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Kundenrezension

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein paar Innovationen gepaart mit Langeweile, 28. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 (100% uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Ich hab seit Assassin's Creed alle Teile gespielt.
Es gab mit jedem Mal ein paar Änderungen, die z.B. Aktionen, Bewegung und Nebenmissionen betreffen. Stupides Flaggen suchen mit Komplettlösungen aus dem Internet wie im ersten Teil ist weg. Dafür kann man sich seit langem schon Karten kaufen.
In sofern liefert auch Assassin's Creed 3 einige Innovationen.

Der Umfang der Story selbst ist seit anbeginn recht schnell durch. Wenn man mal dran bleibt und immer fix die Storymissionen erledigt, ist das Spiel schnell durch und es verbleiben nur noch teils langwierige Nebengeschichten. Ich versuche mal auf einiges einzugehen, was mit beim Spielen so aufgefallen ist.

Gameplay
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Connor erscheint ja ansonsten als ziemlich flacher Charakter, aber er ist sportlicher geworden als Ezzio. Er sprintet über Baumstämme und hechtet auch durch Löcher an Lattenzäunen, indem er darunter wegrutscht und er klettert auch an noch so schwierigen Felsspalten entlang. Manchmal auch ein wenig in Cliffhanger-Manier. Er darf nun auch durch geöffnete Fenster steigen, um durch das Haus seinen Gegnern zu entkommen. Wenn man schon als Ureinwohner aufwächst, lernt man auch durch Bäume zu klettern. Insofern hat er in dem gegebenen Umfeld die richtigen Fortbewegungsweisen drauf.
Er hat aber auch eingebüst. So majestätisch, wie er beim Synchronisieren auf dem Kreuz der Kirche balanciert, schafft er es nicht, im Wald auf einem Baumstamm hockend einen Pfeil abzuwerfen, die Pistole zu zücken, den Bogen zu spannen, ein Attentat auszuführen usw., alle Angriffsmöglichkeiten sind außer Kraft gesetzt. Das kann er nur, wenn er auf einem Ast sitzt oder am Baum ein einer Astgabel steht. Das fand ich echt arm!

Die Kämpfe haben ein bisschen an Charme verloren. Man kann Angriffe blocken, den Gegner entwaffnen oder Kontern, man kann die Deckungaufreißen, in dem man tritt und schubst.
Ab und zu ist es mir sogar gelungen, mit der Waffe des Gegners einen Schuss auf einen solchen abzugeben, ohne diese ihm entreißen zu müssen.
Ansonsten kommt man mit blocken und kontern schon prima aus. Das ging aber schon früher, dass man sich mit permanemtem Blocken einfach minutenlang eine Pause verschaffen konnte, um zu telefonieren oder was auch immer zu treiben, ohne das Spiel unterbrechen zu müssen.

Neu und doch irgendwie bekannt ist die Jagd. Die Karte ist unterteilt in verschiedene Reviere, in denen übergreifend mehrere Tierarten leben. Richtig, Red Dead Redemption hatte dies auch schon dabei. Inklusive des häutens, um die Bestandteile des Wildes zu gewinnen.
Wenn man aber das Tier erst mit Pfeilen beschießt, die nicht treffen, oder es mit der Pistole erlegt, dann ist der Pelz beschädigt und bringt nichts mehr ein. RDR machte hier keinerlei Unterschiede.
Selbst Blümchen soll man pflücken, das aber ist nur in Missionen Bestandteil des Spiels.
Die Parallelität zu Red Dead Redemption ist erstaunlich. Wapiti, Bär, Bieber... alles bekannt. Keine Stinktiere oder so, und Nutztiere kann man nicht angreifen. Haustiere und domestizierte Tiere auf dem Hof und der Weide darf man aber streicheln :)
Dafür sind noch Wölfe, Raubkatzen, Waschbären und Hasen Bewohner des Waldes und der Berge.
Anders als bei RDR hängt der Jadgerfolg aber nicht von der Urzeit ab. Ob Tag oder Nacht spielt keine Rolle.

Man kann sich der Reihe nach mit einem Rudel Wölfe, dem Wapiti-Bullen, dem Puma, dem Luchs und dem Bären anlegen. Vor den restlichen Tieren muss man sich nicht fürchten.
Was mir aber schon fehlt ist der Kampf mit den reinen Händen, immer erlegt er die Tiere mit der versteckten Klinge oder verscheucht sie mit dem Schuss aus der Pistole.
Es müsste ein archivement dafür geben, dass man Tiere mit rohen Händen erlegt.
Es ist mir auch nicht bekannt, ob ich mit einem gefangenen Hasen einen Wolf anlocken könnte. Aber mir wurde schon mal angezeigt, dass die Falle von einem Raubtier zerstört wurde, weil es das Tier gefressen hat. Erscheint ja zumindest logisch, weil Köder irgendwann ausgehen. Lebendfutter in der Falle ist für Jagdtiere sicherlich interessanter *g*
Ich hab jedenfalls schon mal Punkte dafür bekommen, dass sich sehen konnte, wie ein Raubtier einen Rotrock tötete.

