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Kundenrezension

am 2. August 2012
Mit " Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus" gelingt es Jan de Leeuw den Leser von Anfang bis Ende zu fesseln. Ja, in einer Art Prolog stellt er den Leser vor die Wahl das Buch wegzulegen. Er stellt die Hauptperson Jonas vor, indem er aus dessen Sicht die Situation am Ende des Buches beschreibt. Er gibt dem Leser einfache und klischeehafte Lösungen, worum es in dieser Szene gehen könnte. Doch wird schon gleich darauf klar, dass Jonas Situation komplizierter ist.
Spätestens wenn er zu Anfang der eigentlichen Geschichte seine Mutter tot in ihrem Bett auffindet und sich dagegen entscheidet die Polizei zurufen. Stattdessen versteckt er die Leiche im Kühlhaus und erzählt seiner kleinen Schwester sie sei verreist und sie solle es keinem erzählen, sonst würde die Tante zum aufpassen vorbei kommen. Denn der Vater ist seit er mit einem Fleischermesser auf eine Kundin seiner Metzgerei losging in der Irrenanstalt.
Also muss Jonas jetzt nicht nur den Job seiner Mutter als Dr. Linda, einer Liebesberaterin bei der Zeitung, übernehmen und sich Antworten zu den Problemen anderer ausdenken, sondern sich auch noch um seine achtjährige Schwester kümmern. Diese wünscht sich eine große Geburtstagsfeier und Goldfische und Hamster, was in Anbetracht der Tatsache, dass sie schon eine Katze, Schrödinger bzw. Kitty, haben, nicht so einfach ist.
Durch die Briefe an Dr. Linda lernt er Heleen kennen, die fragt wie sie Liebe finden kann. Sie gibt sich nicht mit seinen Antworten zufrieden und findet heraus was er mit seiner Mutter tat. Doch um herauszufinden ob die beiden die Geschichte verschleiern können müsst ihr das Buch schon selbst lesen.
Ich kann nur sagen, ich hätte nie gedacht, dass es so kommen würde.
Gefallen hat mir auch, dass sich der Ich-Erzähler Jonas ganz vom Anfang durch das ganze Buch immer wieder zu Wort meldet und seine eigene Geschichte für den Leser kommentiert.
Auch die verschiedenen Nebenhandlungen sind in sich geschlossen, logisch und nicht ganz alltäglich. So wird das Buch nie langweilig. Mir hat es eine gute Stunde Zugfahrt verkürzt, für mehr reichen die etwa 150 Seiten leider nicht.
Für meinen Geschmack gab es allerdings etwas viele Tote. Und nach der Leseprobe und dem Titel hätte ich auch nichts gegen etwas mehr Quantenphysik gehabt, aber dem Normalleser, als Physikstudentin zähle ich mich da mal nicht zu, wird das so sicher schon gereicht haben.
Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der mal was anderes lesen möchte, denn gewöhnlich ist dieses Buch ganz sicher nicht.
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