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Kundenrezension

am 28. November 2006
Mit „16 Blocks“ beweist Bruce Willis noch einmal, dass ihm der Übergang vom knallharten Actionstar zum vielschichtigen Dramaschauspieler ausserordentlich gut gelungen ist. Anders als es die Thematik vielleicht vermuten lassen würde, bietet der Film nämlich nur sehr wenige Actionszenen, sondern fokussiert sich vielmehr auf den Charakter und die Wandlung Jack Mosleys, sowie auf dessen Interaktion mit Eddie Bunker und seinem ehemaligen Partner Frank Nugent. Demgemäss wird der Film auch von den schauspielerischen Fähigkeiten der drei Hauptakteure getragen, welche eine fantastische Darstellung abliefern.

Besonders Bruce Willis spielt seine Rolle sehr überzeugend und mit viel Tiefgang. Sein Portrait des heruntergekommenen Cops ist kraftvoll, ausdrucksstark und strahlt eine düstere Ehrlichkeit aus, wie man sie selten in derartigen Filmen zu sehen bekommt.

Gleiches kann man über David Morse sagen, der mit seiner nuancierten Darstellung ein deutliches Zeichen setzt, dass er zu mehr taugt als nur zum Sidekick des Hauptcharakters.

Vor allem die Chemie zwischen diesen beiden Schauspielern funktioniert exzellent und ihre vielschichtige Beziehung kommt plastisch zum Vorschein.

Als schauspielerischen Fauxpas kann man wohl nur Mos Def anführen, der zwar als Charakter durchaus gut passt, dessen Stimme aber leider derart nuschelig und nervig ist, dass sie viel von der ansonsten wunderbaren Atmosphäre zerstört. Dies ist doppelt schlimm, da er in klassischer Eddie-Murphy-Manier den ganzen Film hindurch ohne Unterbruch plappert.

Die Inszenierung ist sehr realistisch und ein wenig düster, ohne dabei aber übertrieben depressiv zu wirken. Der ganze Film wirkt wie aus einem Guss und eröffnet eine faszinierende Perspektive in die Welt der Korruption.

Die Storyline wirkt stellenweise zwar sehr konstruiert und kann auch einige Logiklöcher nicht verhindern, ist dafür aber zumindest innovativ und ausserordentlich spannend. Langeweile kommt den ganzen Film hindurch nicht für eine Sekunde auf, und auch die Emotionen kommen mit einigen wunderschönen Szenen nicht zu kurz.

Viele kleine Nebenfiguren oder Ereignisse, die eigentlich für die Story irrelevant wären, verleihen dem Film zudem eine beeindruckende Tiefe und Atmosphäre.
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