Aufmachung
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Es fällt auf, dass die Kirchen nicht sehr abwechslungsreich gestaltet sind, hier und da ist der Aussichtsturm mal ein alter Baum, ein Stamm / riesiges Kreuz auf einem Hügel oder der Leuchtturm. Die Forts sehen glücklicherweise nicht alle gleich aus.
Das kann man natürlich nicht mit Istanbul vergleichen, aber etwas mehr hätte es sein dürfen.

Videos und Checkpoints
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Dieser Punkt hat jetzt weniger mit dem Spielgeschehen zu tun.
Es gibt so Stellen, wo die Videosequenzen einfach nur stören und wo die Videos nur unterbrochen sind von ein paar Schritten, die man noch selbst machen muss.
So beispielsweise die Schatzsuchermission an der Nordostpassage. Man kommt da im Eis raus, soll ein paar Meter selbst laufen und bekommt die nächste Videosequenz eingespielt.

Im Spiel wird bei den Missionen gerne ein Checkpoint erfasst und "gespeichert".
Jetzt ist es gänzlich öde, dass damit die Position nicht festgehalten wird. Hat man sich beispielsweise dem Fort genähert und taktischer weise gleich den Hintereingang benutzt, kommt es schonmal vor, dass man im Falle einer Desynchronisation irgendwo mitten im Wald vor dem Fort rauskommt, wo man zuvor nie gewesen ist. Und dann erstmal wieder den Zugang zu dem Baum zu finden, von dem man sich den Zugang zum Fort beschafft hat, ist wieder mit zeitlichem Aufwand verbunden.

Video und Ton
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Der Speicher auf der XBox 360 für das Rendering ist nunmal begrenzt, dass ich damit leben muss, dass sich die Umgebung nur Stück für Stück aufbaut, hab ich akzeptiert. Ansonsten steht die Grafik den vergangenen Teil in nichts nach.
Die Umgebung scheint sogar noch offener, als früher. Man kann sich recht frei überall hinbewegen, wo man hin schwimmen, klettern und springen kann. Was dann aber ein abruptes Ende findet, wenn man an den Rand der Karte stößt und "Gebiet nicht verfügbar" aufblitzt. Das passiert selbst auf hoher See bei der Schlacht gegen die Briten. Gerade da, wo eigentlich endlos Raum ist, landet man vom Wind getrieben ganz schnell im Abseits.

Der Ton ist da schon eher als Mangelhaft einzustufen!
Dialoge sind ja ansonsten der allgemeinen Lautstärke gut angepasst. Beim belauschen funktioniert es ja einwandfrei, oder auch bei Unterhaltungen. Aber bei den Briefings beispielsweise, wenn man sich also gerade mit einem weiteren zum Ort des Geschehens aufmacht, dann ist flüstern angesagt.
Extrem und auch weil völlig unrealistisch viel das bei einer Mission auf, wo sich Connor auf einer Kutsche im Gepäck versteckt.
Da fährt der Kutscher auf einen Posten zu, "ruft" im zu, was er so geladen hat und der flüstert! Die stehen locker 3-4 Meter auseinander und der brabbelt das Inventar so herunter, als ob er mit sich selbst spricht. Die Informationen waren nicht wichtig, aber irgendwie ist bei der Aufzeichnung der Dialoge was schief gegangen. Nicht mal die Lautstärke ist das Problem. Würde man den Pegel anheben, fehlt trotzdem noch die Dynamik in der Stimme, die es braucht, wenn man sich in einer Menschenmenge unterhalten will.

Innovativ und gerne mehr davon:
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Marinemissionen, also die Schlachten auf See
Das ist Abwechslung. Hat zwar jetzt mit dem Assassinen nicht allzu viel zu tun, jedenfalls erkenne ich da wenig Zusammenhang, aber die Missionen machen Spaß.

Nicht so toll umgesetzt hingegen:
Statt der Flaggen und Animus-Datenfragmente muss man nun Federn und Buchseiten sammeln. Die Buchseiten aber wehen durch den Wind davon, sobald man sich diesen nähert.
Soweit okay, aber ohne Not, weil noch lange nicht außer Reichweite, ist die Almanachseite plötzlich verloren. Man muss sich aus dem Gebiet entfernen und wiederkommen, um es erneut zu versuchen.
Bei Feinden, die ich verfolgen soll, ist es nachvollziehbar, dass die irgendwann uneinholbar sind. Für die Buchseiten gibt es nur eine gewisse Zeit.

Sonstiges:
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Es mangelt ein bisschen an Atmosphäre. Im Wald hechtet man von einem Abschnitt zum nächsten, in den Städten fehlen einzigartige historische Bauten.
Wenn man an Venedig denkt, ist das hier gebotene eine satte Enttäuschung.

Alles in allem bin ich aber zufrieden. Das Spiel habe ich bei einer zwischenzeitlichen Preissenkung für 35€ in der Standardedition bekommen und mir den Season Pass für etwas über 20€ dazu geholt. Da bin ich immernoch günstiger, als mit den restlichen Editionen. Eine Classic-Edition mit allen DLCs erwarte ich nicht mehr. Da kommt nur irgendwas, wo Classic draufsteht, aber nicht die Inhalte drin sind, die man sich für Geld dazu kaufen kann. Nur ein paar wenig sinnvolle Boni. Dafür muss man nicht warten.
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