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Kundenrezension

am 17. Dezember 2013
eine Filmkritik, ohne Filmspoiler.

Dieser "Smaug" hätte vermutlich sogar J.R.R. Tolkien gefallen.

Peter Jackson hat 2001 mit der Umsetzung eines bis zu diesem Zeitpunkt als unverfilmbar geltenden "Herr der Ringe" die Erwartungen vieler Mittelerde-Fans mehr als befriedigt. Mit aktualisierter Technik -welche die Effekte in 3D-HFR Bildqualität genial darstellt- , wunderschönen Landschaften, tollen Kostümen, detailverliebten Masken, gewaltig wirkenden (Höhlen)- Bauten und überzeugend wirkenden Kreaturen, führt er nun das (Prequel)Abenteuer des Bilbo Beutlin und "seiner Truppe" in - Der Hobbit, Smaugs Einöde – fort.

"Smaugs Einöde" ist vor allem eins: Dynamischer & deutlich erwachsener. War man in Teil 1 des Hobbits noch stellenweise etwas enttäuscht über diverse langwierig wirkende Szenen oder teils sehr kindlich wirkenden Einlagen, so schlägt Peter Jackson nun klar einen anderen Weg ein. Ich versuche mal zu beschreiben was ich meine: Mittelerde ist (vermutlich) allen aus der Herr der Ringe Trilogie bekannt. Der "kleine Hobbit" führte neben dieser epochalen Erzählung aus meiner Sicht nur ein Schattendasein. "Kann man von einem Kinderbuch mehr erwarten ?!" - Einige die nach dem Lesen von HDR (oder LOTR, ganz wie Sie möchten) nicht genug hatten, haben wohl den Hobbit gelesen und erfuhren nur teilweise eine Rückkehr nach Mittelerde, auch wenn man sich mehr erhoffte.

Nun nähert sich Regisseur Peter Jackson diesem Problem. Indem er in der Einleitung und im weiteren Verlauf immer wieder Tolkien-Material aus anderen Werken von J.R.R. Tolkien verwendet, z.B. aus dem Buch "Das Silmarillion" und diese passend und atmosphärisch, düster in die Handlung des Films einbringt. Auch dem Elben Legolas wird zu einem heroischen Gastauftritt verholfen, dieser wirkt zwar Kampf/Tricktechnisch an manchen Stellen etwas überzogen, die Erscheinung selber kommt aber aufgrund der Langlebigkeit der Elben auch völlig logisch innerhalb der Mittelerdegeschichte daher. Vermutlich entspricht dies ziemlich genau "Tolkiens" Bemühen, den "Hobbit" nachträglich mehr in die bekannte Herr der Ringe-Trilogie einzufügen. Auch dass Bilbo immer wieder die dunkle Macht des Rings zu spüren bekommt, macht Sinn, denn sind wir ehrlich: Wir möchten keine 1:1 kindertaugliche Hobbit-Version im Kino sehen, sondern mehr von Jacksons Interpretation des finsteren Nachfolgerdrillings.

Wussten Sie, dass Tolkien in späteren Auflagen des "Hobbit", Bilbos Ringfund umgeschrieben hat um den Ringfund so den Bedürfnissen des "Herrn der Ringe" anzugleichen ? Soll heißen: Eben dann, wenn Jacksons Verfilmung etwas falsch zu machen scheint (bzw. sich nicht genau an das "schmale" Buch hält), macht sie etwas richtig ...

Zugegeben, es wird mit der Aufteilung auf 3 Filme natürlich wieder sehr kommerziell/ Kasse gemacht, allerdings ist es auch verständlich, dass der sicherlich immense Kostenaufwand der Drehs nach Möglichkeit für mehrere Teile herhalten muss. - Wir erinnern uns Herr der Ringe Teil 2 und 3 wurden auch größtenteils zusammen abgedreht.

Natürlich gibt es unterschiedliche Meinungen zur Filmaufteilung und auch -durchaus verständliche- kritische Meinungen zur freieren Interpretation des Ausgangsmaterials. Wenn man dies allerdings versucht etwas hintergründiger zu betrachten, so kommt doch eine bisher recht anschauliche Fantasyreihe heraus die reichlich Mittelerdefeeling versprüht. Gerne können wir uns hierzu über die Kommentarfunktion austauschen :-)

Bezüglich Erscheinungsdatum für die Blu-ray tippe ich auf Mai 2014, damit wäre sie im Rythmus mit dem Erscheinungsdatum des ersten Hobbit-Streifens.

Fazit: Eine technisch perfekt inszenierte Rückkehr nach Mittelerde, die sich relativ frei an die Buchvorlagen hält aber sehr kurzweilig ist. Perfektes Popcornkino.

In diesem Sinne hoffe ich, dass Ihnen diese Rezension gefallen hat - denn, der Film ist einen Kinogang wert - und verbleibe mit einem Satz der mich immer wieder zum lächeln bringt:

"... ich kenn die hälfte von euch nur halb so gut wie ich es gerne möchte,
und ich mag weniger als die hälfte von euch auch nur halb so gerne wie ihr es verdient!" (Bilbo Beutlin, LOTR 1)
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