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Kundenrezension

am 1. Juli 2006
Viel wurde bereits geschrieben - es wäre Zeitverschwendung, alles noch einmal wiederzukäuen.

Irgendwie war fast abzusehen, das AP diesen Weg gehen würde: Der Titelsong seines letzten Albums "The Time Machine" wies bereits in diese Richtung.

Für mich ist die Platte aus folgenden Gründen interessant:

AP erweckt nur beim ersten Durchhören den Eindruck, er versuche sich dem jungen Publikum anzudienen und schiele dabei auf die Charts. Beim genauerem Hinhören fällt einem jedoch wieder die Genialität des Soundtüftlers auf, der bereits bei The Beatles "Abbey Road" assistiert hat, sowie Glanzlichter wie Pink Floyd's "The dark side of the moon" zu seiner Referenz zählen darf.

Er macht moderne Musik - aber er macht es besser als die mordernen DJs: Wo ein moderner DJ mit einer durchlaufenden Bassline und einer ebenso einfallslos durchlaufenden Bum-cha-Drum zufrieden ist (die er irgendwo bei 2:30 min min mal für zwanzig Sekunden ausknipst), da gibt sich AP noch lange nicht zufrieden: Er holt aus der Maschine wesentlich mehr heraus, denn er wechselt schleichend den Rhythmus, variiert die Bassline, stellt einen Chor in den Raum und baut ein komplettes Lied auf Regentropfen auf.

Dass das Album so modern geworden ist, hat sicher auch einen anderen Grund: Sohnemann Jeremy ist häufiger auch mit von der Partie. Klar, dass dort nicht gerade Songs vom Schlage eines "Eye in the sky" zum Besten gegeben werden. Sicher ist jedenfalls, dass AP seinem Sohn hier auch eine Plattform bieten wollte.

Interessant finde ich die Platte auch, weil AP nicht zum ersten Mal experimentiert. Ich erinnere hier an "Stereotomy", dem sehr gelungenen Album, das auch auf den ersten Blick ein Tribut an die - in den 80ern - moderne Musikgestaltung war. Schlagzeug und Bass waren wesentlich dominanter als auf vorangegangenen (und nachfolgenden) Alben. Auf "Gaudi" schien AP dann wieder ein wenig zurückzurudern (Bekam Angst vor seiner eigenen Courage?).

Gut finde ich, dass AP immer wieder mal etwas neues versucht, denn häufig klingen seine Alben doch sehr ähnlich - aber genau diesen Stil lieben wir ja an ihm.

Das vorliegende Album ist sicher nichts für Fans von "Eye in the sky" oder "Don't answer me". Aber wer den Song "The Time Machine" auf seinem letzten Album gut fand, könnte auch für diese CD etwas übrig haben.
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