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Kundenrezension

am 27. September 2002
Es gibt Filme, die nicht direkt ansprechend sind, die man sich vielleicht nur durch Zufall oder aus Langeweile anguckt. Der Film "Schiffsmeldungen" war für mich so ein Film. Er erschien mir langweilig, nicht ansprechend, ein Charakter im Wandel der Zeit, schon tausendmal gesehen.
Was für ein Irrtum.
Nach 10 min. hatte mich der Film in seinen Bann gezogen. Ich stellte mein Telefon aus und war für niemanden zu sprechen.
Der Antiheld Quoyle (Kevin Spacey) hat es nicht einfach. Er hat nie erfahren was es heißt, geliebt zu werden. Für seinen Vater war er eine Enttäuschung, seine Frau Petal (Grandios, Kate Blanchet mal ganz anders, als überdrehte aufgestylte Lebebfrau) treibt sich lieber mit anderen Männern in der Gegend rum und interessiert sich weder für Ehemann Quolye noch für Tochter Bunny.
Nach dem Tod seines Vater und seiner Ehefrau holt ihn seine Tante Agnis (Judi Dench) nach Neufundland, wo beginnen er und seine Tochter ein neues Leben beginnen. Quoyle arbeitet für die Zeitung, baut zusammen mit Agnis das alte Familienhaus wieder auf und lernt die schöne aber kühle Witwe Wavey (Julianne Moor) kennen. Ihn erwartet nicht nur die unbekannte Vergangenheit der Familie Quoyle, er schließt Freundschaften und erlebt das Gefühl, geliebt zu werden. Der einst verschüchtere und gedemütigte Mann von gestern gewinnt immer mehr Selbstachtung und Anerkennung. Und er erkennt, dass andere Menschen ebenfalls Geheimnisse haben, die ihnen das Leben schwer machen.
Kevin Spacey spielt die Rolle des Antihelden Quoyle wirklich hervorragend. Der Zuschauer möchte ihn am liebsten in den Arm nehmen und ihm dabei helfen, sein Leben in den Griff zu bekommen. Nicht weniger beachtlich sind die Leistungen der andern Schauspieler. Julianne Moors Rolle als einsame Witwe kommt ebenso überzeugend rüber wie die der stets muffeligen Tante Agnis, gespielt von Judi Dench. Jeder dieser drei Charaktere hat ein Geheimnis, wobei Quoyles Geheimnis in seiner für ihn selbst unbekannten Familienvergangenheit wurzelt. Sie wurden alle gedemütigt von Menschen, die ihnen am Herzen lagen. Aber um welche Geheimnisse es sich handelt, dass wird hier natürlich nicht verraten.
Ein Film zum lachen, zum weinen und bangen.
Wie sagte meine Mutter: "Einfach schön!"
Da kann ich nur zustimmen.
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