Band, die ein Album auf den Markt bringt, an ihren aktuellen Leistungen messen lassen muss. Wenn ich mich in nostalgischen Emotionen schwelgen wollte, könnte ich mir schließlich die alten Alben anhören. Das Ergebnis dieses Versuchs (der natürlich niemals gelingen kann) steht in meiner Rezension: Ich finde das Album nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut, so dass es mich vom Hocker reißen würde. Obwohl ich zugeben muss, dass es nach dem 3., 4. Mal hören etwas besser geworden ist. Für mich - rein persönlich.
Zu b): Aus diesem Versuch, eine halbwegs objektive Bewertung hinzubekommen, fragte ich mich: "Ist das überhaupt noch Uriah Heep?" Natürlich hat Mick Box alles Recht der Welt, die Band so benennen. Marketingtechnisch gesehen wäre er auch dumm, wenn er es nicht täte. Und ich habe natürlich nichts dagegen, wenn Menschen Musik machen, Spaß daran haben und Alben auf den Markt bringen. Musik ist etwas, das Menschen verbindet, dabei müssen aber kritische Anmerkungen erlaubt sein.
Das hat nun wenig mit dem vorliegenden Album zu tun, das von einer Band namens Uriah Heep eingespielt wurde (wie gesagt, Mick Box kann seine Band nennen, wie er will), sondern mehr mit dem Bühnenauftritt. Dort wird nämlich nach wie vor 80 Prozent Material von Ken Hensley gespielt! Und wenn in irgendeiner Chart-Show im Fernsehen Bernie Shaw synchron die Lippen zu "Lady in Black" bewegt, und das Ganze dann als "Original" verkauft wird, dann kann man sich schon mal leicht vera... fühlen.
Über John Lawton (mit "h") brauchen wir eigentlich nicht zu diskutieren. Ich fand ihn damals schon grausam und ich erinnere mich, dass ich mit dem Wechsel überhaupt nicht einverstanden war. Aber mich hat ja niemand gefragt. Für mich begann da bereits der Abstieg der Band, aber als treuer Fan, der ich zu der Zeit war, habe ich "durchgehalten". Heute ist dieses Kapitel unter "Nach-Byron-Zeit, 70er Jahre" in meinem Gedächtnispeicher abgelegt, zumal ein paar vernünftige Songs (z.B. "Firefly", Ken Hensley) dabei herausgekommen sind.
Vielleicht ist hiermit erklärt, was ich meine.
Vielleicht habe ich meine Erwartungen an das neue Album zu hoch geschraubt; vielleicht renne ich einem Ideal nach, das es in dieser Form nicht mehr gibt und nie mehr geben wird, und ich auch gar nicht weiß, ob es sinnvoll wäre, wenn es es noch geben würde.
Ich wünsche Euch allen viel Spaß mit Uriah Heep und dem neuen Album, aber erlaubt mir, dass ich meine persönlichen Gedanken und Gefühle darüber zum Ausdruck bringen darf.
Liebe Grüße, Dirk Westerheide

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.07.2008 12:11:40 GMT+02:00
Cyprinus meint:
Hallo Dirk, D A S kann man so stehen lassen. Und ehrlich gesagt, finde ich das Album auch mittelmäßig verglichen mit den beiden Vorgängern, da ich keinen Song entdecken kann, der hervorsticht, an den ich mich dauernd erinnere. Also die sehr guten Bewertungen kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Ist eben subjektiv...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.07.2008 14:04:08 GMT+02:00
Child in time meint:
In meinen Augen geht es lediglich um Punkt `a`. Punkt `b` steht überhaupt nicht zur Disposition. Zur Disposition steht das Album "Wake the sleeper" und nichts anderes. Wem es nicht gefällt...o.k., von mir aus.
Ach, John Lawton (ja, tatsächlich mit `h` in John) finde ich gar nicht so schlecht. Er hatte nur das Pech, mittelmäßige bis schlechte Songs von Ken Hensley (Fallen Angel) singen zu müssen.
MfG M.K.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.07.2008 11:09:45 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.07.2008 19:43:54 GMT+02:00
Vielen Dank an alle, vor allem an Cyprinus. Im Großen und Ganzen sind wir uns einig. Konstruktive Kritik ist niemals verkehrt und es ist schön, dass an dieser Stelle jeder seine Meinung frei äußern kann. Es ist so, wie es ist: Dem einen gefällt das Album, dem anderen gefällt es weniger und ein Dritter schreibt, dass es "biedere Bierbauch-Altherren-Mucke" sei. Der Punkt ist: Alle haben Recht. Musik ist nicht nur auf das Hören beschränkt, sondern bedeutet auch, dass man sich darüber austauscht. Solange man das alles mit einem Lächeln im Gesicht tut, hilft es jedem von uns möglicherweise ein Stückchen weiter. Das ist der Sinn. Alles Liebe, Dirk Westerheide
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