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Kundenrezension

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das bisher beste DARK TRANQUILLITY Album, 27. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fiction-Limited (Audio CD)
Mit pumpendem Bass und treibenden Drums wird "Fiction", das mittlerweile 8te Studio Album (Die Compilation "Exposures" nicht mitgerechnet) der Schweden DARK TRANQUILLITY, mit dem Song "Nothing to no one" eröffnet und es braucht nicht lange bis einem klar wird, dass die Schweden keinen Schritt zurück gegangen sind. Bereits nach kurzer Zeit wird dem Hörer auch schon der erste Blastbeat um die Ohren gehauen, im Refrain präsentiert man dunkle Atmosphären, Mikael Stanne bellt aggressiv wie eh und je "The ultimate rebellion - The sacrifice is endless!" und lediglich im Mittelteil klingt die Keyboard Melodie irgendwie etwas deplatziert. Der Sound? Passt auch, alle Instrumente können differenziert wahrgenommen werden, die Drums drücken, der Bass scheppert und die Gitarren braten - so soll es sein und somit geht es auch schon mit "The lesser Faith" weiter! Eher langsamer als der Opener tötet dieses Stück seine Opfer langsam im Schlaf. Im Arrangement zeigt man sich zumindest sehr vielseitig und abwechslungsreich. Vor allem die Keyboards können hier wieder Pluspunkte sammeln, wobei sich die Gitarren eher zurückhaltend zeigen und eher eine fundamentale Basis bieten. Mit "Terminus (Where Death Is Most Alive)" folgt auch schon eines der ersten Highlights der Scheibe, ohne die anderen Songs damit abzuwerten. Die Atmosphäre wurde hier sehr bedrückend gehalten. Neben den schön Old School Melodic Death Metal Gitarren kann vor allem auch das (leider sehr kurze) Solo überzeugen. "Blind at Heart" erinnert mich etwas an "The new Build" vom "Character"-Album. Hier wird deutlich, dass DARK TRANQUILLITY trotz dem typischen gewohnten "Strophe - Refrain - Strophe - Refrain - Mittelteil" - Strophe - Refrain" Aufbau eigentlich dennoch interessante und abwechslungsreiche Songs erschaffen und dabei sogar die Spannungsbögen sehr hoch anlegen. Den Tick haben sie definitiv raus. Das nächste Stück heißt "Icipher". Hier begeben sich die Schweden wieder mehr auf dem "Haven" Pfad, zeigen sich von ihrer sehr melodischen Seite und präsentieren - vor allem im Mittelteil - eine nahezu verträumte Atmosphäre. Frontmann Mikael zeigt seine philosophische Seite: "Well the thing that scares me most, Is the fear I see in others, The other thing that really frightens me to the core, Is when I see that fear in you" und behandelt damit zwischenmenschliche Themen. Mit "Inside the Particle Storm" ist auch schon der einzige Song von Niklas Sundin an der Reihe. Da hat einer wohl seine ganze negative Energie reingepackt, was? Zumindest ist der Song sehr atmosphärisch und düster ausgefallen, mit einer äußerst bedrückenden Stimmung. Im Vergleich zu den übrigen Stücken zeigt man sich schon nahezu minimalistisch,... aber gut! Sehr gut sogar, denn dadurch wird die Gesamtdynamik des ganzen Albums noch mehr ausgelotet und dem Ganzen noch mehr Facetten hinzugefügt. Vor allem der Mittelteil regt zum nachdenken an - ruhige Gitarren, dazu ein verträumtes Gitarrenlead, einige Basiskeyboardteppiche, die jäh unterbrochen werden um das Finale einzuläuten. "Empty me" ist ein weiteres Highlight auf "Fiction"; mein persönlicher Lieblingssong, was aber nichts mit der Tatsache zu tun hat, dass er auch der aggressivste Song ist. In gewohnter Manier präsentiert sich das Sextett hier sehr abwechslungsreich. Ich weiß nicht, was den Song so genial macht, aber hier hat man definitiv jede Note perfekt platziert und jede Stimmung perfekt ausgelotet! Nach langem Warten ist es mit "Misery's Crown" endlich wieder soweit und Mikael Stanne packt mal wieder seine klaren Vocals aus. Offensichtlich wurde er sehr enttäuscht, wie man den Texten entnehmen kann: "As always in these matters, You broke the deal of deals - And wasted what was given, To revel in your mess - I gave up all for nothing, I tried my best and failed - There's a thousand million reasons, Never to share again". Doch auch auf instrumentaler Basis stimmt alles, auch wenn man keine großen Eskapaden, wie in den übrigen Songs verzeichnen kann und sich eher zurückhält. Der Song hat aber definitiv Hitcharakter. Als einige Wochen vor dem Release bereits der Song "Focus Shift" zu begutachten war, habe ich mir schon damals gedacht, dass DARK TRANQUILLITY mit dem neuen Album wieder nicht enttäuschen werden, da bereits dieser eine Song, keinen Grund zur Enttäuschung gab und ich mir nicht ausmalen konnte, dass die übrigen Songs von schlechterer Qualität sein könnten. Nachdem ich mir mittlerweile "Fiction" zirka 30 - 40 mal angehört habe - achja, bevor "The Mundane and the Magic" vergesse: Auch der Song ist sehr genial ausgefallen mit viel Atmosphäre und einem herausragenden Duett zwischen Mikael Stanne und einer mir leider unbekannten weiblichen Gastsängerin! - ist mir klar, dass die Schweden hiermit ihr wohl bestes Album abgeliefert haben, das absolut keine Schwachstellen vorweisen kann, ok, mal abgesehen von der Keyboardpassage in "Nothing to no one", aber da will ich mal ein Auge zudrücken. "Fiction" besitzt alles, was ein perfektes Album haben muss:

- ausschließlich geniale Songs, die man auch einzeln herausgepickt ohne Zweifel auf eine Best of packen könnte.

- Mehrere Highlights, welche einen veranlassen würden, die 12 Punkte Marke zu erweitern.

- Abwechslungsreiche Songs, welche die Facetten so weit wie möglich abdecken

- Perfekt abgestimmte Arrangements, welche auch bei eher normalem Songaufbau dennoch die Spannung aufrechterhalten und viel Kurzweile versprechen

- Massig Hooklines und Ohrwurmmelodien, die man auch nach Stunden, Tagen oder Wochen nicht mehr aus dem Kopf bekommt

- und einen Mikael Stanne, der mal wieder alles aus sich herausgeholt hat!

Zögert nicht lange bei der Scheibe, und wenn doch hört kurz rein und stellt selbst fest, das ich nicht maßlos übertrieben habe! Nur so kann Schwedischer Melodic Death Metal im Jahre 2007 klingen!
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