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Kundenrezension

am 5. März 2005
Die Textzeile aus dem neuen Song DEMONIZER trifft voll ins Schwarze, genau wie die gesamte Priest-Reunion mit Rob Halford. Und das erste Album mit der einzig wahren Kultstimme der Heavy Metal-Überväter seit dem überwältigen „Painkiller" vor fast 15 Jahren lässt sich mit eben diesem Meilenstein am aller ehesten vergleichen. Das Songmaterial und dessen Power-Umsetzung sind absolut klassisches Priest-Material vom Allerfeinsten. Das wird schon beim aussagekräftig betitelten Opener JUDAS RISING ersichtlich, der den ausgehungerten Judas Priest-Junky mit übereinander geschichteten Halford-Screams empfängt. Dass dessen einzigartige Stimmbänder immer noch hervorragend funktionieren - auch, wenn er leider nicht mehr ganz so oft an die Grenzen geht wie früher - beweist er auch mit teuflisch hohen Backing Vocals, wie zu guten alten (und neuen!) Zeiten. JUDAS RISING ist dabei ebenso ein rasant brachialer Double Bass-Brecher wie das düstere, bösartige DEMONIZER und HELLRIDER, bei dem die Herren Tipton und Downing eindrucksvoll zeigen, warum der liebe Gott nach der ersten auch noch die zweite Gitarre erschaffen hat. DEAL WITH THE DEVIL und WHEELS OF FIRE erinnern als straighte Rocker eher an „British Steel" und ältere Epochen der Bandgeschichte. Auch das ultracoole, betörend eindringliche REVOLUTION und die ruhigere Nummer WORTH FIGHTING FOR fallen über die insgesamt knapp 53 Minuten Spielzeit in der Qualität nicht ab. Mit der Powerballade ANGEL (auch prima: ganz andere Seiten an Halfords Stimme) und dem mysteriösen, atmosphärischen EULOGY sind auch komplett andere Stimmungen auf dem Album enthalten. Und zum Schluss bietet das über 13-minütige (!), monumental stampfende Epos LOCHNESS mit seiner stetig anwachsenden und sich in einem hymnischen Gänsehaut-Refrain entladenden Energie einen denkwürdigen Ausklang.
Insgesamt haben Judas Priest mit „Angel of Retribution" sicherlich das Rad nicht neu erfunden. Als Referenz kann man jedoch nur Judas Priest selbst hernehmen; und das ist das größte Lob, das man dem Reunion-Album machen kann. „Painkiller" wird nicht ganz erreicht (ist das möglich??), aber beinahe. Pflichtkauf für Metaller!
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